Instagram: 2-Faktor-Authentifizierung kommt

17. Februar 2016 Kategorie: Social Network, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel Instagram-LogoInstagram ist ein auf Bildern basierendes Social Network, das sehr viel genutzt wird. Im September 2015 vermeldete der Dienst 400 Millionen Nutzer, die 80 Millionen Bilder pro Tag teilen. Das sind eine Menge Accounts, die bislang durch nichts weiter als ein Passwort geschützt waren. Das hatte auch zur Folge, dass es immer mal wieder Hacker-Attacken auf Instagram gab, die dann zahlreiche Accounts kaperten. Das könnte nun bald ein Ende haben, denn wie TechCrunch berichtet, testet Instagram eine 2-Faktor-Authentifizierung für den Login in das Netzwerk.

Die 2-Faktor-Authentifizierung ist eine super Sache, statt eines einfachen Passworts wird noch zusätzlich ein Code abgefragt, der auf einem anderen Gerät empfangen wird. Selbst falls das Passwort in die falschen Hände gerät, ist es erst einmal wertlos, da der Zusatzcode nicht vorhanden ist. Das bieten einige Dienste an, eine kleine Übersicht, wo man das Ganze für bekannte Dienste aktiviert, findet Ihr in diesem Artikel.

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Instagram testet diese Funktion aktuell in auserwähltem Kreis, wann die 2-Faktor-Authentifizierung für alle kommt, ist nicht bekannt. Die letzte große Neuerung, die Unterstützung für Multi-Accounts, wurde nach einer relativ kurzen Testphase verteilt, vielleicht dauert es mit der 2-Faktor-Authentifizierung auch gar nicht so lange. Immerhin ist dieses Sicherheits-Feature umso wichtiger, je größer ein Netzwerk ist. Wo es viele potentielle Opfer gibt, da schauen sich auch Angreifer gerne um.

Einer der Tester berichtet, dass Instagram bei der Einrichtung auch einen zusätzliche Codes zum Reset der Funktion zur Verfügung stellt. Die ganze Geschichte läuft über die Verifizierung der Handynummer, auf die man dann künftig die Login-Codes geschickt bekommt. Also so, wie bei anderen Diensten auch. Unklar ist zudem, ob auch die Nutzung einer Authenticator-App unterstützt wird. Werden wir dann spätestens sehen, wenn die Funktion breiter verfügbar ist.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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