Kartellamt sieht Online-Plattform von ZDF und ARD kritisch

11. März 2013 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Die Geschichte wiederholt sich. Bereits Mitte 2012 scheiterten ProSiebenSat1 und RTL vor dem OLG Düsseldorf. Was damals passierte? Beide Unternehmen wollten eine Art deutsches Hulu gründen. Hulu? Streamingdienst aus den USA, der jede Menge Serien und Filme auf die Monitore der Zuschauer bringt. Es gibt ein kostenloses und ein Premium-Angebot (8 Dollar im Monat), die Medien können auch mobil geschaut werden.

cracked tv

Hulu gehört unter anderem den Unternehmen NBC Universal, News Corporation und Walt Disney. 260 Medienunternehmen streamt man, da dürfte so ziemlich alles bei sein, was das Herz begehrt.

In Sachen ProSiebenSat1 und RTL schritt damals das Kartellamt ein: die gemeinsame Mediathek würde die marktbeherrschende Stellung der Sender in Sachen Werbung verstärken. Nun trifft es die ARD und das ZDF. Diese beiden planen ebenfalls seit 2011 den Aufbau einer VoD-Plattform (Video on Demand). Diese sollte auf den Namen “Germanys Gold” hören, was in Sachen Namensfindung auch schon wieder Quatsch ist, wie ich finde.

Das Angebot sollte durch Werbung oder durch bare Münze finanziert werden, was das Kartellamt jetzt logischerweise kritisch sieht. Die Bedenken sind nachvollziehbar: ARD und ZDF treten als Unternehmer und Wettbewerber auf dem Markt für Video On Demand auf und müssen ihre Produkte deshalb auch wie andere Unternehmen unabhängig voneinander vermarkten.

Weiterhin heißt es, dass das Angebot kritisch zu betrachten wäre, da Inhalte von Mediatheken oft gebührenfinanziert sind. Hier würde sich meiner Meinung nach gar nicht die Frage stellen, ob bereits gebührenfinanzierte Inhalte kosten dürfen. Kann ein Markt unabhängige Medien hervorbringen? Bin mal gespannt, wie sich das Thema Medien und Co in unserem Land noch so entwickelt.

Den neuen Rundfunkbeitrag zahlen eh viele zwingend, von daher sollten generell die gebührenfinanzierten Inhalte der Öffentlich-Rechtlichen  unabhängig vom verwendeten Medium (PC, TV, Smartphone usw.) abrufbar sein.

Schwieriges Thema: Rundfunkbeitrag abschaffen und vielleicht unabhängige Nachrichten verlieren? Wie sieht der ideale Medienkonsum bei euch aus?

Zur Pressemitteilung des Bundeskartellamtes.

Bildquelle: Old broken TV von schmilblick unter CC 2.0 auf Flickr.

»

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links:
Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 15440 Artikel geschrieben.


21 Kommentare

theaxelander 11. März 2013 um 14:48 Uhr

Da ich eh (so gut wie) kein TV gucke hätte ich nichts dagegen, wenn der Rundfunkbeitrag abgeschafft wird. Nachrichten handeln in meinen Augen eh mittlerweile zu 80% aus Katastrophen, Terror und Angstmacherei.
Und wenn ich unabhängige Nachrichten lesen will, kann ich ja immer noch über Google News Meldungen von verschiedene Quellen beziehen und meine eigene Meinung bilden.

capprice 11. März 2013 um 14:51 Uhr

Ich bezahl doch verkackte GEZ, warum soll der Mist dann zusätzlich Patte kosten?

Denniss 11. März 2013 um 15:03 Uhr

Das gesamete gebührenfinanzierte Archiv dürfen die ja auch nicht mehr online stellen – da haben die Privaten ja via FDP/CDU interverniert/herumgeheult.

Aber ein Bezahlplattform der Öffies geht weit über das Akzeptable hinaus. Speziell die ARD sollte mal den Rotstift ansetzten und die vielen kleinen und kleinsten Landesanstalten mit größeren Nachbarn zusammenlegen

Henrik 11. März 2013 um 15:05 Uhr

Rundfunkbeitrag abschaffen? Nö, auf keinen Fall! Das öffentlich-rechtliche Rundfunksystem in Deutschland ausmisten? Ja, gerne!

