KALQ-Tastatur als Alpha-Version für Android im Play Store verfügbar

9. Mai 2013 Kategorie: Android, Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Die KALQ-Tastatur, deren Namensgebung an das Tastatur-Layout, wie bei QWERTZ-Tastaturen, angelehnt ist, kann von Tablet-Nutzern ab sofort ausprobiert werden. Es handelt sich dabei um einen ersten offiziellen Alpha-Release, Ihr solltet also keine fehlerfrei funktionierende Geschichte erwarten. Immerhin sind für die nächste Version bereits weitere Features angekündigt.

KALQ_Screen (3)
Ich habe das KALQ-Keyboard auf dem Nexus 7 ausprobiert und eines steht fest: Man muss die Tastatur lernen. Wenn man jahrelang QWERTZ-Tastaturen verwendet hat, findet man sich nicht auf Anhieb zurecht. Das sagen aber auch die Entwickler selbst. Gleichzeitig sagen sie jedoch auch, dass normale Nutzer bereits nach 8 Stunden KALQ-Nutzung schneller tippen werden, als auf einer QWERTZ-Tastatur.


Das Layout der Tastatur ist auf den ersten Blick verwirrend, bei der ersten Nutzung ging es zumindest mir so, dass ich mehr mit Suchen, als mit Tippen beschäftigt war. Wie Ihr auf den Screenshots sehen könnt, befinden sich fast alle verfügbaren Zeichen und Buchstaben für den direkten Zugriff auf der Tastatur. Lediglich auf Umlaute muss man (noch) verzichten.

KALQ_Screen (1)
Das Design wurde für die 2-Daumen-Nutzung entwickelt, die Buchstaben sind so platziert, dass beim Schreiben keine langen Wege mit den Daumen zurückgelegt werden müssen. Dadurch soll eine Steigerung von 30% in der Geschwindigkeit des Schreibens ermöglicht werden. Die Tastatur kann auf Tablets sowohl im Hoch-, als auch im Quer-Format genutzt werden, allerdings ergibt nur das Quer-Format so richtig Sinn, da der dreiteilige Aufbau im Hoch-Format schon sehr eng ist.

KALQ_Screen (2)
Die Frage, die sich mir nun stellt, ist, ob eine parallele Nutzung von QWERTZ-Tastatur am PC und KALQ-Tastatur auf dem Tablet richtig effektiv sein kann. Ich werde die Tastatur einmal eine Weile verwenden und beobachten, ob sie tatsächlich nach längerer Nutzung effizienter ist. Wie sieht es bei Euch aus, seid Ihr bereit, ein neues Tastatur-Layout für die Nutzung auf dem Tablet zu erlernen?

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14 Kommentare

joshke 9. Mai 2013 um 13:06 Uhr

ich persönlich brauche sowas nicht, da ich um schreiben auf dem PC nicht auf die Tastatur schauen muss und somit schon weis wo die Tasten sind, das gleiche gilt auch am handy, da kann ich ohne hin schauen auch in etwa sagen wo welche taste ist und mit autocorrect reicht das…

Steffi 9. Mai 2013 um 13:07 Uhr

ist nur die frage ob das gerät diese 8stunden einarbeitungszeit übersteht :-D

Sink 9. Mai 2013 um 13:14 Uhr

Ich benutze Jahrelang bereits das QWERTZ Tastaturlayout und werde es auch nicht umändern. Dafür bin ich einfach zu faul. :D

Kann mir aber gut vorstellen, dass Neulinge damit besser zurecht kommen und auch entsprechend schneller schreiben können.

Peter Esch 9. Mai 2013 um 13:18 Uhr

Da nutze ich doch lieber die Diktat-Funktion meiner Swype-Tastatur, bequemer und effektiver.

DancingBallmer 9. Mai 2013 um 13:32 Uhr

Derzeit tippe zu selten auf den mobilen Geräten, dafür speziell ein alternatives Tastaturlayout zu erlernen wäre zu umständlich. Ich glaube aber für Vielschreiber wäre ein Mischbetrieb mit Qwertz am Computer und einem anderen Layout auf den Touchgeräten aufgrund der unterschiedlichen Bedienung/Haptik ohne Probleme gut möglich. Aber mit dem letzten Android-Update auf 4.2 wurde auch die Tastatur deutlich verbessert, die reicht mir derzeit noch vollkommen aus.

