iPhoneTracker: ich weiss, wo du seit Besitz des iPhone / iPad warst!

20. April 2011 Kategorie: Apple, Backup & Security, Internet, iOS, Software & Co, geschrieben von: caschy

Leute. Schaut euch mal den Screenshot mit den Menschen an. Wenn ihr ganz genau hinschaut, dann könnt ihr iPhones sehen. Und iPads. Nun ja – es handelt sich um eine Szene aus 1984 und ich kenne Menschen, die kennen weder Buch noch Film. Denen  empfehle ich: unbedingt nachholen, Bildungslücke.

Warum ich hier wieder Polemik anklingen lasse? Aus Gründen. Während der gemeine Google-Freund via Latitude selber wählen darf, ob er seine Aufenthaltsorte tracken möchte, ist dies bei Apple seit iOS 4.x Standard. Sobald ihr auf iPhone oder iPad irgendetwas macht, was GPS, WLAN (oder Funkmasten-Einwahl) benötigt, dann wird euer Standort auf dem Gerät gespeichert.

Jau. Holt schnell das iPhone der Freundin und schaut, wo Püppi sich rumgetrieben hat. So hab ich das jedenfalls verstanden (via Heise):

Zugleich übermitteln die iOS-Geräte nach Apples Angabe die jeweils frisch erhobenen Ortsdaten periodisch zurück an das Unternehmen, inklusive der Angabe zu den Mobilfunkmasten und WLAN-Basisstationen der eigenen Umgebung sowie (falls von der Hardware unterstützt) die GPS-Koordinaten. Schaltet der Nutzer die im Auslieferungszustand aktivierten Ortungsdienste in den iOS-Einstellungen ab, sammelt und übermittelt das iOS-Gerät die Geodaten nicht.

Den ganzen Zauber kann man nämlich wunderbar auslesen – für den Mac gibt es dafür die kostenlose und quelloffene Software iPhone Tracker. Den ganzen Spaß kann man sogar als selbst ablaufende Demo mitlaufen lassen. Irre, oder?

Wobei ich sagen kann, dass in meinem Falle Orte zu sehen sind, in denen ich garantiert noch nicht war – zumindest nicht in meiner iPad-Zeit. An Dritte weitergegeben werden die Apple’schen Daten scheinbar nicht, der Dienst existiert ja schon länger, wird aber irgendwie gerade durch das Sommerloch-Thema geritten.

Update: hier gibt es den iPhoneTracker für Windows


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62 Kommentare

Henning 20. April 2011 um 19:54 Uhr

Na ja, Sommerloch? Ist schon ein wenig ernster…

maas-neotek 20. April 2011 um 19:57 Uhr

Noch eine Bildungslücke, falls man es nicht gelesen hat: http://www.zeit.de/digital/dat.....urz-rieger
Wo bin ich, wo gehe ich hin und warum ist das für Google, Apple und sonstige interessant. Und wie wird das in Zukunft möglicherweise noch genutzt.

Bartosz 20. April 2011 um 19:58 Uhr

Mal sehen, was die Datenschützer wohl dazu sagen… man kann sich aber schon ein wenig verarscht oder zumindest beobachtete fühlen.

Dominik 20. April 2011 um 19:59 Uhr

Hey, hast du rausgefunden, ob man irgendwie das Device wechseln kann? Standardmäßig nimmt das Tool mein iPad, würde lieber die Infos vom iPhone haben…

Gilly 20. April 2011 um 20:02 Uhr

*Gähn* Dein Mobilfunkanbieter weiß wo du gewesen bist, seit du bei Ihm Kunde bist.

caschy 20. April 2011 um 20:05 Uhr

@gilly: Diensteanbieter vs. Hersteller.

Piet 20. April 2011 um 20:09 Uhr

Das betrackt wird ist doch schon seit der Einführung von iOS 4.x bzw. iAd bekannt. Um ein Opt-out für personalisierte Werbung und somit Tracking zu machen, einfach mit dem iOS Device die Seite http://oo.apple.com aufrufen. Danach hat das Tracking ein Ende.

