iOS 8: wenn die Familienfreigabe nervt

1. Oktober 2014 Kategorie: iOS, geschrieben von:

Mit iOS 8 hat Apple auch eine Familienfreigabe eingeführt. Sie kommt mit Vorteilen für die Familie daher, so lassen sich einmal vom Familienverwalter gekaufte Apps auf die in der Familienfreigabe hinterlegten Familienmitglieder verteilen – ohne zusätzliche Kosten. Klasse Sache, wenn man denn Begrenzungen und Beitrittsmechanismen im Auge behält – und man nicht von Fehlern geplagt wird, die entweder auf der Entwicklerseite oder auf der von Apple liegen.

Touchpal iphone

Einer dieser Fehler ist mal wieder aktuell und von anderen Familien und mir nachvollzogen worden. „Für diese Apple-ID stehen keine Artikel zum erneuten Laden zur Verfügung. Dieser Artikel kann mit dieser Apple-ID nicht erneut geladen werden, da er von einem anderen Benutzer gekauft oder zurückerstattet oder storniert wurde.“

Passiert bei einer App, die aktuell in deutscher Sprache auf den Markt kam – TouchPal. Die App, vom Verwalter der Familienfreigabe gekauft, konnte nur von diesem installiert werden, andere Mitglieder der Familie bekamen die eben genannte Mitteilung zu sehen. Ein Fehler, der anscheinend nicht ganz neu ist. Das Problem bei der Sache ist halt, dass anscheinend nicht klar ist, was diesen Fehler genau auslöst – und als Familienmitglied würde ich es als äußerst ärgerlich erachten, eine App nicht laden zu können, nur weil mein Account in der Familienfreigabe hängt.

Apple nennt das Ganze so: „Manche Produkte können nicht mit der Familienfreigabe genutzt werden, zum Beispiel In-App Käufe, Inhalte, die nicht für den wiederholten Download verfügbar sind, Abonnements, und einige bereits gekaufte Apps.“ Ist natürlich dumm, wenn Entwickler ihre Apps nicht dahingehend anpassen oder dieses kommunizieren.

So wird die Lösung ad absurdum geführt. Man stelle sich vor, Familienverwalter und Familienmitglied wollen ein Spiel spielen, was aber nicht funktioniert – wie am Beispiel TouchPal zu sehen. Was passiert? Entweder greifen die Menschen nicht zum Spiel, nicht zur Familienfreigabe – oder sie legen sich gar eine zweite Identität im App Store an, was unter Umständen mit An- und Abgemelde bei Updates verbunden ist. Und das kann es ja auch nicht sein, oder?


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