Sascha Ostermaier 9. Mai 2013 um 14:03 Uhr

@Tom: Woher kennst Du meine Quellen? :-D Spaß beiseite, danke für den Link, kannte ich noch nicht.

Andreas 9. Mai 2013 um 14:51 Uhr

Also wenn ich schon eine neue Tastatur lerne, dann eher sowas, weil das wirklich hocheffizient und vielseitig nutzbar ist: http://www.youtube.com/watch?v=2FSzXKZwk7g (ASETNIOP)

Christoph Neumüller 9. Mai 2013 um 15:21 Uhr

Ich könnte mich da nicht einarbeiten.
Schon der QWERTZ-Tastatur nervt mich auf Smartphones. Gott sei Dank, kann man das immer noch umstellen auf eine Alphanummerische Tastatur. In Verbindung mit T9 ist das einfach das Beste.

Moritz 9. Mai 2013 um 18:18 Uhr

Ich nutze seit ca. einem Jahr das Dvorak-Layout am PC, meine Erfahrungen mit dem Umstieg waren recht gut.
Nach der ersten Installation dauerte das Tippen extrem lange, ich musste mich von Buchstaben zu Buchstaben hangeln. Nach 1,5 Monaten konnte ich in etwa so schnell tippen wie zuvor mit QWERTZ (nicht besonders schnell, da ich es nie richtig gelernt habe, so um die 300 Anschläge pro Minute), nach 4 Monaten hatte ich die magische Grenze von 500 Anschlägen geknackt und seitdem pendle ich immer um diesen Wert herum.

Ich empfinde den Umstieg auf jeden Fall als lohnend, ich selber habe ihn gemacht, da ich mir mit der Zeit eine QWERTZ-Methode “entwickelt” habe und mich von alten, schlechten Gewohnheiten nicht mehr loskam. Der radikale Umstieg auf Dvorak fiel mir also leichter, als richtiges Zehnfingertippen auf dem alten Layout zu lernen.

Wechseln zu QWERTZ ist kein Problem, ich schreibe noch immer ungefähr so schnell wie früher.

Ben 9. Mai 2013 um 20:28 Uhr

Ob das bei Gewohnheitstieren wie mir funktioniert wage ich zu bezweifeln :-)

Gray_ 10. Mai 2013 um 10:05 Uhr

Ich denke, dass die Meisten keine Problem mit dem Umstieg haben werden, zumindest nach einer Eingewöhnung, auch wenn viele vielleicht anders denken! (Sorry, ist bei Menschen so, dass es immer schwer ist sich von Gewohntem zu lösen)

Es war ja auch kein Problem, damals auf den “Feature”Phone erst die mehrfach-drückerei auf den Zahlentasten und danach t9 zu lernen, warum sollte es dann Probleme mit der Speziellen Methode für die Tablets geben?

MysticMagican 10. Mai 2013 um 11:49 Uhr

Zum Experimentieren für mich ganz ok, aber mehr wird es nicht werden.
Auf dem Nexus7 ist ja nun die Google-eigene Swype-Variante als Stock installiert, auf meinem Motorola war die (teure) original Swype-Software ebenfalls out-of-the-box… Also muß ich mich zum Glück mit keinem QWERTZ-Layout mehr plagen. :)
Auf dem Droid vorher gab´s ne physische Tastatur – also auch kein Raum für Verbesserungen. ^^

Ich hab einmal ne DVORAK-Tastatur probiert – nach schlagartigem Ansteigen des Blutdrucks und dem Eingeständnis mir selbst gegenüber, dass ich da wohl ein kleines Gedulds-Defizit habe, hab ichs aufgegeben. :D

Und am Rechner…? Keine Ahnung wo meine Anschläge liegen, langsam bin ich jedenfalls nicht. Allerdings kann ich auch nicht das “klassische” 10-Finger-System, ist halt jahrelanges Üben. :D Gibts für den Mac ne Freeware, mit der man seine Anschläge zählen lassen kann? ^^

karl 10. Mai 2013 um 15:33 Uhr

So auf die Schnelle kannst du einen “Schnelltest” hier machen:
10fastfingers.com


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