KeePassX – Cross Platform Password Manager

Ich benutzte gefühlte Ewigkeiten KeePass. Eine kostenlose Software zum Verwalten meiner Zugänge und Passwörter. KeePass gibt es auch in einer portablen Version für Windows. Seit heute ist KeePass zumindest auf meinen Rechnern in Rente gegangen. Warum ich dieses von mir dauernd hochgelobte Programm in Rente schicke? Ganz einfach: mehrere Betriebssysteme. Dadurch dass KeePass Open Source ist entstand auch KeePassX – ein Cross Platform Password Manager. Läuft unter Windows, Linux und Mac OS X.

keepassx

Obwohl es die Möglichkeit gibt KeePass-Datenbanken der Version 1 zu nutzen habe ich mich zum kompletten Switch entschlossen. Mittlerweile wird KeePass 2 entwickelt und bisher gibt es keine Möglichkeit die Datenbanken der 2er-Version mit KeePassX zu nutzen. Blöd für mich – schließlich arbeite ich mit Windows und Mac OS X an mehreren Rechnern. Wäre ja albern an jedem Rechner im Netzwerk eine eigene Datenbank mit Passwörtern zu verwalten.

keepassxwindows

Die Version für Windows ist übrigens auch portabel. Ich persönlich nutze KeePassX folgendermaßen: die Datenbank liegt in einem verschlüsselten TrueCrypt-Container. Dieser wird wiederum mit Dropbox genutzt (siehe dieser Beitrag). Mounte ich nun den Container kann ich auf meine KeePassX-Datenbank zugreifen. Auf dem Windows-PC passiert das mit dem portablen Client – auf dem Mac eben mit der “normalen” Version. Ich denke für meine Belange ist KeePassX die bessere Lösung.




    34 Kommentare zu “KeePassX – Cross Platform Password Manager”

  1. JPanther sagt

    Verwendet es eine Laufzeitumgebung um sich zu realisieren? (Java, AIR oder vielleicht .Net)

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 15:49 geschrieben.


  2. DeiMama sagt

    @Pather: Nein!

    @Cashy: Wieso packst du das nochmal in nen TrueCrypt Container? Die Datenbank wird doch schon mit nem 256bit AES Schlüssel verschlüsselt….

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 16:09 geschrieben.


  3. caschy sagt

    @DeiMama:

    Gewohnheit :)

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 16:10 geschrieben.


  4. hans sagt

    nur noch scheiß mac gelaber!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! leg dich doch mit deinem mac ins bett… pussy!!!!!!!!!!!

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 16:11 geschrieben.


  5. caschy sagt

    @hans:

    Läuft unter Windows, Linux und Mac OS X.

    < °)))o><

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 16:15 geschrieben.


  6. marius sagt

    truecrypt? gar keine gute idee!

    http://slug.ch/r/?go=703669

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 16:29 geschrieben.


  7. clarkkent sagt

    @marius

    das ist ja heftig, was ich da lesen, gibt mir auch ziemlich zu denken..

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 17:30 geschrieben.


  8. Heiko sagt

    Fairerweise sollte man sagen, dass die Mac OS X Version bei weitem nicht so mächtig ist wie die für Windows.

    Als ich von Win auf Max umgestiegen bin, musste ich einen ziemliche Entäuschung erleben als ich das gewohnte KeePass auch auf Mac nutzen wollte.

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 17:37 geschrieben.


  9. RudiRalala sagt

    zu Truecrypt/marius:

    Danke für den guten Hinweis. Geahnt habe ich schon immer was an der Ecke. Ich will keine Weltverschwörungstheorien in die Welt setzen, aber jetzt ist für mich alles klar. Wer dahinter steckt – braucht man nicht mehr viel Phantasie für, 1+1=2 …

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 17:49 geschrieben.


  10. clarkkent sagt

    @RudiRalala

    nu sags schon, wer? wir sind doch unter uns….:D

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 18:02 geschrieben.


  11. Maria Himmel sagt

    Sehr witzig. Da sieht man den Unterschied zwischen Wunschdenken und Realität. Es gibt eben Leute die sich nicht von allen möglichen möchtegern Auskennern reinreden lassen wollen. Und wenn ich dann erst erkläre warum TrueCrypt die “geheiligten” OpenSource Regeln nicht einhält (in mehreren Punkten) und als letzten Punkt aufführe, das TrueCrypt ja gar kein OpenSource ist (womit meine vorherigen Kritikpunkte ja eigentlich hinfällig sind), dann frage ICH mich in welcher Traumwelt manche Leute eigentlich agieren.

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 18:02 geschrieben.


  12. Matthias sagt

    Mir fehlen hinter marius Link die Beweise. Das sind doch größtenteils Behauptungen – wo bleiben die Beweise?
    Mir fehlt es an Alternativen zu TrueCrypt, ich bleibe sicher dabei. Und selbst wenn es eine gewisse Geheimhaltung vieler Bereiche gibt… wer will denen das bei so einem Programm schon verdenken?

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 18:04 geschrieben.


  13. RudiRalala sagt

    @ clarkkent

    … entweder Al Bundy, Homer S., Zensursula oder die Talibans :-o

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 18:15 geschrieben.


  14. clarkkent sagt

    lach….ja, ich habs mir schon gedacht

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 18:19 geschrieben.


  15. |The_DUDE| sagt

    Kennst du schon LastPass? Find ich wesentlich komfortabler als diese lokalen PW Programme. Ist natürlich nicht mit Truecrypt verschlüsselbar.

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 18:32 geschrieben.


