Jelli: 100% User-Controlled Radio
Ihr hört gerne und viel Radio? Einheitsbrei nervt euch mittlerweile und ihr seid Neuem aufgeschlossen? Dann habe ich vielleicht einen kleinen Radiotipp für euch. Jelli ist ein Dienst, der euch zum Programmdirektor macht. Ganz einfach und ohne viel Schnick Schnack. Ihr könnt das Programm selber mitbestimmen, oder aber auch einfach nur den Stream genießen. Der Stream kommt als Standard-Playlist (m3u) daher und ist so in jedem Player wie iTunes, WinAmp, foobar und Co nutzbar.
Wie funktioniert das Ganze genau? Account anlegen, reinstreamen – fertig. In der Übersicht seht ihr, welches Lied als nächstes kommt. Doch wer entscheidet, welches Lied als nächstes Lied kommt? Du. Ganz einfach durch Voting.
Ihr könnt jedem Song, der euch gefällt, eine Stimme geben. Das gleiche gilt für Lieder, die euch nicht gefallen. Sofern ihr aktiver Programmdirektor seid, habt ihr ab und an kleine Boni zu erwarten: die Bombe und die Rakete. Die Rakete schießt euren Song nach oben, die Bombe verbannt einen Song in die Tiefen.
Tolle Sache: man kann einfach genießen oder auch das Programm mitbestimmen. Natürlich könnt ihr euch auch eine Favoritenliste anlegen. In dieser könnt ihr schnell für eure Favoriten voten, ohne jedes einzelne Lied zu bewerten.
Was für Musikrichtungen werden gespielt?
Fast alle. Es gibt nämlich nicht nur einen Kanal zur Auswahl, sondern mehrere. Da sollte für jeden was dabei sein.
Fazit: Ich kann mich berieseln lassen oder selbst eingreifen. Radio zum Mitmachen. Finde ich klasse. Des Weiteren steht unter jedem Song eine Chatbox, in der ihr mit anderen Mitgliedern plaudern könnt. Jelli ist kein Einheitsbrei. Lokale Musik von Festplatte ist eher eher selten angesagt, wenn man am PC sitzt, oder? Der Dienst ist werbefinanziert (Blablabla zwischen manchen Songs), was manche User natürlich stört. Der Fairness halber sei es erwähnt. Vielen lieben Dank auch an @peate für diesen genialen Radiotipp.
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28 Kommentare zu “Jelli: 100% User-Controlled Radio”
Loverk89 sagt
Werd ich mal gleich testen, obwohl ich meißt meine Private Musiksammlung über I-Tunes laufen habe.
Kommentar am 7. März 2010 um 12:31 geschrieben.
nixdagibts sagt
Die Verbindung zu Facebook ist interessant.
Nach kurzem Test: Geht in die Richtung Last.fm.
Mal sehn, ob es Foobar + Last.fm + Plugin:Audioscrobbler + Plugin:Last.fm Radio ablößen kann.
Achja, Putpat nicht vergessen! Nutze ich nach wie vor gerne. Das Interface und die Bedienung liegt zwar im Browser (bzw. Anwendungsverknüpfung im Chrome) ist aber intuitiver als Jelli.
Kommentar am 7. März 2010 um 12:31 geschrieben.
SyntaX (
@ProduZa) sagt
Recht nett, aber das gelaber zwischendurch geht recht lange. Ist ein bisschen Nervig.
Kommentar am 7. März 2010 um 12:48 geschrieben.
emexy sagt
Jo die englische Werbung regt schon ein wenig auf.
Aber finds ne tolle Sache dieses Jelli. Wie kann man sich eigentlich wieder ein paar Rockets dazu gewinnen?
Kommentar am 7. März 2010 um 13:21 geschrieben.
Skyle sagt
Die Sache mit Facebook ist zwar gut, doch was bringt es mir, wenn mir angeboten wird mich per facebook einzuloggen und ich daraufhin trotzdem einen Jelli-Account erstellen muss? Hätte man besser machen können.
Kommentar am 7. März 2010 um 13:50 geschrieben.
Jonas sagt
total geil das ding, danke caschy!
war auch sehr lustig als im chat auf einmal aufkam “kommt ihr etwa alle über caschy nach hier?” “ja” “ja” “ja”….
mich stört die werbung nicht so sehr – normales radio hat dafür alle paar minuten 2-3 minuten richtige werbung dazwischen.
macht sich also nicht viel.
dafür hat es echt gute lieder zur auswahl.
Kommentar am 7. März 2010 um 14:02 geschrieben.
Axel Copypast sagt
Sehr nett gemacht, aber ich bleibe immer noch bei dem Radio aus Last.fm
Kommentar am 7. März 2010 um 14:16 geschrieben.
nixdagibts sagt
Ok, nach 1 Stunde geb ich auf.
Soviel Laber-Werbung nerft nur noch.
Kommentar am 7. März 2010 um 14:23 geschrieben.
SyntaX (
@ProduZa) sagt
Also so viel Werbung ist ja jetzt nicht, zumindest im Rock Channel.
Kommentar am 7. März 2010 um 14:25 geschrieben.
Dirk sagt
Ja cashy, an sich n tolles System. Aber ich höre nun gut eine Stunde im Rock Channel und es geht einfach nicht mehr. Es läuft so abartig viel sinnlose Werbung, es ist einfach nicht schön.
