Jolicloud Me: ein erster Blick

27. März 2012 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Im Januar berichtete ich, dass Jolicloud das zukünftige Zuhause in der Cloud werden will. Ich bin seit langer Zeit mit Jolicloud vertraut, quasi von Anbeginn aller Zeiten dabei, als man noch auf Netbooks Platz finden wollte – als Betriebssystem mit Cloud-Anbindung. Von der Denke ist man anscheinend weg, hin zum Clouddienst soll es.

Cloud – eigentlich ein furchtbares Wort, welches viele Menschen fürchten oder nicht verstehen. Man sollte einfach sagen: deine Daten sind da und da im Internet verfügbar. Für dich und andere.

Jolicloud will die ganzen versprengten Dienste unter einer Oberfläche vereinen, sowohl im Browser, also auch mobil. Alles soll Platz finden. Dropbox, Facebook, Instagram, Twitter und Co. Heute morgen gingen die ersten Einladungen für die Betaversion raus. Ich habe mir den Spaß kurz angeschaut. Was gab es zu sehen? Nach dem Einloggen konnte man Dienste adden.

Dann sammelte Jolicloud alles und sortierte es. Bilder, Filme, Musik & Co. Alles unter einer Haube, unabhängig vom Dienst. Aus allen Dateien lassen sich Kollektionen erstellen und freigeben. Ich könnte also theoretisch versprengte Urlaubsbilder, die ich bei Google und Facebook rumfliegen habe, in einer Kollektion bei Jolicloud lagern und diese meinen Freunden freigeben.

Hört sich natürlich ganz spannend an, zumal die ganzen Dienste ja nicht weniger werden. Ich selber bin aber wohl einer, der keien Kollektionen sammelt, sondern von vornherein minimal wichtige Dateien im Web ablegt. Aber: vielleicht ist das ja was für den einen oder anderen – zumal es sicherlich noch mehr Nutzen hat, wenn man die mobilen Apps von Jolicloud nutzen kann.

Und, was meint ihr dazu? Hipp? Hype? Braucht kein Mensch?


Über den Autor: caschy

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