  16. caschy sagt

    @|The_DUDE|:

    Klick :)

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 18:33 geschrieben.


  17. JPanther sagt

    @ mariu, interessanter Artikel.

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 19:39 geschrieben.


  18. clarkkent sagt

    @caschy

    wie hast du deine datenbank importiert?
    KeePassX schlägt mir keine kdb, bzw. kdbx vor!

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 19:40 geschrieben.


  19. caschy sagt

    @clarkkent:

    Du kannst doch ganz normal eine KDB öffnen oder nicht?

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 19:41 geschrieben.


  20. clarkkent sagt

    ja, geht..danke.

    der unterschied besteht nur darin, dass es auf mehreren Betriebssystemen läuft, sonst keiner?

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 19:48 geschrieben.


  21. hoho sagt

    Hey
    @The_DUDE: Wenn die Anbieter pleite gehen (heute ist alles möglich), dann bist du am A**.
    Hätte noch eine Frage: Was ist denn genau der unterschied zu KeePass und KeePassX ?

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 20:29 geschrieben.


  22. caschy sagt

    @clarkkent: Hat sogar weniger Features. Für mich ist aber die Möglichkeit der verschiedenen Betriebssysteme ausschlaggebend. Wobei man natürlich auch KeePass 1.xx nehmen könnte und die KDBs unter OS X mit KeePassX öffnen könnte.

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 20:58 geschrieben.


  23. G. sagt

    @DeiMama

    Man sollte sich nicht nur auf eine Anwendung verlassen. Gute Kombination = mit TrueCrypt die Festplatte verschlüsseln + Pre-Boot Authentifikation. Danach alle Daten in verschlüsselte 7-Zip Archive legen. Caschy macht es goldrichtig. Taucht eine Sicherheitslücke auf bleiben die Daten dennoch geschützt durch die Doppelsicherung (2 Programme).

    @Heiko

    Dafür haben Macuser eine traumhafte Unterstützung in Typografie, Farbverwaltung uvm. – von Haus aus ne eigene, brauchbare PDF Engine + viele typische Kleinprogramme sind oft besser als in der Windows Welt. Durch iPhone, iPod und iTunes ist in den letzten Jahren sprunghaft die Anzahl an kleinen, guten Anwendungen gestiegen.

    @marius

    Polizei und Geheimdienste würden niemals ein “Problemfeld” erzeugen und Verdächtigungen ermöglichen. Polizei baut grundsätzlich eine lückenlose Legende auf – das geht bis zur Firmengründung. Beschlagnahmte TC Container gehen direkt weiter an die Forensik = wir können es nicht öffnen.

    Britische Polizei = Beugehaft für jeden Staatsbürger der sein TrueCrypt Passwort nicht nennt = auch wir in England können es nicht öffnen.

    Sicher ist, dass TC von sich aus keine Netzwerkaktivität aufnimmt obwohl (verdächtig) eine remote control Funktion eingebaut ist.

    Die deutsche Polizei braucht keine Bugs, Pufferüberlauf, Programmfehler usw. – seit Dezember 2008 darf sie eine klitzekleine Kamera in Deiner Wohnung heimlich installieren direkt über Deiner Tastatur und LCD Bildschirm …

    ;)

    Kommentar am 1. Juni 2009 um 23:44 geschrieben.


  24. ich sagt

    Hm. Weil Du jetzt nen MAC hast, der noch kein KeePass 2 kann, nutzt Du also eine auf KeePass 1 basierende Software?

    OK, auch das kommt auf meine Liste der Gründe gegen einen Mac.

    KeePass 2 rockt!

    @G.: Das sollte Grafiker und Werbefuzzis interessieren, nicht aber Normalanwender,

    Kommentar am 2. Juni 2009 um 00:16 geschrieben.


  25. caschy sagt

    @ich:

    Kannst du uns DIE Killerfeatures von KeePass 2 gegenüber Version 1 nennen?

    Kommentar am 2. Juni 2009 um 06:33 geschrieben.


  26. leosmutter sagt

    Oh mann, Zensursula ist ja eine Sache, aber jetzt diese Truecrypt-Verschwörungstheorien… Echt krank (jedenfalls meine Meinung). Man kann den Source von Truecrypt übrigens wunderbar selber kompilieren und wenn man paranoid ist auch vorher durchschauen. Sonst gibts auch noch DiskCryptor. Da ist der Source ein bissl kleiner und vielleicht einfacher durchzuschauen ;-)

    Keepass werde ich mir mal wieder anschauen, ist schon in Vergessenheit geraten… Danke Caschy :-)

    Kommentar am 2. Juni 2009 um 09:26 geschrieben.


  27. Jürgen Müller sagt

    ist die Anwendung direkt auf dem USB Stick zu instalieren.
    Dank im Voraus

    Kommentar am 14. September 2010 um 17:41 geschrieben.


  28. caschy (twitter ) sagt

    Ja, ist sie.

    Kommentar am 14. September 2010 um 17:42 geschrieben.


  29. M. O. sagt

    Hi,
    ist schon etwas angestaubt – aber falls noch mal jemand vorbei schaut:
    Wie lassen sich denn diese verdam…. kdb Dateien unter OS 10.6 mit KeePassX öffnen??
    Erhalte immer nur ‘ne Hash-Fehlermeldung und dass die Datei beschädigt sei (unter Win ist sie es natürlich nicht).

    Kommentar am 12. Juli 2011 um 18:58 geschrieben.



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  4. Jun 28, 2011: KeePass 1.20: Verwaltung von Passwörtern
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  6. Sep 4, 2011: Gastbeitrag: Wordpress-Installation Schritt für Schritt

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