iOS 8: Apps können gespeicherte Login-Informationen aus Safari übernehmen

14. Juni 2014 Kategorie: iOS, Mobile, geschrieben von:

Ein ziemlich praktisches Feature wartet in iOS 8 auf Nutzer, die es leid sind, in Apps ihre Login-Informationen eingeben zu müssen. Apple wird eine Möglichkeit schaffen, die Apps auf gespeicherte Informationen aus dem Safari-Browser zugreifen lässt. 9to5Mac erklärt dies an dem recht gut gewählten Beispiel Facebook. Lädt man die offizielle Facebook-App, muss man seine Login-Daten eingeben. Sind diese allerdings in Safari gespeichert, kann die App diese Informationen abgreifen und der Nutzer muss dies nicht manuell machen.

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Was aber hindert App-Entwickler daran, Login-Informationen für beliebige Webseiten abzugreifen? Auch daran wurde natürlich gedacht. Neben der Einbindung des Features in die App, muss der Seitenbetreiber auch eine entsprechende Datei auf dem Server ablegen, damit dies funktioniert. Es muss also eine direkte Verknüpfung bestehen, anders funktioniert es nicht.

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Hat der Nutzer noch keine Zugangsdaten zu einem Dienst hinterlegt, können diese dann bei Eingabe in die App auch in Safari und dem iCloud Schlüsselbund gespeichert werden. Apple erhofft sich davon eine bessere Interaktion mit Apps. Nutzer löschen Apps anscheinend häufig, wenn sie sich manuell einloggen sollen.

Als Mensch, der ständig neue Apps ausprobiert, kommt mir so eine Lösung natürlich sehr gelegen. Allerdings würde es mich auch nicht stören, wenn ich bei ein paar Apps (mehr lädt der Durchschnittsnutzer eh nicht) erst Login-Daten eingeben muss. Sicher gibt es einen angenehmeren Zeitvertreib, aber meist ist es doch so, dass diese Eingabe einmalig und somit durchaus verschmerzbar ist.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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