KeePassX – Cross Platform Password Manager

1. Juni 2009 Kategorie: Apple, Backup & Security, Portable Programme, Windows, geschrieben von: caschy

Ich benutzte gefühlte Ewigkeiten KeePass. Eine kostenlose Software zum Verwalten meiner Zugänge und Passwörter. KeePass gibt es auch in einer portablen Version für Windows. Seit heute ist KeePass zumindest auf meinen Rechnern in Rente gegangen. Warum ich dieses von mir dauernd hochgelobte Programm in Rente schicke? Ganz einfach: mehrere Betriebssysteme. Dadurch dass KeePass Open Source ist entstand auch KeePassX – ein Cross Platform Password Manager. Läuft unter Windows, Linux und Mac OS X.

keepassx

Obwohl es die Möglichkeit gibt KeePass-Datenbanken der Version 1 zu nutzen habe ich mich zum kompletten Switch entschlossen. Mittlerweile wird KeePass 2 entwickelt und bisher gibt es keine Möglichkeit die Datenbanken der 2er-Version mit KeePassX zu nutzen. Blöd für mich – schließlich arbeite ich mit Windows und Mac OS X an mehreren Rechnern. Wäre ja albern an jedem Rechner im Netzwerk eine eigene Datenbank mit Passwörtern zu verwalten.

keepassxwindows

Die Version für Windows ist übrigens auch portabel. Ich persönlich nutze KeePassX folgendermaßen: die Datenbank liegt in einem verschlüsselten TrueCrypt-Container. Dieser wird wiederum mit Dropbox genutzt (siehe dieser Beitrag). Mounte ich nun den Container kann ich auf meine KeePassX-Datenbank zugreifen. Auf dem Windows-PC passiert das mit dem portablen Client – auf dem Mac eben mit der “normalen” Version. Ich denke für meine Belange ist KeePassX die bessere Lösung.

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37 Kommentare

JPanther 1. Juni 2009 um 15:49 Uhr

Verwendet es eine Laufzeitumgebung um sich zu realisieren? (Java, AIR oder vielleicht .Net)

DeiMama 1. Juni 2009 um 16:09 Uhr

@Pather: Nein!

@Cashy: Wieso packst du das nochmal in nen TrueCrypt Container? Die Datenbank wird doch schon mit nem 256bit AES Schlüssel verschlüsselt….

caschy 1. Juni 2009 um 16:10 Uhr

@DeiMama:

Gewohnheit :)

hans 1. Juni 2009 um 16:11 Uhr

nur noch scheiß mac gelaber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! leg dich doch mit deinem mac ins bett… pussy!!!!!!!!!!!

caschy 1. Juni 2009 um 16:15 Uhr

@hans:

Läuft unter Windows, Linux und Mac OS X.

< °)))o><

marius 1. Juni 2009 um 16:29 Uhr

truecrypt? gar keine gute idee!

http://slug.ch/r/?go=703669

clarkkent 1. Juni 2009 um 17:30 Uhr

@marius

das ist ja heftig, was ich da lesen, gibt mir auch ziemlich zu denken..

Heiko 1. Juni 2009 um 17:37 Uhr

Fairerweise sollte man sagen, dass die Mac OS X Version bei weitem nicht so mächtig ist wie die für Windows.

Als ich von Win auf Max umgestiegen bin, musste ich einen ziemliche Entäuschung erleben als ich das gewohnte KeePass auch auf Mac nutzen wollte.

RudiRalala 1. Juni 2009 um 17:49 Uhr

zu Truecrypt/marius:

Danke für den guten Hinweis. Geahnt habe ich schon immer was an der Ecke. Ich will keine Weltverschwörungstheorien in die Welt setzen, aber jetzt ist für mich alles klar. Wer dahinter steckt – braucht man nicht mehr viel Phantasie für, 1+1=2 …

clarkkent 1. Juni 2009 um 18:02 Uhr

@RudiRalala

nu sags schon, wer? wir sind doch unter uns….:D

Maria Himmel 1. Juni 2009 um 18:02 Uhr

Sehr witzig. Da sieht man den Unterschied zwischen Wunschdenken und Realität. Es gibt eben Leute die sich nicht von allen möglichen möchtegern Auskennern reinreden lassen wollen. Und wenn ich dann erst erkläre warum TrueCrypt die “geheiligten” OpenSource Regeln nicht einhält (in mehreren Punkten) und als letzten Punkt aufführe, das TrueCrypt ja gar kein OpenSource ist (womit meine vorherigen Kritikpunkte ja eigentlich hinfällig sind), dann frage ICH mich in welcher Traumwelt manche Leute eigentlich agieren.

Matthias 1. Juni 2009 um 18:04 Uhr

Mir fehlen hinter marius Link die Beweise. Das sind doch größtenteils Behauptungen – wo bleiben die Beweise?
Mir fehlt es an Alternativen zu TrueCrypt, ich bleibe sicher dabei. Und selbst wenn es eine gewisse Geheimhaltung vieler Bereiche gibt… wer will denen das bei so einem Programm schon verdenken?

RudiRalala 1. Juni 2009 um 18:15 Uhr

@ clarkkent

… entweder Al Bundy, Homer S., Zensursula oder die Talibans :-o

clarkkent 1. Juni 2009 um 18:19 Uhr

lach….ja, ich habs mir schon gedacht

|The_DUDE| 1. Juni 2009 um 18:32 Uhr

Kennst du schon LastPass? Find ich wesentlich komfortabler als diese lokalen PW Programme. Ist natürlich nicht mit Truecrypt verschlüsselbar.

