Keine Datenautobahn in Deutschland

25. April 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Manche Statistiken, beziehungsweise Vergleiche sind nicht besonders aussagekräftig. So wird jetzt argumentiert, dass wir in Deutschland den Anschluss verlieren könnten, weil Unternehmen wie die Deutsche Telekom aus Breitband Schmalband machen. Ist natürlich Blödsinn, weil man Geschwindigkeit nicht zwingend mit der Drosselung durch die Telekom gleichsetzen kann. Doch wie sieht es eigentlich aus in der Welt? Wo wird schnell gesurft, wo die Bits mit Handschlag begrüßt?

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Will man dem kürzlich von Akamai veröffentlichten “the State of the Internet” Report glauben, dann sind wir jetzt schon weit hinten. Nach diesem Report liegt Deutschland im Ranking der Länder mit dem schnellsten Internetzugang weit abgeschlagen auf Platz 19 (durchschnittlich 6 Mbit/s). An der Spitze stehen dort Südkorea (14 Mbit/s) und Japan (10 Mbit/s). Aber auch in unserer unmittelbaren Nachbarschaft kann deutlich schneller durch das Internet gesurft werden.

Am schnellsten in der Schweiz (8,9 Mbit/s), Lettland (8,7 Mbit/s) und den Niederlanden (8,6 Mbit/s). Schuld an der deutschen Datenlandstraße ist der nur langsam voranschreitende Ausbau der Breitbandnetze. Nach jetzigem Stand scheint das Ziel der Bundesregierung, bis 2014 75 Prozent der Bürger mit einem 50 Mbit/s Anschluss zu versorgen, nicht erreichbar. Ich selber bin mit 32 MBit unterwegs – ihr so? (Grafik via)

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Über den Autor: caschy

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