Intel macht Schluss mit Kabeln im Büro und ermöglicht mit Core vPro (5th Gen) Geräte für jeden Einsatzzweck

Intel lud letzte Woche nach London ein, um die Zukunft in den Büros dieser Welt einzuleiten. Die neuen Core vPro Prozessoren sorgen dabei für Leistung, Sicherheit und einfaches Management, Intel Pro Wireless Display und Intel Wireless Docking verbannen die Kabel vom Schreibtisch und senken somit auch die Kosten in den Unternehmen. Neue Geräte sorgen dafür, dass jedes Unternehmen eine Auswahl an Geräten passend für den eigenen Betrieb erhalten kann. Das kann ein schlankes Ultrabook ebenso sein, wie ein rugged Tablet, das eben auch auf einer Baustelle eingesetzt werden kann, ohne große Vorsicht walten zu lassen.

Intel Wireless Docking ist eine ziemlich faszinierende Geschichte und funktioniert so, wie man sich das eigentlich seit Jahren wünscht. Die Geräte kommunizieren drahtlos untereinander, das geht allerdings weit über eine kabellose Tastatur oder Maus hinaus. So kann ein solcher Wireless Hub, der später auch direkt in Bildschirme oder andere Geräte integriert ist, automatisch die Verbindung zu einem Display oder anderen Geräten herstellen. Es ist dazu ausreichend, sein Hauptgerät (Laptop, Tablet) in die Nähe des Hubs zu bringen, schon sind die Geräte verbunden und man kann auf seinem Schreibtisch genau da weiterarbeiten, wo man auf dem Laptop aufgehört hat. Das funktioniert im Prinzip so, wie eine normale Docking-Station, nur dass diese eben nicht auf ein Gerät zugeschnitten ist, sondern mit allen kommunizieren kann (wenn das Feature unterstützt wird).

Durch diese Wireless-Geschichte sparen die Unternehmen nicht nur Geld, sondern vor allem auch Zeit. Keine Suche nach Kabeln, kein komplizierter Anschluss eines Beamers an den Laptop, einfach ein Wireless Docking Hub und es geht los, egal, wer die Präsentation im Meeting hält. Während der Präsentation wurde zum Beispiel gezeigt, wie ein Video auf dem Laptop abgepsielt wird, ein weiteres vom gleichen Gerät aber auf einem externen Display dargestellt wird, inklusive Sound, dafür ohne Aussetzer – und ohne Kabel.

Die IT-Management-Abteilungen werden es mit den neuen Systemen ebenfalls einfacher haben. Mit den Intel Core vPro-Prozessoren werden neue Sicherheits-Optionen möglich, außerdem kann auf verwaltete Geräte jederzeit zugegriffen werden. Nicht nur wenn Windows gebootet ist, sondern jederzeit. Auch hier ergibt sich wieder ein großes Sparpotential, da die IT-Abteilungen dies eben Remote ausführen können und nicht unbedingt physisch auf die Geräte zugreifen müssen. Je größer das Unternehmen ist, das auf die neuen Techniken setzt, desto größer ist das Sparpotential, logisch. Vor allem der Faktor Zeit wird oft unterschätzt.

IntelvPro

Die Core vPro-Prozessoren sind zudem leistungsfähiger und energiesparender. Verglichen mit einem vier Jahre alten Laptop (keine Seltenheit in Unternehmen), werden mit neuen Systemen 2,5 mal mehr Leistung erzielt, der Akku hält doppelt so lange und die Geräte sind um die Hälfte leichter. Das wiederum ist nicht verwunderlich, schließlich wird hier mit vier Jahre alten Geräten verglichen, bei der schnellen Entwicklung der einzelnen Bauteile wäre alles andere auch nicht akzeptabel.

Wenn man das so sieht, wie es in Büros zugehen kann udn über kurz oder lang auch zugehen wird, könnte man fast ein wenig neidisch werden, wenn man zu Hause an seinem eigenen Schreibtisch sitzt. Es ist alles so viel einfacher geworden, für alle Beteiligten. Nutzer benötigen keine großen Kenntnisse und können trotzdem arbeiten wie sie wollen, die IT-Admins können auftretende Probleme schneller und effektiver lösen, außerdem ist die Verwaltung der Geräte wesentlich einfacher.