Marcel 20. April 2011 um 20:11 Uhr

Gibts auch was für Windows-User?

PS: Der Titel hat einen Rechtschreibfehler.

Hendrik 20. April 2011 um 20:15 Uhr

Der Dienstanbieter weiß es aber nur sehr ungenau. ;)
Der sucht einen im Umkreis von drei, ich meine drei, Funkstationen und mittelt dann den Wert aus.

Danach wäre z.B. beim o2-Netz ständig mitten in der Ostsee. – Aber ich schwöre, ich bin kein Dorsch mit iPhone.

Na gut, das mag zwar nach Haarspalterrei klingen, aber es ist eben nicht so genau, wie beim iPhone.
Das iPhone kann selbst kann jemanden dank GPS fast auf den Meter genau speichern/finden.

Vielleicht möchte man nicht auf den Meter genau geortet werden. Wenn ich zum Beispiel meinen Eltern sage, ich war in der Uni, möchte ich nicht dass sie wissen, dass ich vielleicht in der Stadt im Cafe saß. ;)

Btw. verschlüsseln kann man das ganze doch, in dem man das Backup generell über iTunes verschlüsselt, oder nutzt das nichts?

Und noch eine Frage, kann mir iwer erklären, was man machen muss, um das Programm zum Laufen zu bringen. Nur die index.html aufm Mac auzurufen, dürfte doch nicht reichen?

Gilly 20. April 2011 um 20:15 Uhr

@caschy das macht jetzt genau welchen Unterschied?

Robin 20. April 2011 um 20:19 Uhr

Wo seh ich denn da IPads und IPhones in dem Bild, ich sehe keine!?!?!

Gruß

Sebastian 20. April 2011 um 20:20 Uhr

Hab den Programmlink irgendwie schon früher heut morgen via Twitter bekommen (weiß aber nicht mehr von wo, warst aber glaub nicht du caschy :D) und da steht doch, dass die Informationen nur auf dem Handy gespiechert werden und mit den Backups gesichert werden, nicht aber an dritte weitergegeben, also auch nicht an Apple?!
Aber kann auch sein dass ich das einfahc nur falsch verstanden hatte, als nicht iPhone/iPad User kann mir das eh egal sein :D Ist nur wieder etwas das “anti-Apple” Leute Vorlagen liefert…

caschy 20. April 2011 um 20:20 Uhr

@marcel: ja? hilf mir auf die Sprünge
@Robin: siehste echt nicht?

Jens 20. April 2011 um 20:21 Uhr

@Hendrik Genau das ist die Methode, die das iPhone auch nutzt, wenn GPS nicht aktiviert ist (also meist der Normalfall).

Ansonsten: Sommerloch? Mitte April?

Und klar sind Caschys Daten unsinnig – was sollte man auch in Stade? Gibt’s da Leben?

Wir waren schon immer im Krieg mit Ozeanien. (Der Film ist nicht so doll, besser das Buch auf dem Kindle lesen – ups ;-).)

caschy 20. April 2011 um 20:22 Uhr

@gilly: gesetzlich sind das schon unterschiedliche Paar Schuhe bei der Datenspeicherung afaik. trolloloooooo

sYndrom 20. April 2011 um 20:22 Uhr

@Gilly: Apple ist aber kein Mobilfunkanbieter.
Nur weil dein Mobilfunkanbieter weiß, an welchem Funkmast du angemeldet bist, heißt es ja nicht, dass jedes andere Unternehmen das auch wissen darf. Also wirklich …
Dein ISP weiß auch wo du surfst, also hat jedes andere Unternehmen ja auch das Recht auf deinen Surf-Verlauf. Gleiches Recht für alle, nicht wahr?

Alex 20. April 2011 um 20:27 Uhr

Mal ehrlich, deine Priorisierung von “Alarmen” bei News ist in letzter Zeit etwas seltsam.

