Intel: Manche PCs mit Intel-Chips könnten zum Start von Windows 10 weniger Akkulaufzeit aufweisen

25. Juli 2015 Kategorie: Hardware, geschrieben von:

Sobald ein neues Betriebssystem vor der Tür steht, geht es auch hinter den Kulissen rund. In diesem Fall dürfte es im Hause Microsoft zugehen wie in einem Bienenkorb, da Windows 10 am kommenden Mittwoch offiziell veröffentlicht wird.

Intel_Core

Nun hoffen viele Endkunden mit Bestandsgeräten, dass das Update auf Windows 10 relativ reibungslos über die Bühne geht. Doch das dies leider selten der Fall ist, hat sicherlich der eine oder andere von Euch schon am eigenen Leib erfahren dürfen. Ein neues Betriebssystem bedeutet für Hersteller auch neue Gerätetreiber und die müssen eben sorgfältig auf die Hardware angepasst werden.

Gut ist, dass einige Hersteller vorab zumindest schon mal Laut geben und davor warnen, dass ein Update vorerst nur mit Vorsicht oder Abstrichen genossen werden kann. Intel zum Beispiel hat gegenüber PCWorld gesagt, dass aktuell ein kleinerer Bug dafür sorgen soll, dass einige Notebooks eine bis zu 10 Prozent geringere Akkulaufzeit aufweisen. Welche Geräte genau betroffen sind kann oder will man jedoch nicht sagen.

Hinter den Kulissen, so sagt ein Intel-Sprecher per E-Mail an PCWorld, arbeitet Intel gemeinsam mit Microsoft unter Hochdruck an Bugfixes und Treiber-Updates, welche die Akkulaufzeit schließlich wieder auf eine Ebene mit der von Windows 8-Systemen bringen sollen.

Dass Intel hier mit Microsoft direkt zusammenarbeiten muss, dürfte keinen wundern, denn kurz vor dem offiziellen Release von Windows 10 ist der Basis Code quasi auf dem Stillstand für Entwickler und Hersteller. Hinter den Kulissen wird bei Microsoft aber natürlich an eigenen Bugfixes weitergearbeitet und einige Veränderungen vorgenommen. Daher muss Intel – ebenso wie sicherlich einige andere Hersteller – mit Microsoft zusammenarbeiten, um den Übergang zu Windows 10 so problemlos wie nur möglich zu gestalten.

Unterdessen scheinen mehrere PC-Hersteller eine (beinahe offensichtliche) Warnung in Bezug auf Cortana für Windows 10 auszusprechen. Da Cortana ein eingebautes „Active Listening“-Feature besitzt, wird logischerweise gleichzeitig die Akkulaufzeit reduziert. Wie stark das Feature die Akkulaufzeit beansprucht weiß jedoch aktuell keiner.

Als Richtwert sagt PCWorld jedoch, dass die geöffnete Cortana App im Hintergrund in der Regel keinen Hintergrund-Prozess beansprucht. Ist jedoch der Auslösesatz „Hey Cortana“ scharf gestellt, so sollen etwa 6 Prozent des getesteten HP Spectre X360 i5-Prozessors angesprochen werden. Ein scheinbar relativ geringer Wert, der auch nur für wenige Sekunden gemessen werden konnte, aber für einige Nutzer vielleicht schon zu viel. Daher empfiehlt sich: Selbst ausprobieren mit der eigenen Hardware und im schlimmsten Falle das Active Listening von Cortana ausschalten.


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