Das ganze öffentlich-rechtliche Rundfunksystem bräuchte meiner Meinung nach mal einen frischen Anstrich. Rundfunk ist Ländersache, deswegen haben wir auch neun Landesrundfunkanstalten. So weit so gut. Jede dieser Landesrundfunkanstalten veranstaltet aber beispielsweise im Radiobereich eine Popwelle, die sich meist gefährlich nah am Privatradio bewegen (Stichwort: MDR JUMP). Wirklich anspruchsvolles Qualitätsradio bekommt man quasi nur noch beim Deutschlandradio.
Im Fernsehbereich siehts auch nicht viel besser aus. Die ARD mit unzähligen Kanälen (Das Erste, Digitalkanäle, Regionalprogramme) und außerdem noch das ZDF mit allem drum und dran. Eine riesige Zahl an Sendern, aber programmlich kaum Innovationen.

Ein weiteres großes Problem, insbesondere im digitalen Zeitalter: Die Mediatheken. Zwar sind die meisten Inhalte der Rundfunkanstalten online verfügbar, allerdings nicht an einer zentralen Anlaufstelle, sondern verteilt über verschiedene Mediatheken. Auch hier wieder das gleiche Spiel: Die ARD mit einer Zentralmediathek plus die der Landesrundfunkanstalten, das ZDF und auch das Deutschlandradio. Auch die technische Umsetzung mancher Mediatheken lässt zu wünschen übrig, z.B. in Hinblick auf die mobile Verfügbarkeit.

Insofern würde ich ein gemeinsames Angebot von ARD und ZDF schon begrüßen, allerdings sollte dies selbstverständlich kostenlos sein, und von Anfang an vernünftig umgesetzt sein, also beispielsweise auf allen Geräten verfügbar sein.
Eine VoD-Plattform mit Bezahlmodell wäre wiederum das Letzte, was ich mir von ARD und ZDF wünschen würde, da dass schlicht und ergreifend nicht die Aufgabe eines öffentlich-rechtlichen Rundfunks ist.

visorone 11. März 2013 um 15:06 Uhr

Ich fänd es nicht schlimm, wenn es einen Werbefinanzierten Bereich und einen kostenpflichtigen Bereich gibt. Wicht wäre mir nur, dass beide Bereiche den gleichen Inhalt haben. GEZ Beitrag hin oder her, in dem Fall geht es ja eher darum Werbefrei zu konsumieren. Wenn ich Sendungen im allgemeinen Fernsehen optional Werbefrei schauen könnte würde ich auch dafür zahlen wollen. Muss ja schliesslich irgendwie finanziert werden.

namerp 11. März 2013 um 15:09 Uhr

Die ÖR die ich durch meine Gebühr bezahle wollen einen Dienst auf machen (mit meinen Geld) was ich dann nochmals bezahlen soll. Super !!!

Aber das so ein Angebot allgemein mal kommt wird ja Zeit, daweile weicht man eben auf die Serien Seiten aus die es so gibt, da hat man tolles Angebot und das sogar noch für Lau :)

David Decker 11. März 2013 um 15:23 Uhr

Der “Rundfunkbeitrag” gehört abgeschaft, ganz klar! Dessen ganzes System ist ungerecht: die ÖR schalten auch Werbung, kriegen aber noch Milliarden von uns, das ist Wettbewerbsverzerrung. Außerdem stampfen die ständig neue Angebote aus dem Boden, die niemand bestellt hat. Alles gibt es bei den mind. doppelt und dreifach!

Dieser “Beitrag” ist ja wie eine Steuer, heißt nur nicht so. Und zahlen muss ja quasi jeder, auch diejenigen, die gar keine Geräte haben. Und da gibt es durchaus Leute, wo das so ist. Ich glaube das geht nur notariell zu beglaubigen, oder so… Aber gibt wohl noch keine Präzedenzurteile dazu…

Die “Qualität” der ÖR-Nachrichten unterscheidet sich doch am Ende kaum von den Privaten Anbietern. Unabhängig sind die ÖR schon lange nicht mehr – waren sie es jemals? Muss man nur schauen, wer in den Landesmedienanstalten sitzt und in den (Rundfunk-) Beiräten.