Apple-Tracking macht dir nichts aus aber bei der Dropbox-Freigabe an Behörden klappt dir die Kinnlade runter?

Ihr Apple-User seid schon ein komisches Völkchen…

Hannes 20. April 2011 um 20:29 Uhr

…und wer dieses Mac Programm nutzt überträgt die gesamten Daten an http://www.openheatmap.com

Dort gibts keine Privacy Policy. Schlimmer geht immer.

caschy 20. April 2011 um 20:29 Uhr

@Alex: bist du merkbefreit? Ich finde den Apple-Shice noch schlimmer als die Dropbox-Sache. Lesen und verstehen.

Daniel 20. April 2011 um 20:33 Uhr

Ist zwar nicht das Gleiche, passt aber auch ganz gut zum Thema “Speicherung von Geodaten etc.”

http://www.zeit.de/datenschutz.....rratsdaten
Ich fand die Veranschaulichung sehr schön, was alles mit Geodaten angestellt werden kann.

In diesem Sinne, Frohe Ostern!

maas-neotek 20. April 2011 um 20:42 Uhr

Werden Funkzellendaten nach Abschaffung der Vorratsdatenspeicherung überhaupt noch rückwirckend vorgehalten?

Stefan 20. April 2011 um 20:44 Uhr

Das Problem ist das eienm das bei andern Firmen auch passieren kann.

Aber solange es leute gibt die wirklich firmen anbeten,wird es wohl immer schlimmeer werden.

Es ist einfach nur tarurig das man sich gegen so etwas nciht wehren kann,und man einer Firmen wie Apple hilflos ausgeliefert ist!

Wen man bedenkt das die eu gegen Microsoft vorgeht um dem Kunden eine zwangswaghl aufzudrücken!

caschy 20. April 2011 um 20:46 Uhr

@Stefan: Firma boykottieren.

Volker Hett 20. April 2011 um 20:52 Uhr

Auf dem iPad Wifi wird definitiv nix getrakt, ich hab’s probiert :)

Micky 20. April 2011 um 20:53 Uhr

Uhm es ist einfach so, das auf dem Ipad/phone eine Datei (consolidated.db.)existiert, welche die ganzen Geodaten enthält und diese einfach an Apple übertragen werden. Diese Daten sind NICHT verschlüsselt und Mann/Frau/Freundin/Apple/your Government könnte diese einfach auslesen(wobei die Freundin (ausser Apple)wohl ganz leicht das Pad in die Finger bekommt…). Diese Datei wird nicht durch einen Restore gelöscht, aber wohl mit anderen Apple Geräten (welche man besitzt) gesynct…. dann wäre diese Datei zB gleichzeitig auf dem Iphone, IPad und den BackUps etc …. na dann viel Spass….
Quelle: http://radar.oreilly.com/2011/.....cking.html

Stefan 20. April 2011 um 21:24 Uhr

finde das ganze nicht so tragisch.
Wie schon gesagt wurde – der Mobilfunkanbieter weiß es sowieso, die Legislative u. Exekutive unseres Rechtsstaates kriegt’s somit auch raus. Das sind die, die’s von meiner Seite aus als letztes erfahren sollten.

Apple kannn von mir aus gerne wissen ob jetzt nen Tag in München oder in Berlin bin. Habe ja nichts zu verheimlichen und gelegentlich postet man sowas ja auch für alle Öffentlichkeit auf Twitter.

Wenn man wirklich etwas zu verheimlichen hat, dann schaltet man sein Mobiletelefon sowieso aus.

Gabe 20. April 2011 um 21:44 Uhr

Ich schliesse mich der Frage nach einer Windowsvariante an, will gucken wo ich so gewesen sein soll, da ich mir per Fake Location öfters Mal beim Bilder machen irgend n Scheiss hinfake. :D

Christoph 20. April 2011 um 22:14 Uhr

@Stefan: komisch – in deinem Kommentar schreibst du zum einen, dass Legistlative / Exekutive und co. die letzten sind, die an solche Ortsdaten gelangen sollten – andererseits behauptest du “ich habe ja nix zu verbergen”…

Diesen Satz hat man doch in den letzten paar Jahren immer dann gehört, wenn den Leuten ein Thema zur Diskussion gegeben wurde, in welchem es um Überwachung und kontrolle ging.

