iPhone 5: mein Bericht nach einem Monat der intensiven Nutzung

22. Oktober 2012 Kategorie: Hardware, iOS, Mobile, geschrieben von: caschy

Einen Monat habe ich das Apple iPhone 5 bis jetzt im produktiven Einsatz. Ich hatte das Vergnügen, der Ankündigung des iPhone 5 in London beizuwohnen und habe zum Verkaufsstart mir die Nacht in Hamburg um die Ohren geschlagen. Zeit für ein kleines Fazit, nachdem ich bereits hier schon einiges im Vorfeld schrieb.

Das iPhone 5 sollte mal wieder alles ganz anders machen. Hat es auch – auf seine Weise. Ich bin bekanntlich Freund der kompletten Welt der Technik – Marken sind mir einfach latte, in Sachen Notebook und Computer setze ich grundsätzlich auf Mischung OS X und Windows, mobil habe ich als Blogger eh alles im Einsatz. Ich versuche erst gar nicht, diesen Bericht möglichst objektiv zu gestalten, das würde gar nicht funktionieren. Hier geht es um meine Meinung zum Gerät, die ich dennoch versuche nüchtern wiederzugeben.

Optik und Verarbeitung

Als ich das iPhone 5 zum ersten Mal in der Hand hatte, da dachte ich: “wow, super leicht!”. 4 Zoll Display auf 112 Gramm verbaut. Wer vorher das iPone 4S hatte, der merkt den Unterschied deutlich, dieses wog bekanntlich 140 Gramm. Hört sich in der Summe erst einmal wenig an, ist aber prozentual gemessen viel.

Ich entschied mich für das schwarze Modell, welches ich optisch einfach schicker fand. Das iPhone 5 ist 7.6 mm dick, was auch am Display liegt, die Touch-Technologie wurde verbessert. Früher wurden Elektroden in einer separaten Schicht zwischen den Pixeln des Displays platziert, nun übernehmen die Pixel die Funktion als berührungsempfindliche Elektrode und Bilddarsteller.

Nun aber mal zum Gehäuse. Dieses ist aus Aluminium und Glas und soll besonders robust sein. Trifft anscheinend nicht auf alle Nutzer zu. Bereits kurz nach Veröffentlichung des iPhones häuften sich die Beschwerden der Benutzer, die Lackschäden an ihrem iPhone hatten. Apple argumentierte mit einer defekten Maschine.

Betroffene Kunden konnten ihr Gerät ja austauschen, soweit kein Problem. Aber: ich selber habe mittlerweile mit mehreren Benutzern des iPhone 5 gesprochen: sie alle sind der Meinung, dass das iPhone 5 nicht mehr so robust wie der Vorgänger ist. Und ja, auch ich kann dies bestätigen.

Während das iPhone 4S während neun Monaten Benutzung bei mir fast keine Gebrauchsspuren hatte, sieht das iPhone 5 schon nach vier Wochen schlimmer aus. Ich habe ganz kleine Macken und Kratzer und ich schwöre euch: ich habe es wie alle meine Geräte mit Sorfalt behandelt. Auch die Rückseite hat an der Kante gelitten, hier ist der Lack quasi ab. Apple argumentiert: Aluminium kann verkratzen.

Das Glas allerdings (Corning Gorilla Glass 2) sieht aus, wie am ersten Tag. Aber auch dieses sitzt bei mir nicht zu 100 Prozent plan über der Front-Cam, ich hoffe, man erkennt dies auf den Fotos. Das ist mit dem Fingernagel spürbar, in der Funktionalität ist dies aber nicht zu merken. Smartphones sind für mich Gebrauchsgegenstände, ich benutze nie irgendwelche Hüllen oder Schutzfolien, das soll an dieser Stelle gesagt sein.

Der neue Dock Connector ist entgegen aller Kritik meiner Meinung nach gelungen. Ich habe kein Zubehör, welches großartig den 30-poligen Vorgänger verwenden würde. So habe ich einen Anschluss, der wesentlich robuster wirkt, als sein Vorgänger. Sowohl Kopfhörer- und Dock-Anschluss befinden sich unten am Gerät, mir persönlich haben sich dadurch keine Nachteile ergeben.

