Instagram: Unternehmen dürfen die Kommentare filtern

9. Juli 2016 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von: André Westphal

artikel_instagramJeder, der online in Kommentarbereichen unterwegs ist, weiß, wie schnell dort Diskussionen in aufgeladene Flame-Wars ausarten können. Auch auf Plattformen wie Instagram sind hitzige Wortgefechte, meistens angestoßen durch absolute Trivialitäten, an der Tagesordnung. Offenbar wird es der sozialen Foto-Plattform nun aber zu viel: Zumindest Unternehmen und Prominenten will Instagram jetzt eine Option einräumen, um die Kommentare moderieren zu können. Dabei sollen dann automatisch Filter angelegt werden, welche Kommentare mit anstößigen Wörtern und Formulierungen direkt blockieren.

Instagram hat gegenüber TechCrunch bestätigt, dass die Nutzer mit der Option Business Page das neue Feature schon seit vorgestern aktivieren können. Reguläre User haben allerdings keinen Zugriff darauf. Wie ihr wohl schon herausgelesen habt, handelt es sich bei dieser Moderationsfunktion aber um eine sehr grobe Maßnahme, die sozusagen nur die schlimmsten Beschimpfungen verhindert. Genau genommen ist es also eher ein einfacher Filter.

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Instagram versucht aktuell sein Wachstum zu steigern, während viele Jugendliche zur hipperen Konkurrenz von Snapchat abgewandert sind. Die neuen Moderationsfunktion für die Kommentare soll die Atmosphäre entspannen und Unternehmen ohne viel Aufwand etwas Arbeit abnehmen. Man darf gespannt sein, ob der Plan aufgeht: Ich sehe auch schon die ersten „Zensur!“-Rufe aus der Community erschallen. Ich persönlich finde die Idee allerdings gut, denn Fäkalsprache und anderweitige Beleidigungen und Provokationen in den Kommentaren braucht, außer den Trollen selbst, niemand.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

André hat bereits 1958 Artikel geschrieben.