Und ich würde sogar soweit gehen und behaupten, dass ein Unternehmen, welches in Besitz eines Bewegungsprofiles von dir ist, fast noch gefährlicher sein könnte, wie unser “Rechtsstaat”.

Moeppi 20. April 2011 um 23:03 Uhr

@Micky Nicht ganz richtig.

Getrackt wird erstmal nur wenn “Ortungsdienste” aktiviert sind. Ausserdem wird die Datenbank nicht mit weiteren Geräten gesynct. Beim Migrieren auf ein neues iPhone natürlich schon. Wenn ich das neue iPhone auch komplett neu befülle, oder mir ein iPad anschaffe kommt da gar nichts vom alten iPhone drauf.

Wenn das iPhone durch die Codesperre geschützt und “Daten löschen” gesetzt ist, kommt auch kein anderer an die Positionsdaten wenn ich ihm oder ihr das Gerät nicht entsperrt aushändige. Selbstverständlich sollte auch die Verschlüsselungsoption für die Backups iTunes genutzt werden. Somit kann auch keiner mehr die Daten vom Rechner auslesen.

Ausserdem sollte man isch mal die AGBs durchlesen. Apple kann mit diesen Daten quasi machen was sie wollen. Was sie wirklich damit anstellen ist ein andere Geschichte.

Aber ich erfreue mich schon den ganzen Abend an den geifernden Microdroid-Zicken. Google trackt ja bekanntlich nix. Das würden die auch nieeeeeee machen. Nichtmal mit cookies. Ich liebe es. :D

Und übrigens traue ich Apple und Google zehnmal mehr über den Weg als unseren Staatskaspern. Das die eines Tages ankommen und auf eben solche Daten zugreifen wollen gibt mir viel mehr Anlass zur Sorge.

Fraggle 20. April 2011 um 23:29 Uhr

@Stefan:
Ist Dir schon mal in den Sinn gekommen, daß nichts zu verbergen haben nicht gleich heißen muß alles preisgeben zu müssen? Es ist schlimm, wenn eine Firma so Daten sammeln kann. Diese können verkauft werden. Wurde ja früher auch gerne gemacht mit eMail-Daten, dazu bei Gewinnspielteilnahmen. Eingeschränkt wurde dies durch Gesetze. Ansonsten hätten wir noch mehr Werbung in der Post oder Spam im Internet.
Und nur weil der Staat es macht, heißt es nicht, daß private es dann auch dürfen. Man sollte bei beiden vorsichtig sein. Mal ganz davon abgesehen, der Staat soll auch gegen Mißbrauch schützen (ob er es macht, ist eine andere Sache), eine Firma macht dies nicht. Sie kann es nur zu ihrem eigenen Vorteil nutzen, nicht aber zu Deinem.
Und der Verweis auf Mobilfunkbetreiber hinkt gewaltig. Das ist Systembedingt, denn wie sollte er sonst wissen wem er Gebühren berechnen muß wenn man telefoniert?

hik 21. April 2011 um 00:07 Uhr

@fraggle
Das hinkt aber auch wozu muss der mobil funkbetreiber speichern wo ich bin um mir gebühren zu verrechnen? Es reicht wenn Dr speichert wann ich wohin wie lange telefoniert habe

Jens 21. April 2011 um 01:44 Uhr

Speichern muss er es nicht, wissen im Sinne einer Flussgröße muss er es schon.

Plumbum 21. April 2011 um 07:12 Uhr

Mal ‘ne Frage am Rande…
Wo hat google nochmal die ganzen Ortungsdaten her?
Ach ja, auch gesammelt… inkl. mitgesniffter Daten + die Androids werden vermutlich auch die Datenbank mit pflegen.