Das iPhone 5 hat eine fantastische Haptik, es ist ein Gerät, welches man gerne bedient. Es sieht schick aus, Technik die Spaß macht – aber: mein Gerät ist definitiv nicht von der Qualität wie der Vorgänger und das enttäuscht bei einem Smartphone dieser Preisklasse. Sicherlich, vielleicht betreffen diese Makel nur vereinzelte Chargen an Geräten, meines war in einer solchen und deshalb schreibe ich hier so darüber.

Änderungen gegenüber dem iPhone 4S

Die beiden Geräten in der kurzen Gegenüberstellung:

Das Display des iPhone 5

4 Zoll. Das ändert alles. Wieder einmal. Spaß beiseite. Es ist durchaus angenehmer, mehr als 3.5 Zoll Displaygröße nutzen zu können. Eine gute und sinnvolle Verbesserung. Dabei wurde das Display in die Länge gezogen, aus den vorherigen 640 x 960 Pixeln beim iPhone 4S sind 640 x 1136 Pixeln geworden – 16:9-Format. An der Pixeldichte wurde nicht geschraubt, hier findet man 326 ppi vor. Rein vom Gefühl her würde ich sagen, dass das Display sehr gut ist, ja sogar noch besser als das des iPhone 4S.

Sowohl der Blickwinkel, als auch die Farbtemperatur / der Kontrast bei Filmen und Bilder wirkt auf mich sehr rund. Auch in Sachen Anti-Reflektion scheint man was getan zu haben, das Display ist im Hellen oder bei Sonneneinstrahlung besser zu erkennen. Wer die Möglichkeit hat, der sollte die Geräte im Store vergleichen, in die Hand nehmen, selber betrachten. Das hilft mehr als jeder Test. Wer es empirisch mag, findet bei Displaymate den ultimativen Display-Test.

Mittlerweile wurden zum Glück viele Apps auf das ungewohnte Seitenverhältnis angepasst, bei Apps, bei denen dies nicht so ist, hat man einen schwarzen Balken, verzehrt ist nichts.

Die Leistung des iPhone 5

Was man mittlerweile mit mobilen Geräten machen kann, ist für mich immer ein technisches Wunder. Ich bin dankbar in diesen Zeiten zu leben und mitzubekommen, wie alles immer leistungsstärker wird. Single-Core, Dual-Core oder Quad-Core. Der Kunde will das Maximale. Auch wenn er nicht einmal weiss warum. Haben ist bekanntlich besser als brauchen und so funktionierten schon vor zig Jahren Media Markt und Co.

Dicker Pentium 4 und der Rest unterer Standard – trotzdem haben die Kunden gekauft, weil sie sich von Marketingversprechen haben blenden lassen. Selbst schuld. Mein Android-Smartphone? Dual Core mit 1 GHZ und es lief bislang alles, was so laufen soll. Und das iPhone 5? Auch das macht mit seinem A6 Dual Core eine sehr gute Figur – ganz einfach, weil alles aufeinander abgestimmt ist.

Grafikpracht? Stellt es ohne Probleme dar, ebenso die Bedienung läuft butterweich ab. 1 GB RAM hat Apple dem iPhone 5 mitgegeben und das war auch an der Zeit. In meinem Geekbench bei @1.29 GHz brachte es das Gerät auf 1407 Punkte, damit schlägt man das iPhone 4S und auch das neue iPad um Längen. Doch was heißt das schon? Mein iPad macht auch alles “so mit”. Gerüstet für die Zukunft, so könnte man die Hardware-Verbesserung nennen.

Das Gerät ist schneller, effizienter – was sicherlich auch an der 32nm-Chip-Fertigung (Samsung) liegt. Bislang kann ich behaupten: das iPhone 5 hat weder bei zig Anwendungen, noch bei den ganzen Spielen, die ich so nutze, schlapp gemacht. Das Gerät läuft bisher immer flüssig. Empirisch hat dies mal wieder AnandTech beschrieben, ist aber ehrlich gesagt relativ trocken zu lesen – es sei denn, man interessiert sich nicht für gefühlte Nutzung sondern Benchmarkwerte, die von hundertsten ins tausendste gehen.

