iOS 7 Bug soll Deaktivierung des „Activation Lock“ ohne Passwort ermöglichen

3. April 2014 Kategorie: Backup & Security, iOS, Mobile, geschrieben von:

Wieder einmal eine potentielle Sicherheitslücke, wieder einmal ist Apple betroffen. Es geht um das „Mein iPhone suchen“-Feature und die Deaktivierung des Activation Lock. Ein Video zeigt, wie man iOS 7 dazu bringt, einen iCloud-Account zu löschen, ohne ein Passwort eingeben zu müssen. Hierzu muss man lediglich gleichzeitig „Mein iPhone suchen“ deaktivieren und auf Account löschen in den iCloud-Einstellungen tippen. Das iPhone hängt sich daraufhin auf, nach einem Neustart kann dann der Account gelöscht werden, ohne ein Passwort eingeben zu müssen. Danach lässt sich das betroffene iPhone über iTunes neu aktivieren, sodass auch die Aktivierungssperre ausgehebelt ist.

MeiniPhonesuchen

Anscheinend ist das Problem nicht neu und scheint auch nicht bei jedem zu finktionieren. Ich habe es mit einem iPhone 5 und iOS 7.1 ausprobiert und kam bis zu dem Punkt, an dem sich das Gerät aufhängt. Nach einem Neustart wurde bei Löschung des iCloud-Accounts trotzdem das Passwort abgefragt. Auch in den Kommentaren bei 9to5Mac ist man sich uneinig, ob dies nun funktioniert oder nicht.

Umgehen kann man diesen Trick recht einfach. Setzt man eine Passcode-Sperre, ist spätestens nach dem Neustart Schluss. Ebenfalls ist es möglich, das Ganze über die Einschränkungen zu regeln. Hier kann man Änderungen an Accounts verbieten und somit eine Löschung durch diese Methode verhindern.

Falls Ihr ein iPhone habt, könnt Ihr diese Methode ja einmal ausprobieren. Falles funktioniert, hinterlasst doch einen Kommentar, welches Modell und welche iOS Version.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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