Bedeutung für mich –> Gut zu wissen, Hacken drann

Nutze weiterhin mein Android, meine iOS-Geräte und Software wie WiFiFoFum

Jolly Jumper 21. April 2011 um 07:12 Uhr

Es ist erstaunlich, wie unbekümmert viele mit ihren Daten umgehen. Auch wenn man derzeit mit diesem Staat derzeit wenig zu befürchten hat, das kann sich sehr schnell ändern. Man merkt deutlich, dass viele z.B. die DDR nicht mehr erlebt haben.

Wenn man heute ins Visier einer bösartigen Organisation gerät, ist man mindestens so transparent wie in “1984”. Man schau, wie sich die arabischen Staaten Facebook zunutze machen und welche Konsequenzen das z.B. im Iran hat.

iTunes zusammen mit Facebook sagt alles über Dich. Niemand kann so gute Benutzerprofile wie Apple machen.

Henning 21. April 2011 um 07:57 Uhr

Zur Ungenauigkeit: Laut Heise http://heise-online.mobi/newst.....31120.html – deine Aufenthaltsdaten sind eigentlich genauer, sollen aber von dem Tracker ein wenig entfremdet werden.

daMax 21. April 2011 um 08:30 Uhr

Ein Skandal, keine Frage. Wie wäre es, wenn Du Deinen treuen Lesern auch gleich noch eine Lösung für dieses Problem anbieten würdest? Mit einem gejailbreakten Gerät lässt sich das nämlich ein für alle mal unterbinden:

http://todamax.kicks-ass.net/b.....ionsdaten/

Dirk 21. April 2011 um 08:59 Uhr

Jailbreaker sind mal wieder im Vorteil :-)))))

habe gerade in Cydia gesehen das dort ein Daemon namens “untrackerd” jetzt im Store ist der die consolidated.db im Hintergrund immer löscht!

Was will man mehr?

ganz einfach: das Apple erst gar nicht auf so einen Shice kommt. Selbst früher Werbung gemacht mit 1984 und nun selber Big brother….

KKirsten 21. April 2011 um 10:15 Uhr

Das ganze gibt’s für Windows User auch.

Hier: http://huseyint.com/iPhoneTrackerWin/

Bei einem Kollegen funktioniert’s. Ich bin gerade auf der Arbeit und kann es nicht selber testen.

Grüße!

Moeppi 21. April 2011 um 10:59 Uhr

Es scheint so als werden diese Daten nie an Apple übertragen. Den Beweis bleiben auch die Entwickler des Programmes sowie andere Schreihälse bisher schuldig.

Auch scheint dies nach kalifornischem recht gar nicht legal. Das Apple bei diesem empfindlichen Thema Schindluder treibt ist reichlich unwahrscheinlich. Das traue ich weder denen, noch Google, noch Microsoft zu. Unseren Staatsoberhäuptern vielleicht. Aber das ist ein anderes Thema. ;)

Mehr dazu:
http://bit.ly/gHCZnx
http://bit.ly/e21NVr

Mika B. 21. April 2011 um 11:33 Uhr

Selbst wenn diese Daten angeblich “nie” ?? an Apple übertragen werden so können sie doch schnell in “falsche” Hände geraten, man denke nur an die “berühmten” Zollkontrollen oder ähnliches. Auch andere Unternehmen könnten sie mit einer App leicht “abschöpfen”.

“Raub kopierte Personen Daten” scheinen aber dem Staat und Richter Egal zu sein, nur wehe man Kopiert oder Verteilt eine MP3 Musikdatei.
Warum könnten die Regierenden den Spieß nicht einmal Umdrehen und diese Datensammler per Gesetz einfach genauso leicht durch jeden Bürger Abmahnen lassen?
Stehen persönliche Daten denn nicht unter dem Urheber Schutz?
Es läuft wohl etwas verkehrt im der Welt wenn sein “Songtext” mehr Geschützt wird als diese personenbezogenen Daten.

franzi 21. April 2011 um 11:44 Uhr

Cashy nicht alles hipp und hopp. Ich hoffe das dir es langsam klar wird, weiterhin nicht mehr so unreflektiert über deine tollen Erfahrungen mit Dropbox und Co zu berichten… Oder schreibst du für dich selber?

caschy 21. April 2011 um 11:48 Uhr

@franzi: ich frage mich eher, worauf du gerade hinaus willst.