Mich interessieren Benchmarkwerte mittlerweile sehr wenig, ich nehme sie als ungefähren Anhaltspunkt und ich versuche so zu erahnen, ob ein Gerät meine jetzigen oder zukünftigen Anforderungen erfüllt.

Akkulaufzeit

Hier ist es wie immer schwer, konkret zu werden. Ich könnte hier mit hieb- und stichfesten Zahlen kommen. Nämlich wenn ich das iPhone 5 von 100 Prozent bis auf 0 Prozent Akkukapazität mit einer Aufgabe wie Video und Co mit festen Werten beschäftige. So ist es für mich immer schwer zu beschreiben, wie lang der Akku hält, denn die Nutzung des Gerätes ist mal so, mal so  – das dürfte bei euch nicht anders sein.

Was soll ich euch sagen? Wenn ihr wollt, bekommt ihr das Gerät in 3-4 Stunden leer – oder auch in 10. Ich selber komme von frühmorgens bis zum Abend mit nur einer Ladung aus, wenn ich unterwegs bin. Dazu gehört dann Telefonie, Spotify, Twittern, Netz und Co. Zuhause habe ich Auflademöglichkeiten, sodass ich auf keinen Akkuverbrauch achten muss, lediglich unterwegs merkt man das. Das iPhone 5 ist kein Akku-Loser, aber auch kein Akku-Monster.

Während Geräte immer performanter werden, bleiben die Akkus immer auf dem gleichen Stand – man hat das Gefühl, als tue sich da momentan nicht viel. Man kann bei hochpreisigen Geräten (egal ob Apple oder andere Hersteller) sagen: man kommt gut über den Tag.

Leider findet man bei vielen Geräten keinen Wechselakku mehr vor, was wirklich schade ist – denn so einen zweiten Akku hätte ich sonst dabei. Hier hoffe ich mal wieder auf die Zubehör-Industrie, die in der Vergangenheit schon Zusatz-Akkus zum Aufstecken für das iPhone herstellte.

Sound

Sprachqualität und Sound? Definitiv gut, keine Störgeräusche bei meinem Gerät. Antennenleistung? Bei mir ohne Probleme. earPods? So nennt Apple die neuen Kopfhörer. Die gab es in London geschenkt und auf meiner Rückreise konnte ich diese damals schon ausgiebig testen. Sie klingen deutlich besser als die Vorgänger, sitzen auch besser im Ohr. Die Bässe kommen knackiger, der Sound wirkt runder. Lautstärketechnisch habe ich aber das Gefühl, dass diese nicht mehr so stark ist.

Keine Ahnung, was man auf dem Markt sonst für 29,99 Euro bekommt, ich für meinen Teil setze lieber auf Kopfhörer, die auf den Ohren sitzen. Persönliche Vorliebe. Den Preis halte ich für die Soundqualität angemessen, die meisten werden die Kopfhörer ja bald selber testen können, sind ja standardmäßig im Lieferumfang dabei. Dass man sie als Bedienung für das iDevice nehmen kann ist klasse, die meisten andren Geräte haben ja nur Kopfhörer ohne Remote dabei.

Kamera

Hier kann ich eigentlich alles in Kürze beschreiben. Löst schneller aus und ist meiner Meinung nach bei Fotos bei nicht so gutem Licht besser geworden. Wie auch beim iPhone 4S findet man 8 Megapixel vor – und das war “damals” die beste Smartphone-Cam aus meiner Sicht. Durch die neue, dünnere Bauweise am iPhone 5 musste auch an der Kamera geschraubt werden.

Die Oberfläche besteht mittlerweile aus Saphirkristall, damit sollen Kratzer vermieden werden. Gerade wenn man HDR-Fotos aufnimmt, löst das iPhone 5 schneller aus. Sony macht einfach klasse Smartphone-Cams und das macht sich auch in den meiner Meinung nach leicht verbesserten Fotos des iPhone 5 bemerkbar. Ich habe euch einmal eine Beispiel-Galerie aus diversen Fotos hochgeladen, darunter auch welche aus dem wahren Leben, damit man nicht denkt, ich hätte nur gute Fotos geschossen. Hier weitere Gegenüberstellungen.