Das beste an der ganzen Sache ist aber, dass es sich hierbei nicht um Zukunftsmusik handelt. Entsprechende Geräte sind bereits von zwölf Herstellern verfügbar, weitere sollen in Kürze folgen. Wer dieses Jahr im Unternehmen neue Hardware bekommt (oder verteilen muss/darf), wird mit der fünften Generation der Core vPro Prozessoren, Pro Wireless Display und Wireless Docking sicher seine Freude haben. Auch ein nicht zu verachtender Aspekt bei der Arbeit. Für den Consumer ist das sicher weniger spannend, wobei auch dieser von den ganzen Wireless-Geschichten profitieren wird. Allerdings hat man es als Consumer auch wesentlich einfacher, sich selbst eine passende Lösung zusammenzustellen.

Weitere Informationen zu Intel Pro Wireless Display findet Ihr an dieser Stelle bei Intel, weitere Informationen zum Wireless Docking gibt es hier.

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24 Kommentare

  1. Nur für Wireless ist die Technik meiner Meinung nach nicht weit genug,
    vorher sollte man sich erstmal weiter auf USB 3.1 konzentrieren mit 10 GBit/s und bis zu 100 Watt kann man so ziemlich alles an Kabeln ersetzen.

  2. Liest sich wie direkt von der Marketing-Abteilung von Intel geschrieben. Die werden sich freuen.

  3. Uff, was n kack. Imho brauch ich bei guter cloud Strategie kein laptop mehr

  4. Pressemitteilungen sollten als solche markiert werden

  5. Also ich finde auch, dass sich das so liest wie ein Marketing-Text von Intel! Wie viel gab es für dieses versteckte Advertorial von Intel? Fängt ja schon bei Überschrift an! Echt schade zu was dieses Blog verkommen ist.

    Wer sich einmal mit Intel WiDi beschäftigt hat, der weiß was für ein Dreck das und dass es in 4 von 5 Fällen nicht funktioniert, daher kann bei dieser Ankündigung auch ruhig mal skeptisch sein.

  6. Könnte im neuen Apple 12inch verbaut sein. Die fehlenden physikalischen Ports haben ja große Rätsel aufgegeben.

  7. Werbung aus.
    Wie hoch werden den die Kosten für die Stromversorgung von Tastatur und Maus gegenüber dem spottbilligen Kabel gerechnet? Unsere bezahlbaren kabellosen Tastaturen und Mäuse in der Firma in Besprechungsräumen müssen regelmäßig gewechselt werden. Die Umwelt wird sich bedanken.

  8. Hmm, dem Artikel fehlen die Contras. 1.) Noch mehr kabellose „Strahlung“, 2.) Noch mehr Akkus benötigt (ich meine damit Neubeschafftung von Laptops anstellen von Desktops, nicht bei vorhandenen Situationen. 3.) Sicherheitslücken werden große Probleme bereiten, Verwaltungs- und Administrationsaufwand. 4.) erhöhteres Abhörrisiko. 5. Die Frage, wie oft verlegt man Kabel als das dies ein Problem sein soll? Desktoprechner sollte immer mit Kabel ausgestattet sein. Lediglich Dockingstation für Laptops könnte dieses System ersetzen, aber auch da wäre besser ein einzelnes Kabel zum Hub anstatt kabellos besser.

  9. Ich werde noch länger bei den guten alten Kabeln bleiben. Die neuen Wireless-Technologien sehen zwar immer super aus in den Marketingvideos jedoch im wirklichen Leben ist man von so einem reibungslosen Ablauf noch sehr weit entfernt. Ich kaufe mir jetzt immer noch kabelgebundene Peripheriegerät weil diese zu 99,9% sofort einsatzbereit sind. Ich muss auch nicht an Batterien denken oder sonstiges. Wenn ich mir vorstelle, dass bei Funkmäusen manchmal kleine Aussetzer auftreten dann wird es bei der übertragung des Bildschirms auf einen externen Monitor sicher auch nicht reibungslos funktionieren. Den Laptop stecke ich in die Dockingstation (Dauert 2s) und ich weiß alles funktioniert.
    Aber ansonsten ein schön anzusehendes Marketingvideo.
    Ich weiß nicht wie es euch geht aber diese „Silicon Valley“ Musik hält ja kein Mensch mehr aus. In jedem IT Video die gleiche dudelei.