Martin 21. April 2011 um 11:54 Uhr

Du liebe Güte, ein Hühnerstall.
So.
1. Apple sammelt die Daten eures Aufenthaltes. Intention ist es, so Apple ein dichtes Netzwerk von Informationen zu Hotspots etc. zu bekommen damit auch Geräte ohne 3G orten können wo sie sind. Das freut Besitzer von iPod Touch & iPad WiFi.

2. Apple hat sich verpflichtet die Daten ausschließlich anonymisiert zu verwenden.

3. Apple hat sich verpflichtet die Daten nicht weiterzugeben.

Die, die jetzt aufschreien, dass sie das nicht glauben und man wisse ja, und es ging ums Geld sage ich: eben. Apple ist ein US-Amerikanisches Unternehmen. Und wird garantiert KEINE 20 Mrd. Dollar Sammelklage wegen Verletzung der AGB riskieren. Vom geschädigten Ruf mal ganz zu schweigen.

Ja, da mache ich mir tatsächlich viel mehr Sorgen wegen der Vorratsdatenspeicherung

P.S.: Und wer sein Backup nicht verschlüsselt, sollte nachdenken, bevor er sich beschwert dass das Backup nicht verschlüsselt ist.

Donkhan 21. April 2011 um 12:32 Uhr

Hey,

kann mir einer sagen wie ich das Programm auf dem MAC starten kann?

Pixelrock3r 21. April 2011 um 12:45 Uhr

Also die Windows Version stürzt bei mir einfach ab auf Win7 64bit

Hendrik 21. April 2011 um 12:45 Uhr

@Donkhan ja, die richtige App runterladen. Ich habe auch erst den Source-Code geladen und mich gewundert (siehe Frage oben). :D
Statt oben rechts auf “.zip” oder “.tar” zu klicken, muss man auf “Download the application” klicken. Dann läde man die App runter. – Das war mir aber wohl anfangs zu logisch. -.-

Wer das ganze lieber in Google Maps sehen möchte, der findet jetzt dort http://mac-and-i.blogspot.com/.....phone.html eine Lösung. :D – Ganz ohne verwirrenden Source-Code. ^^

Greetz

Hendrik

Patrick 21. April 2011 um 13:17 Uhr

Kaum wird etwas Apple-kritisches geschrieben, kommen die verbalen Panzerfäuste wieder zum Einsatz… herrlich… vor allem wenn man bedenkt, dass viele Schützen die Dropbox-Artikel entweder nicht gelesen oder eben nicht verstanden haben.

ChackZz 21. April 2011 um 14:59 Uhr

Halte das für extrem (!) heißgekochte Panikmache.

U.a. dem folgenden Artikel kann man entnehmen, dass die Sache deutlich weniger dramatisch ist, als sie sich auf den ersten Blick anhören mag.

http://www.benm.at/2011/04/21/.....BENM.AT%29

J_Heimbach 21. April 2011 um 15:09 Uhr

Leute macht mal alle ruhig.
Es ist allgemein bekannt (oder vielleicht doch nicht?) das Apple und auch Google den Standort tracken um die Positionierung mithilfe von Wlans und Funkstationen besser zu machen, dadurch wird man schneller gefunden usw.

Der größte Datenhändler ist sowieso der Staat an sich.
Oder habt ihr euch noch nie gefragt warum die GEZ plötzlich meine neue Adresse weiß obwohl ich mich nur umgemeldet habe.
Auch Banken kaufen kräftig Daten beim Staat ein, um damit verschiedene Bewertungsprofile der Kreditwürdigkeit für einzelne Stadtteile zu ermitteln.