Hand aufs Herz – hast du selber mal reingehört bevor du hier postest?
In diesem Sinne – Tschüssi, Jelli. Schade, denn das Prinzip rockt.
Kommentar am 7. März 2010 um 15:20 geschrieben.
caschy sagt
Ja, ich habe reingehört. Mich stört das so nicht. Ich fand das Prinzip des Bewertens so klasse, aber vielleicht sollte ich die Werbesache im Artikel ergänzen.
Kommentar am 7. März 2010 um 15:27 geschrieben.
TiJay (
@TiJay90) sagt
Also mich hat’s überzeugt. Sind ja auch einige andere da, die über diesen Artikel dahingefunden haben…
das Bewertungssystem ist schon klasse
Kommentar am 7. März 2010 um 16:59 geschrieben.
slartibartfass sagt
Ist ein ganz nettes Konzept, im “Green Channel” lässt es sich schon prokrastinieren mit ganz guter Musik. Man darf natürlich nicht erwarten das man dauernd superneue Sachen hört, wenn Leute voten können läuft es halt auf eine Konsenslösung raus, ist aber bisher eine gute Mischung, Lob an die Caschy-Leser
Cool ist auch das man Songs auch während sie laufen rausvoten kann, machen das genug fliegt er sofort raus.
Kommentar am 7. März 2010 um 17:01 geschrieben.
Joni sagt
Geht zwar in andere Richtung, wer aber Musik aller Art sucht, wird bei GrooveShark sicherlich fündig: http://listen.grooveshark.com
Kommentar am 7. März 2010 um 17:03 geschrieben.
Malte (
@comdoxx) sagt
Ich habe Jelli jetzt noch nicht getestet, von der Beschreibung klingt es allerdings so, als wäre es eine durch Werbung finanzierte (und vor allem noch ausserhalb der USA empfangbare) Version von pandora.com. Das fand ich seinerzeit richtig gut, nutzte es zwischendurch dann auch per TOR, aber da die Proxies mittlerweile auch alle auf dem Index stehen, ist es dann irgendwann eingeschlafen.
Jetzt nutze ich -wie Joni- Grooveshark. Das scheint -im Radiomodus- ähnich zu funktionieren, allerdings habe ich den Radiomodus erst einmal benutzt. Übrigens: Grooveshark ist werbefrei und im Gegensatz zu last.fm ist wirklich viel vorhanden, auch abseits des Mainstream.
Kommentar am 7. März 2010 um 17:53 geschrieben.
Lutz sagt
Schonmal jemand in die “Terms” geschaut?
“In order to use any of the Jelli Services, you must be a resident of the United States of America and at least 13 years of age.”
Kommentar am 7. März 2010 um 18:48 geschrieben.
Jan Kunz sagt
Danke für den Tipp!
Die Werbung stört mich nicht.
Kommentar am 7. März 2010 um 19:07 geschrieben.
TiJay (
@TiJay90) sagt
Bin gerade über diesen Artikel gestolpert:
http://ben.hovinga.me/2010/03/04/jelli/
Leider auf Englisch, aber wer sich mehr über Jelli interessiert, BEVOR er sich anmeldet, ist damit bedient.
Kommentar am 7. März 2010 um 20:50 geschrieben.
Klaus-Peter sagt
Ich finds unsinnig, gibt mir keinerlei Mehrwert. Es scheint jedoch nicht möglich zu sein, seinen Account wieder zu löschen, was?
Kommentar am 7. März 2010 um 21:48 geschrieben.
Rainer sagt
Läuft nicht in Opera 10.50 (extra getestet mit der frischen USB-Version). Er lädt die Tuner-Seite permanent neu alle drei Sekunden. Lasse ich Pop-ups zu, knallt sich die „How-To“-Seite drüber, klicke ich sie weg, kommt sie nach drei Sekunden wieder.
Dass es im Firefox sogar in Version 1.0 läuft, macht mich allerdings stutzig. Ist Opera zu blöd oder die Entwickler von Jelli?
Kommentar am 7. März 2010 um 22:40 geschrieben.
DAVE sagt
Also wenns es da viel Werbung gibt, lass ich das mal, dann doch lieber last.fm.
Aber mal schaun was Jonis Grooveschark bring.
und wehe es drückt einer “sucks” bei “Right Here Right Now”.
Kommentar am 7. März 2010 um 23:05 geschrieben.
spotting sagt
https://www.pandora.com/
besser – einfacher – da kann man ungewollte Musik auch einfach vorspringen …
aber nur für Amis
Wer versteht was ich meine.
Kommentar am 8. März 2010 um 01:17 geschrieben.
Torsten sagt
(noch einen) Account nur fürs Radiohören?! Ich bleib lieber bei laut.fm, da gibts auch genügend Auswahl (und keine Werbung)
Kommentar am 8. März 2010 um 07:20 geschrieben.
Maggikartoffel sagt
Ich bin seit gestern angemeldet und mir gefällts bisher ziemlich gut. Werbung krieg ich keine mit und die kurzen englischsprachigen Einspieler erhöhen für mich eher die Atmosphäre. Das erinnert so an die Radiostationen in GTA Vice City
Kommentar am 8. März 2010 um 17:53 geschrieben.
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