Instagram stellt Missverständnis klar

18. Dezember 2012 Kategorie: Social Network, geschrieben von: caschy

Instagram hat in einem eben veröffentlichten Beitrag noch einmal klargestellt, wie die Zukunft aussehen könnte. Grund für eventuelle Missverständnisse soll der komplexe AGB-Speech sein, den man in Zukunft noch einmal überarbeiten und einfacher gestalten wolle. Vertickt Instagram nun eure Fotos? So wie es sich bisher las, könnten sie es. Machen sie aber nicht. Man betont direkt, dass Instagram gegründet wurde, um ein Business zu werden.

instagram

 

 

Mit Gewinnabsicht also. Die aktualisierten AGB sollten den neuen Werbeformen gerecht werden, mit denen man experimentieren wolle. So sollen keine Bilder verkauft werden, sondern lediglich Instagram-intern Dinge wie euer Profilfoto genutzt werden. Konkret heißt es:

Let’s say a business wanted to promote their account to gain more followers and Instagram was able to feature them in some way. In order to help make a more relevant and useful promotion, it would be helpful to see which of the people you follow also follow this business. In this way, some of the data you produce — like the actions you take (eg, following the account) and your profile photo — might show up if you are following this business.

Auch betont man, dass weiterhin alle Rechte der jeweiligen Bilder beim Benutzer bleiben. Ganz ehrlich? Wenn ihr auf Instagram aktiv seid, Fotos entdeckt, teilt und Co – dann kann es ein tolles Netzwerk sein. Filter über Fotos klatschen, damit ihr diese auf Facebook und Twitter teilen könnt – dafür könnt ihr mittlerweile hundert Apps bekommen, die besser als Instagram sind.

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Über den Autor: caschy

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22 Kommentare

Micha 18. Dezember 2012 um 23:28 Uhr

Ich möchte nicht wissen wie viele Menschen heute ihren Account gelöscht haben(ja auch Ich).Obwohl .Wäre doch ma recht interessant ODER

Tom 18. Dezember 2012 um 23:38 Uhr

Kann mich hier nur anschließen, habe ebenfalls gerade meinen Account gelöscht.

Mathias (@DrGimpfen) 19. Dezember 2012 um 00:13 Uhr

mein gott wie ihr alle rumweint

mc-kay 19. Dezember 2012 um 00:17 Uhr

Generation kostenlos macht mal wieder weinie.

Don 19. Dezember 2012 um 00:18 Uhr

Wer weint denn?

Gast 19. Dezember 2012 um 00:45 Uhr

Ich liebe dumme Menschen, erstmal löschen bevor man sich selbst informiert. Bis auf heise hat kaum einer in Deutschland richtig über die AGB-Änderungen berichtet… Schaltet mal euren eigenen Kopf ein!

lolbob 19. Dezember 2012 um 00:46 Uhr

hahahahahahahahaha xDDDDDDDDDDD

Georg S. 19. Dezember 2012 um 07:29 Uhr

@caschy Ich würde es begrüßen wenn du hier einmal einpaar Fotofilter Apps vorstellen würdest die besser sind als instagram sind.

banane 19. Dezember 2012 um 07:33 Uhr

@Gast: & ich mag keine Menschen die andere “dumm” nennen, zum Kopfeinschalten mahnt und dabei noch nicht mal die Fakten zu kennen scheint… . Aber wen interessiert’s?

banane 19. Dezember 2012 um 07:37 Uhr

Achso, hier noch ein Blog, der sich mal ganz gut mit der Thematik auseinandergesetzt hat:

http://www.rechtambild.de/
http://www.rechtambild.de/2012/01/mein-bild-in-fremden-handen-was-kann-ich-tun/ .

Ny Alesund 19. Dezember 2012 um 07:42 Uhr

“Aufgrund der neuen AGB [...]” … HAHAHA! Ansonsten wenns um Facebook und andere Datensammler geht schreien die meisten “Ja wie im Sportpalast!” aber wenn Instagram mal bisschen Kohlen mit deinen Fotos verdienen möchte dann ist das Geschrei groß und es wird sich auf den Datenschutz berufen. Bipolare Störung?

Mischa 19. Dezember 2012 um 08:21 Uhr

Bei FB nehm ich’s hin, weil FB Spaß macht und ich da sein will.
Instagram habe ich nur wegen der Filter benutzt. Das tut mir nicht weh, also – gelöscht

Marc 19. Dezember 2012 um 08:28 Uhr

@Mischa, Tom und Co:

Instagram hatte bereits VOR der aktuellen Änderung das Recht, eure Fotos zu nutzen. Das stand auch so schon in den alten Nutzungsbedingungen.

Netter Artikel dazu: http://www.theverge.com/2012/12/18/3780158/instagrams-new-terms-of-service-what-they-really-mean

manshonyaggerrainger 19. Dezember 2012 um 09:23 Uhr

“Man betont direkt, dass Instagram gegründet wurde, um ein Business zu werden.”

Dann sollten sie aber erst mal lernen, ihre AGBs eindeutig zu formulieren. :-D
Das ist doch nur eine äußerst lahme Ausrede. Eine Firma, die Teil von einem Unternehmen wie Facebook wird und ihre AGBs ändert, wird diese doch vorher prüfen lassen (ich möchte gar nicht wissen, wie viele Anwälte für Facebook tätig sind).

Da passiert so etwas nicht aus Versehen.

Wobei ich kein User von Instagram war noch jemals sein werde. Und falls doch würde ich niemals irgendwelche Bilder ins Netz stellen, auf deren Rechte ich nicht verzichten könnte. Schließlich veröffentliche ich keine selbstgebastelten Wallpaper bei deviantART und weine hinterher, wenn die sich auf diversen Wallpaper-Seiten wieder finden.

Was man ins Netz stellt ist nun mal öffentlich, darüber muss man sich im Klaren sein.

mux 19. Dezember 2012 um 09:43 Uhr

Buff…Und weg… ich liebe gute Gründe apps zu löschen, hab eh viel zu viele

mux 19. Dezember 2012 um 09:48 Uhr

Mckay und Matthias, ihr leidet nicht unter Wahrnehmungsstörungen, oder?

Sebastian Schumacher 19. Dezember 2012 um 10:57 Uhr

Hab auch gerade mein Konto gelöscht. Nicht weil mich die AGB-Änderung nervt, sondern weil ich die App bzw. das Konto nicht genutzt habe (muss mein Essen nicht umbedingt fotografieren). Aber das solln die erstmal rausfinden^^

Hippster 19. Dezember 2012 um 11:05 Uhr

Puh!
Na bloss gut, dass sie im Blogpost nochmal versprochen haben, nichts zu unternehmen, was ihre AGB erlauben …

Mal eben noch das Versprechen ausdrucken und schon ist die Welt wieder in Ordnung.
~

Koenig4u 19. Dezember 2012 um 11:24 Uhr

Ja, ich gestehe – gelöscht habe auch ich mein Instagram. Was ich gut finde an dieser Aktion, es zeigt die “MACHT” der Nutzer und User genau so muss dies auch sein. Wir gehen Richtung Ende des Jahres 2012, da möchte ich es nicht versäumt haben Danke zu sagen. Denn dieser Blog gehört wie dass täglich Frühstück zu meinem Leben! D.A.N.K.E.

Auf ein neues in 2013 – Gesundheit für euch alle das draußen!
Gruß Frank F.


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