Wie gesagt, dieser “Beitrag” gehört schleunigst abgeschafft. Die ÖR sollen sich mal genau dem Wettbewerb stellen, wie alle anderen.

Gandhi 11. März 2013 um 15:31 Uhr

Einen interessanten Vergleich zwischen ARD/ZDF auf der einen Seite und der BBC auf der anderen Seite hatte kürzlich der Blogger Barnabas Crocker veröffentlicht: Anders als die BBC unterhalten ARD/ZDF kostenspielige Doppelstrukturen, produzieren alle Nachrichten getrennt, obwohl es keine signifikanten Unterschiede in den Inhalten gibt und senden erheblich mehr Fernsehfilme, die fast ausschließlich sehr kostenintensive Eigenproduktionen sind – ohne dass es sich dabei Kulturprogramme handeln würde.

Viele Kulturwissenschaftler sagen: Wenn es um Kulturförderung geht – und das ist der eigentliche Grund für die Rundfunkbeiträge – ist nur ein Modell effektiv: Man richtet mit den Rundfunkgebühren einen großen Finanztopf ein, aus dem unahbhängig vom Sender die Produktion von Kultursendungen finanziell unterstützt wird.
Aber Dank der engen Verpflechtung von staatlichen Rundfunk und Politik wird es ein Systemwechsel sicherlich nicht geben und der Steuerzahler finanziert weiter intellektfreie Sendungen wie die Glamour-Soap “Verbotene Liebe” oder Volksmusiknacht.

Aber wird sind ja so stolz auf unsere unabhängigen Sender….
…ach ja – und das Modell wäre: mit öffentlichen MItteln finanzierte Kultursendungen sind unabhängig vom Veröffentlichungsmedium frei zugänglich – wie die staatlichen britischen Museen, in denen man kein Eintritt zahlt, dann kommen nämlich auch Menschen mit Kultur in Kontakt, die von sich heraus kein Geld dafür auf die Theke legen würden…
Also: Rundfunkbeitrag: ja gerne, aber: staatliche Sender: nein, danke!

3lektrolurch 11. März 2013 um 15:33 Uhr

Die ÖR die ich durch meine Gebühr bezahle wollen einen Dienst auf machen (mit meinen Geld) was ich dann nochmals bezahlen soll. Super !!!

@namerp
nein! sie nehmen nicht dein Geld, sondern das was die Konsumenten zahlen. Höchstens ganz am Anfang könnte es dich kosten, um überhaupt starten zu können.

RedSign 11. März 2013 um 15:52 Uhr

Was für ein Programm dabei rauskommt, wenn sich Sender “dem Wettbewerb” stellen, kann man beispielsweise am Programm von RTL und Sat1 sehen. Es gibt ganze Themenfelder, die bei den Privatsendern praktisch nicht stattfinden.

Gerade in den Bereichen Politik, Information, Dokumentation und Kultur ist das Angebot der Privaten sehr begrenzt. Ich bin jedenfalls froh, dass diese Lücken durch öffentlich-rechtliches Fernsehen aufgefüllt werden und man Alternativen hat.

Die Forderung, den Rundfunkbeitrag ersatzlos zu streichen, damit sich die betreffenden Sender dem Wettbewert stellen, ist absurd.

Voo 11. März 2013 um 16:23 Uhr

Ich sehe hier die Gefahr, dass die deutschen Rundfunkanstellen bzw. Privatsender kartellrechtlich blockiert werden und sich ein US-Anbieter genüsslich breit machen kann, der davon unbehelligt ist.

Ansonsten bräuchte es für mich auch kein Germanys Gold (Quatsch Name), ich wäre schon happy, wenn das ÖR Angebot in EINER Mediathek eingespeist wäre… ZDF von mir aus gerne separat, da hätte ich kein Schmerz mit. Und das ganze auch mobilfähig ohne dämliche Flash Videoplayer…

Und warum machen die Privaten nicht eine Plattform, deren Entwicklung sie gemeinsam finanzieren, die aber in mehreren getrennten Plattformen am Markt auftreten und vermarktet werden? Könnte finanziell einiges an Kosten sparen, wäre aber evtl. kartellrechtlich nicht zu beanstanden.

Insgesamt finde ich es beschämend, dass wir es in Deutschland nicht schaffen, so etwas wie Hulu selbst an den Start zu bringen.