JPanther 1. Juni 2009 um 19:39 Uhr

@ mariu, interessanter Artikel.

clarkkent 1. Juni 2009 um 19:40 Uhr

@caschy

wie hast du deine datenbank importiert?
KeePassX schlägt mir keine kdb, bzw. kdbx vor!

caschy 1. Juni 2009 um 19:41 Uhr

@clarkkent:

Du kannst doch ganz normal eine KDB öffnen oder nicht?

clarkkent 1. Juni 2009 um 19:48 Uhr

ja, geht..danke.

der unterschied besteht nur darin, dass es auf mehreren Betriebssystemen läuft, sonst keiner?

hoho 1. Juni 2009 um 20:29 Uhr

Hey
@The_DUDE: Wenn die Anbieter pleite gehen (heute ist alles möglich), dann bist du am A**.
Hätte noch eine Frage: Was ist denn genau der unterschied zu KeePass und KeePassX ?

caschy 1. Juni 2009 um 20:58 Uhr

@clarkkent: Hat sogar weniger Features. Für mich ist aber die Möglichkeit der verschiedenen Betriebssysteme ausschlaggebend. Wobei man natürlich auch KeePass 1.xx nehmen könnte und die KDBs unter OS X mit KeePassX öffnen könnte.

G. 1. Juni 2009 um 23:44 Uhr

@DeiMama

Man sollte sich nicht nur auf eine Anwendung verlassen. Gute Kombination = mit TrueCrypt die Festplatte verschlüsseln + Pre-Boot Authentifikation. Danach alle Daten in verschlüsselte 7-Zip Archive legen. Caschy macht es goldrichtig. Taucht eine Sicherheitslücke auf bleiben die Daten dennoch geschützt durch die Doppelsicherung (2 Programme).

@Heiko

Dafür haben Macuser eine traumhafte Unterstützung in Typografie, Farbverwaltung uvm. – von Haus aus ne eigene, brauchbare PDF Engine + viele typische Kleinprogramme sind oft besser als in der Windows Welt. Durch iPhone, iPod und iTunes ist in den letzten Jahren sprunghaft die Anzahl an kleinen, guten Anwendungen gestiegen.

@marius

Polizei und Geheimdienste würden niemals ein “Problemfeld” erzeugen und Verdächtigungen ermöglichen. Polizei baut grundsätzlich eine lückenlose Legende auf – das geht bis zur Firmengründung. Beschlagnahmte TC Container gehen direkt weiter an die Forensik = wir können es nicht öffnen.

Britische Polizei = Beugehaft für jeden Staatsbürger der sein TrueCrypt Passwort nicht nennt = auch wir in England können es nicht öffnen.

Sicher ist, dass TC von sich aus keine Netzwerkaktivität aufnimmt obwohl (verdächtig) eine remote control Funktion eingebaut ist.

Die deutsche Polizei braucht keine Bugs, Pufferüberlauf, Programmfehler usw. – seit Dezember 2008 darf sie eine klitzekleine Kamera in Deiner Wohnung heimlich installieren direkt über Deiner Tastatur und LCD Bildschirm …

;)

ich 2. Juni 2009 um 00:16 Uhr

Hm. Weil Du jetzt nen MAC hast, der noch kein KeePass 2 kann, nutzt Du also eine auf KeePass 1 basierende Software?

OK, auch das kommt auf meine Liste der Gründe gegen einen Mac.

KeePass 2 rockt!

@G.: Das sollte Grafiker und Werbefuzzis interessieren, nicht aber Normalanwender,

caschy 2. Juni 2009 um 06:33 Uhr

@ich:

Kannst du uns DIE Killerfeatures von KeePass 2 gegenüber Version 1 nennen?

leosmutter 2. Juni 2009 um 09:26 Uhr

Oh mann, Zensursula ist ja eine Sache, aber jetzt diese Truecrypt-Verschwörungstheorien… Echt krank (jedenfalls meine Meinung). Man kann den Source von Truecrypt übrigens wunderbar selber kompilieren und wenn man paranoid ist auch vorher durchschauen. Sonst gibts auch noch DiskCryptor. Da ist der Source ein bissl kleiner und vielleicht einfacher durchzuschauen ;-)

Keepass werde ich mir mal wieder anschauen, ist schon in Vergessenheit geraten… Danke Caschy :-)

Jürgen Müller 14. September 2010 um 17:41 Uhr

ist die Anwendung direkt auf dem USB Stick zu instalieren.
Dank im Voraus

M. O. 12. Juli 2011 um 18:58 Uhr

Hi,
ist schon etwas angestaubt – aber falls noch mal jemand vorbei schaut:
Wie lassen sich denn diese verdam…. kdb Dateien unter OS 10.6 mit KeePassX öffnen??
Erhalte immer nur ‘ne Hash-Fehlermeldung und dass die Datei beschädigt sei (unter Win ist sie es natürlich nicht).

Michael 17. Juli 2013 um 12:16 Uhr

Ich nutze gezwungnermassen auch KeePassX, wegen meinem Mac.
Allerdings finde ich KeePass wesentlich besser.
Z.B. hab ich noch keine Möglichkeit gefunden, in KeePassX eine Gruppe anzulegen.
Untergruppen funktionieren. Aber Gruppen. Keine Ahnung. Mach das momentan umständlicherweise auf der Android Version.

Auch fehlt mir bei KeePassX das AutoFill.


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