Ich bin mit der Kamera des iPhone 5 sehr zufrieden, allerdings nur kleine Verbesserungen gegenüber dem iPhone 4S, kein Vergleich zu meiner Cam im Galaxy Nexus (die ist wirklich schlecht), aber gefühlt dennoch hinter dem N0kia PureView 808. Hier bin ich auch gespannt, was das Nokia Lumia 920 so auf der Pfanne hat. Abschließend dürfte man zur Kamera des iPhone 5 sagen: wer das Gerät nutzt, der braucht sich eigentlich keine Digiknipse mehr in der 150 Euro-Klasse kaufen.

Ich kann verstehen, warum die Kamera des iPhone die am weit verbreitetste bei Flickr und Co ist. Nicht, weil so viele Menschen ihre Fotos dort hochladen, sondern weil die Kamera definitiv gut ist. 8 Megapixel zum Fotografieren, selbst Filme können in 1920 x 1080 Pixeln, also Full HD, aufgezeichnet werden – der Bildstabilisator wurde übrigens auch noch verbessert. Fotos können im Anschluss mit einigen Funktionen bearbeitet werden, alternativ gibt es gefühlt 100 gute Apps im AppStore, die Fotos mit Filtern versehen können. Mein Favorit ist übrigens Camera+.

Dennoch: nicht die Kamera macht das Foto, sondern der Fotograf. Auch mit dem iPhone bekommt man wunderbar schlechte Fotos hin, was man an meiner Beispiel-Galerie sehen kann. Auch mich betrifft das Problem “Purple Flare”. Hierbei hat man violette Reflexe im Bild. Kann man immer gut nachvollziehen, wenn man fotografiert: befindet sich eine Lichtquelle seitlich (ausserhalb des sichtbaren Bereiches, direkt auf der Grenze), so entsteht dieser nervige Effekt, wie man in einigen Fotos sehen kann.

Ausschlaggebend dafür ist es, dass eine Lichtquelle knapp außerhalb des Sichtfelds in einem bestimmten Winkel positioniert ist und eine Reflexion an der Cam-Oberfläche auslöst.

Der Lösungsansatz von Apple sieht vor, dass man einfach ein wenig mit dem Winkel experimentiert, aus dem man ein Motiv fotografiert oder gegebenenfalls einfach mit einer Hand die direkte Einstrahlung der Lichtquelle unterbindet. Egal, ob sich Spekulationen bestätigen, nach denen Apple auf die Infrarot-filternde Schicht verzichtet hat, um Platz zu sparen: eine Software-seitige Lösung scheint es für dieses Problem nicht zu geben.

Wer sich Mühe mit dem iPhone 5macht, kann tolle Fotos machen – Fakt.

iOS 6

Das System kommt mit einigen Neuerungen daher, die allerdings nicht revolutionär sind. Alte Nutzer werden “so” hineinwachsen, Neu-Benutzer werden sich spielend zurecht finden. Die App-Auswahl bei Apple ist gut, das Ökosystem stimmig. Mit iOS 6 hat man den App Store verbessern wollen, dies ist meiner Ansicht nach eher mäßig gelungen, gefühlt läuft der Store nicht mehr so smooth wie sonst. Die Funktionen, zum Beispiel das direkte Einsehen des Changelogs sind klasse. Siri kann mittlerweile Apps öffnen und kennt Sportergebnisse. Nett, aber von mir nicht wirklich genutzt. Die Apple Maps muss ich sicherlich nicht mehr erwähnen, das Thema haben wir ja mittlerweile schon durchgekaut. Die Integration von Twitter und Facebook finde ich gelungen. iTunes Match ist leider nicht mehr so klasse, auch das beschrieb ich.