Michael 11. März 2013 um 16:51 Uhr

“Rundfunkbeitrag abschaffen und vielleicht unabhängige Nachrichten verlieren?”

der war gut :-) unabhängige Nachrichten in den ÖR – durch Auslandsaufenthalte und der Beschäftigung mit den dortigen Medien, habe ich im Vergleich oft genug erlebt, wie stark manipuliert das deutsche Nachrichtensystem ist. Ausgerechnet ein Blogger schreibt so etwas ??

Nur weil es die privaten Sendeanstalten nicht besser hinbekommen, heißt das für mich nicht, dass die ÖR qualitativ Hochwertiges senden: Was sollte das sein? Schaut mal in die Fernsehzeitung. Ich verstehe nicht, warum immer noch an diesen Qualitätsmythos der ÖR geglaubt wird.

Kultur findet nicht (kaum) im TV statt – geht mal wieder in Theater, Ausstellungen. Museen u.ä.

Vielfalt der Nachrichten und dadurch nicht gleichgeschaltete Informationen zu Poltik, Wissenschaft und Trends findet man im Internet (z.B. Blogs)

Einen Kulturförderbeitrag finde ich gut, aber nur bei gleichzeitiger Privatisierung der ÖR und Abschaffung der Zwangsgebühr für das Rentnerfernsehen. Wer dann weiter Musikantenstadl und Co sehen mag, soll es sich ansehen, aber nicht auf Kosten der Allgemeinheit.

Thalon 11. März 2013 um 17:55 Uhr

Ich wünsche mir “nur” eine große kostenpflichtige Mediathek mit allen möglichen Sendungen in DVD bzw. Blu-Ray-Qualität mit den üblichen Sprachoptionen (O-Ton, Deutsch + Untertitel).
Ob diese von Pro7+RTL oder allen Sendern Deutschlands und Österreichs gemeinsam erstellt und verwaltet wird ist mir gleich. Die können sich das Geld auch gerne danach aufteilen welche Inhalte wie oft geschaut werden und wer diese letztlich finanziert hat.

Wenn alle mitmachen kann auch keiner was dagegen haben?

Trulla 11. März 2013 um 18:08 Uhr

Internet-Mediatheken verlangen nach Bündelung, wie einzelne Sender auch im Fernseher gebündelt sind. Deshalb sind hier Kartellprüfungen Unsinn. Die Sender bleiben ja weiterhin einzeln.

Lars 11. März 2013 um 18:35 Uhr

Es sollte ein Gremium geben, dass gewisse Qualitätsstandards in Funk und Fernsehen erarbeitet, vorschreibt und kontrolliert. Was heute so im Fernsehen läuft ist ja beinahe schon gemeingefährlich. Vielleicht wäre es schon geholfen, wenn die privaten Fernsehsender einen oder zwei spezielle Kanäle nur mit Werbung betreiben müssten, dafür aber ihr eigentliches Programm werbefrei halten.
ARD/ZDF haben jedenfalls eine andere Stellung als die privaten Sender und sollten auch ihre Beiträge kostenlos und ohne Werbung ins Netz stellen dürfen, da die Beiträge ja bereits von den Gebühren bezahlt wurden. Ich versteh da das Problem nicht so ganz.

Georg 11. März 2013 um 19:18 Uhr

Der ÖR ist doch kein Unternehmen, er finanziert sich aus Zwangsgebühren und Steuern, folglich hat er kein Interesse daran Sat1 und Co. aus dem Markt zu drängen…WTF? Die Zusatzgebühren

Marktvorteil durch GEZ lasse ich auch nicht gelten…wo das Programm bei den Privaten aus The Biggest Looser—>10min Werbung—>The doofest Bauer besteht, garantiert der ÖR den Erhalt von Nischenprogramm wie historischen Dokus, Sportberichten aus unterklassigen Ligen etc.

Irgendwann kommen dann Hulu und Netflix auf den deutschen Markt…ob das Kartellamt da was dagegen hat? Mehr Marktbeherrschung durch US-Konzerne geht ja immer!

Nik 11. März 2013 um 20:31 Uhr

@Trulla
Eben ;-) Nutze MediathekView dafür.