Kaum sieht man was Apple(und auch Google) von euch trackt seit ihr schockiert.

PS:
Mit Latitude sieht man ähnliche Daten.

Mika B. 21. April 2011 um 23:38 Uhr

Am gefährlichsten sind wie immer die “alles nicht so Schlimm…” oder “ich habe doch nichts zu Verbergen”… Jünger,
Dann diese “man kann ja eh nichts machen ” und so weiter im Tonfall.
Diese Reden und Schreiben genau das was die Wirtschaft in Verbindung mit Totalüberwachungs- Politiker hören wollen!
Kernwerke waren ja bis vor kurzen auch Unverzichtbar, Nützlich und kein Problem für den Bürger zumal genauso so Sicher das nichts Passieren könne wie bei den gespeicherten Daten.
Das Datensammeln, Auswerten und Überwachung wird zur großen Bedrohung der Freiheit im 21. Jh werden , da bin ich mir ziemlich sicher.
Denn das führt geradewegs in die bedrohlichen Zukunftsszenarien eines “Minority Report” der völligen Überwachung der Bürger von Staat und der Wirtschaft.
Niemand kann sich mehr Sicher sein nicht doch zufällig in deren Fänge zu geraten.

Moeppi 22. April 2011 um 00:05 Uhr

Man sollte trotzdem noch differenzieren können. Die Datenbank ist nunmal aller Wahrscheinlichkeit nach eben nicht zum ausspionieren der Nutzer, sondern erfüllt eben einen gewissen Zweck im Betriebssystem.

Ich kann die Schreihälse nicht leiden die beim Überfliegen einer Headline gleich den Untergang des Abendlandes beschwören, ohne auch nur einen Furz Hintergrundwissen mitzubringen, geschweige denn sich mal die Mühe zu machen, sich mit der Materie auseinanderzusetzen.

Marius 22. April 2011 um 02:44 Uhr

@caschy: Nach deinem gestrigen Geständnis in Sachen Fuppes, ist es nun auch für uns alle anderen verständlich, dass dein iPhoneTracker-Pic nicht ganz richtig sein kann. Aber vielleicht verfolgt Apple ja auch auch deinen Blog, hat den Fehler berichtigt und nun auch Dortmund markiert ;)

caschy 22. April 2011 um 07:45 Uhr

@marius: in DO bin ich meistens mit Android unterwegs :D

Hanno 30. April 2011 um 16:26 Uhr

Google will auch etwas davon abhaben ;)

“Mit Google Latitude bleiben Sie über Ihr Telefon, Ihren Computer oder beides immer in Kontakt mit Ihren Freunden.”

Markus 1. Mai 2011 um 17:44 Uhr

Ich finde es schon irgend wie traurig das solche Infos nur bei Apple so hoch gebauscht* werden, auch Android oder RIM, Samsung usw nutzen dies um z.B. die Software zu verbessern oder diese Infos vielleicht für Werbung und andere Projekte zu nutzen.Aber diese Daten liegen dort nur als Bewegungsprofil vor und beinhalten einfach gesagt Infos zur Marktforschung, wann und wie oft und wo wird das Produkt genutzt.
Es geht bestimmt nicht darum den User an sich zu bespitzeln…das könnten sie viel einfacher und noch dazu so das es KEINER mitbekommt, außerdem wie schon jemand geschrieben hat liegen diese Infos ja bei dem Provider/Staat seines Vertrauens in einer weise vor die einem Schwindelig werden läßt!!!
Aber es ist auch ein Kompliment an Apple (in diesem Fall) weil es zeigt das Apple erfolgreich ist mit seinem produkt.
Wer das noch nciht gemerkt hat soll doch mal in einen Applestore gehen…unglaublich, als würde Apple etwas verschenken

(*selbe thema war ja auch bei dem Antennen Problem…leute die etwas Ahnung haben wissen das das auch bei jedem anderem Telefon so ist, aber nur bei Apple ist das eine Meldung wert)


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