Mein Fazit:

Kommen wir nun zu meinem Fazit nach vier Wochen Nutzung, welches nicht mehr so eindeutig ausfällt. Das iPhone ist vom Design und von der Haptik her ein tolles Gerät. Es ist ein Gerät, bei dem ich Freude habe, es zu benutzen. Das ist mir immer sehr wichtig, lieber lege ich ne Mark mehr an und habe Spaß bei der Benutzung, als irgendeine Graupe zu kaufen, deren Benutzung mich irgendwann nervt.

Der Spruch “das Apple iPhone 5 ist Evolution, nicht Revolution” ist abgedroschen und von mir 1000x gelesen worden. Das erste iPhone war vielleicht eine Revolution, alles andere baute darauf auf. Das iPhone 5 ist eine konsequente Weiterentwicklung, mehr nicht. Es glänzt mit Verbesserungen im Bereich der Konnektivität (LTE, aber nur bei der Telekom), der Kamera und dem Display, weist aber in meinem Fall auch Mängel auf. Das Äußere ist nicht mehr so robust wie früher, die Kamera wirft violette Effekte, was früher nicht der Fall war.

Ich selber liebe Android, mag aber auch iOS sehr. Ich habe, je nach Geräteklasse, meinen eigenen Workflow entwickelt. Während ich unter iOS manchmal das offene Sharing und den Zugriff nebst einfachem Datenaustausch vermisse, geht mir bei Android das Vorhandensein massig qualitativer Apps ein wenig ab, mit denen ich gerne arbeite.

Momentan ist es aber so, dass es kein Android-Smartphone geben würde, mit dem ich das iPhone 5 eintauschen würde. Ich würde allerdings momentan auch nicht mein Galaxy Nexus gegen ein anderes Smartphone eintauschen wollen. Alles hat seine Vor- und Nachteile und wir alle haben ja das Glück, frei wählen zu können.

Ihr werdet von mir keine Empfehlung für oder gegen ein Gerät bekommen, probiert es ruhig selber aus. Bei Android-Geräten ist es immer leichter gesagt: “dies taugt, das aber nicht”  – bei iOS ist die Auswahl nicht so gegeben. Wer das iPhone 5 mag und ausprobierte, mit den hier aufgezählten Dingen leben kann, der wird sicher glücklich sein.

Wie ich bereits einmal schrieb: Das iPhone 5 ist nichts besonderes. Es ist ein Gerät eines Technologie-Herstellers, von denen es mehrere gibt. Man hat vielleicht “damals” mit dem ersten iPhone das mobile Zeitalter eingeläutet – aber mittlerweile sind wir alle in diesem Zeitalter mittendrin – und es gibt mehrere Player. Neue Maßstäbe und oder Höchstleistungen kann das iPhone wohl nicht bieten – aber vielleicht geht es auch nicht darum, alle erdenklichen Techniken in ein Gerät mit großem Display zu verbauen. Diese Wettrüsterei fand man damals im PC-Markt auch vor. Ich habe alle paar Monate neue Teile gekauft um meinen PC aktuell zu halten. Koste was es wolle – ob ich es brauche oder nicht. Der Kunde will Quad Core – auch wenn er nur Mails abfragt. Ein Irrsinn.

Es geht nicht immer nur um Features, sondern um den nötigen Feinschliff. Apple hat bahnbrechende Neuerungen vermissen lassen – aber den nötigen Feinschliff vorgenommen. Der Kunde wird diesen Feinschliff dankbar annehmen. Mir ist es völlig egal wie die Firma heißt, die mein nächstes Gerät herstellt, wenn es auf mich passt. Und darauf müsst ihr achten. Egal ob Apple, LG, Samsung, Nokia, Sony – ob Android, Windows Phone, Windows, Mac OS X, Linux, Tizen und Co – sucht euch raus, was auf euch passt :) Apple hat uns Jahr um Jahr überrascht, das war toll für den Markt, toll für Apple – im Umkehrschluss sind nun auch Jahr für Jahr die Erwartungen immer höher. Das schafft keine Firma der Welt dauerhaft. Apple ist mit dem eigenen Erfolg Schuld an der Misere. Klingt komisch – ist aber so.

Macht den ganzen Kram niemals zu einer Religion, sondern nutzt die Werkzeuge unserer Zeit, so wie ihr es für richtig haltet.


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Über den Autor: caschy

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