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Jolla möchte Tablet-Unterstützer auf Raten entschädigen

28. Januar 2016 Kategorie: Hardware, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_jollaEine traurige Crowdfunding-Geschichte, die Jolla mit dem Jolla Tablet auf Indiegogo hingelegt hat. Bereits Anfang Januar wurde bekannt, dass Jolla nicht alle Unterstützer mit einem Tablet beglücken können wird. Es sollte noch eine kleine Menge produziert werden, die dann an Unterstützer geht, der Rest schaut in die Röhre. Nun sieht es noch einmal anders aus, wie Jolla heute mitteilt, wird keiner leer ausgehen. Alle Unterstützer, die kein Tablet erhalten, werden Ihr Geld zurückbekommen. Allerdings wird sich diese Rückzahlung auf zwei Zeiträume aufteilen.

540 Tablets wird Jolla im Februar noch an Unterstützer schicken, somit wird nur ein Bruchteil der eigentlichen Unterstützer jemals ein Tablet erhalten. Ebenfalls ab Februar werden dann die Rückzahlungen starten, der zweite Teil folgt dann innerhalb eines Jahres. Vorausgesetzt die finanzielle Situation bleibt stabil. Betroffene erhalten automatisch eine E-Mail mit Anweisungen, wie sie ihr Geld zurückbekommen.

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Das klingt auf jeden Fall nach einem versöhnlicherem Ende der ganzen Geschichte als noch vor ein paar Wochen. Dass die Unterstützer ihren Finanzierungsbetrag zurückerhalten ist nett, auch wenn es nicht auf einmal passiert. Immerhin handelte es sich um ein Crowdfunding-Projekt, mit dieser Form des „Einkaufes“ sind für den Nutzer diverse Risiken verbunden, unter Umständen ist auch einmal der unterstützte Betrag futsch.

Aus den Kommentaren des letzten Jolla_Beitrags weiß ich, dass wir auch Betroffene unter den Lesern haben. Diese haben den „Verlust“ relativ cool weggesteckt. Freut Ihr Euch nun dennoch über die Rückzahlung? Oder habt Ihr eher das Gefühl, Jolla hätte genau dies auch vor 3 Wochen schon anbieten und kommunizieren können?



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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