Martin 12. März 2013 um 07:47 Uhr

Auf keinen Fall doppelt zahlen! Mit dem Rundfunkvertrag finanziere ich bereits sämtliche(!) Inhalte der ÖR. Toll fände ich, wenn die ÖR ihre gesamten Mediatheken zusammenlegen würden und alle Inhalte zu jedem Zeitpunkt (nicht bloß für einen begrenzten Zeitraum) verfügbar wären. Das wäre das ‘Fernsehen’ der Zukunft. Die Inhalte der Privaten (N24 und NTV mal abgesehen) schaue ich eh seit geraumer Zeit nicht mehr. Ich bekomme immer einen Blutrausch, wenn ich mal eine halbwegs interessante Serie oder Doku sehe und alle paar Minuten unerträgliche Werbung eingespielt wird.

BTW: die ÖR beweisen wieder das richtige Gespür für den großen Fettnapf: neben der ewigen Diskussion um Gema vs. Google/YouTube (die ja eigentlich nichts mit den ÖR zu tun haben, von der Öffentlichkeit aber über einen Kamm geschoren werden), gesellte sich in den vergangenen Tagen die Meldung über den Adress-Abgleich der ehemaligen GEZ mit den Einwohner-Meldeämtern.
Wer ist denn bei den ÖR für PR und Öffentlichkeitsarbeit zuständig? Der gute Mann/Frau muss sich ja in einer Tour die Haare ausraufen…

Peter 12. März 2013 um 09:23 Uhr

ÖR sehe ich perse nicht schlecht. Eigentlich wenn man den ganzen RTL Pro 7 Rotz (DSDS, Cirus Halligali) anschaut, sogar noch als eine der letzten Bastionen für gute Unterhaltung.

Trotzdem könnten alle ÖR viel Geld einsparen. Gute ÖR Rundfunk wäre für den Hälfte der derzeitige Summe auch möglich.

Zuerst müsste die ARD die Zahl der Länderanstalten vermindern. 3 bis 4 würden vollkommen lagen. Auch könnte ARD und ZDF in Bereich der Nachrichten und Informationen gewaltig sparen und trotzdem noch vieles bringen. Wozu braucht man 2 mal ein Reporter an ein bestimmten Ort? Nur weil diese vielleicht an 3 Tagen pro Monat ein Beitrag macht?

Auch diese ewige Wintersport Marathon Sendungen die an ganz normale Arbeitstage derzeit über 8 bis 10 Stunden laufen, sind doch Kacke. Hier würde eine Zusammenfassun am Abend vollkommen reichen. Meist gibt es sogar ein internationale TV Signal so das nicht an jeden Ort ein Tross von Leute auffahren müssten.

Damit könnte die ÖR Rundfunk in gute Qualität bereit gestellt werden und beim Rundfunkbeitrag mit weniger wie 10 Euro im Monat auskommen.

Aber solange jeder Landesfürst (Minister Präsident) seine eigene Bühne (Landesanstalt ) benötigt wird dies nie was werden.

Auch sollte zumindest diskutiert werden ob manche besonders teure Bereich beim ÖR nicht verschlüsselt und gegen eine kleine Extra Gebühr gesehen werden können.

Die Bundesliga ist da ein Beispiel. Hier zahlen die ÖR mehrere hundert Millionen Euro im Jahr und eigentlich subventioniert jeder Haushalt dies mit seine Abgabe.

Auch wenn sicherlich viele Fußball sehen wollen, es sind sicherlich mehr wie 30% der Zuschauer die darauf kein Intresse haben.

Bine von noteboox.de 15. März 2013 um 09:22 Uhr

Nach dem Motto doppelt gemoppelt hält besser. Neee muss echt nicht sein. Wir gucken seit Wochen kein TV ( was aber daran liegt das die Schüssel verschoben ist und keiner Lust hat aufs Dach zu steigen :-) ) und kommen gut damit zurecht. Nachrichten und alles andere rufe ich mir per Smartphone ab wen ich gerade Zeit habe.Somit zahle ich gerade für etwas was ich minimal nutze den das Radioprogramm ist mir meistens auch zu blöde.


1 Trackback(s)

16. September 2013
ZDF und ARD begraben gemeinsames Streaming-Portal

Deine Meinung ist uns wichtig...

Kommentar verfassen

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.