  10. Warum bekommt der Sascha immer den Job, Pressemitteilungen unkommentiert nach zu erzählen? Etwas mehr kritische Auseinandersetzung damit würde dem Blog besser stehen. Ansonsten markiert es doch besser gleich als sponsored post.

  11. Bartenwetzer says:

    Komisch.

    Bei Apple Produkten wird genau das seit Jahren praktiziert und immer kritisiert !
    Verzicht auf Speichererweiterungsmöglichkeiten, Fehlende USB Schnittstellen usw.

    Ich habe außer den Ladekabeln für MacBookAir, iPad und iPhone keine Kabel.
    Drucker über die Fritzbox bzw. Scanner ( soweit ich einen nutze ) über Docking.

  12. Was eine Anti-Haltung hier 😀 die typischen ITler: „NEIN DAS GEHT NICHT!“

  13. Drahtlos = erhöhte Mikrowellenstrahlung = Elektro-Smog

    Ein Drittel aller Kinder in Deutschland sind schon chronisch krank,
    in den USA bereits über 50% aller Kinder.

    Als „Nachschlag“ dann auch noch ein erhöhter Elektro-Smog.

    Was muß passieren bis die Leute aufwachen???

  14. Bartenwetzer says:

    Schon vergessen?
    iPhone sei ein Gimmick.
    iPad ?
    iPod?
    NFC Airpay?

    Stromversorgung per Akku?
    Drahtloses laden – ich warte drauf.

    Manche erinnern mich an die, die immer noch Papier verbrauchen.
    Müssen weil man antiquiert Papieroriginale fordert.
    Wie meine Krankenkasse.

  15. @Maik: Die meisten ITler denken halt etwas weiter als nur von 12 bis Mittag. 🙂

    @Samson: Ich würde die Ursache für chronischen Krankheiten nicht zuerst beim Elektro-Smog suchen. Schau‘ dir nur mal an, was alles in den Lebensmitteln steckt. Wie wenig Bewegung viele Kinder haben. Und wenn sie doch mal raus kommen, warten da schon viele industrielle Gifte auf das verhätschelte Immunsystem… Da ist ein wenig mehr Verkehr auf den Frequenzbändern im GHz-Bereich das kleinste Problem.

  16. Ich kenne (fast) kein größeres Unternehmen, in dem ernsthaft ohne Kabel gearbeitet wird. Sei es beim Netzwerk, bei der Peripherie und in Zukunft bei Monitoren. Vielleicht ist das für Showrooms oder so praktikabel, aber aus sicherheitstechnischen Gründen ist das sonst noch nicht so verbreitet. Und wenn dann sehr restriktiv.

    PS: Zwei Buchstabenverdreher im Text. Hier wird sorgfältig gearbeitet.

  17. bitte Pressemitteilungen als diese deklarieren, andernfalls werden sicher einige den Feed kündigen.

    // Elektrosmog überall, schöne neue Welt
    Und das mit dem Beamer ist wohl der schlechteste Witz überhaupt, jeder scheiß Laptop in unserer Firma (ww>10.000) hat hdmi.

  18. Ohne Witz, an der Grammatik und Rechtschreibung erkenne ich immer sofort, dass der Artikel von Sascha ist… Werden die Artikel vor der Veröffentlichung nicht einmal gegengelesen oder wenigstens von einem selber nochmal überprüft?

    Frank

  19. Wird sicherlich in Zukunft noch tolle Sicherheitslücken haben, alles so kabellos. Wir haben hier sogar kabellose Tastaturen verboten ob des Abhörrisikos (ja, auch das Logitech-AES-Zeug ist gebrochen), da will ich gar nicht wissen wer mit etwas Aufwand einem das Bild klauen kann. Und nein: keine Theorie. Wenn man Teile konstruiert, bei denen es um sehr sehr sehr viel Geld und Know-How geht ist Industriespionage real. Unser Werkschutz kann da echte Hämmer erzählen.

  20. @Samson
    aha 1/3 aller deutschen Kinder sind krank von Elektro Smog …. ja genau zuviel bild.de oder wahrheiten.org gelesen wah ?

    Ansonsten ist das ganze natürlich ein bisschen zu viel des guten, wieso sollte ich an jeder Stelle die machbar ist unbedingt Funk haben wollen.

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