Inky: Neues Desktop E-Mail Programm für Windows und Mac

28. Dezember 2012 Kategorie: Apple, Internet, Windows, geschrieben von: Patrick Meyhöfer

Viele von euch sind vermutlich, wie ich, von Desktop-Clients (Thunderbird, Outlook & Co), zum Abruf ihrer Mails, auf die gängigen Weboberflächen von Gmail oder Outlook.com gewechselt. Inzwischen plant man aber in einigen Software-Schmieden, euch wieder von einem guten Desktop-Client für Mails zu überzeugen. Eine davon ist Inky mit ihrer gleichnamigen Software.

InkyBisher gibt es Inky für Windows und Mac. Inky wirkt durchaus aufgeräumt und möchte euch mit einfacher und intuitiver Bedienung überzeugen. Zu Beginn könnt ihr die verschiedenen Accounts eurer Mail-Provider einbinden. Dabei versucht man einige Innovationen einzubringen, die man auch teilweise aus Gmail und anderen Lösungen kennt.

So geben die Macher an, dass man E-Mails nach ihrer Relevanz sortieren möchte. Wichtige Mails von eurer Familie oder eurem Boss sollen weiter oben in der allgemeinen Eingangsbox landen, als irgendwelche Newsletter.

Zudem hat man sogenannte Smart Views im Angebot, die ihr optional einschalten könnt. Diese beinhalten Nachrichten von Newsletteranmeldungen, Soziale Netzwerke, Paketinformationen, Deals und E-Mails mit Adressen, die direkt auf einer Karte angezeigt werden. Diese findet ihr anschließend auf der linken Seite und ermöglicht ein schnelles Auffinden von solchen Mails.

Inky Smart ViewAnsonsten funktioniert Inky durchaus zuverlässig, zeigt Benachrichtigungen an, organisiert Mails in einer Konversationssicht, ermöglicht verschiedene Filter u.v.m. Leider gibt es noch keine deutsche Lokalisierung. Später plant man auch noch eine Weboberfläche, sowie mobile Clients.

Generell ist Inky durchaus einmal ein Blick wert, ich persönlich bin allerdings mit Alto, welchen wir auch schon einmal vorgestellt haben, zufriedener und benötige keine Desktop-Applikation. [via]


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Über den Autor: Patrick Meyhöfer

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19 Kommentare

Matthias 28. Dezember 2012 um 18:08 Uhr

Ich bin kein Fan von Tablet UIs auf Desktop Rechnern. Das Ganze sieht aus wie ne Android App.

caschy 28. Dezember 2012 um 18:22 Uhr

Zumal der Spaß kein lokaler Mailer ist, sondern ein Konto bei denen voraussetzt. Hatte mir das mal angeschaut. Ohne Netzverbindung keine Nutzung möglich.

tux- 28. Dezember 2012 um 18:44 Uhr

Ich bleibe bei The Bat!. Webmailer sind ab einer gewissen Anzahl an Mailkonten und Unterordnern einfach unbrauchbar.

Byce 28. Dezember 2012 um 19:01 Uhr

Für mich ist das unverständlich warum jemand so was nutzen sollte, Private Mails bei bei einem 3ten fremden Dienstleister zu speichern in den USA. Ich bin nicht paranoid aber bei den Gesetzgebungen da drüben. Da kann man ja gleich seine Mails bei Facebook hoch laden^^

mc-kay 28. Dezember 2012 um 19:03 Uhr

Siet aus wie eine Bootstrap Web-App…

Niels Cassens 28. Dezember 2012 um 19:10 Uhr

Ja ist wirklich nicht so der bringer.
Suche immernoch ein anständigen Desktop Client außer thunderbird und outlook.

tux- 28. Dezember 2012 um 19:14 Uhr

Niels: Mal The Bat! angesehen?

Chaosbeherrscher 28. Dezember 2012 um 19:49 Uhr

Einmal The Bat!, immer The Bat!.

Ozzie Fallick 28. Dezember 2012 um 19:57 Uhr

Byce: ich arbeite bei dem Inky-Team. Wir haben nie bei unseres Netz Ihre Mails, und wir können die Mails niemals lesen. Die Geheimhaltung ist wirklich wichtig für uns.

Kevin Steinberg 28. Dezember 2012 um 20:49 Uhr

braucht man doch nicht…

Matthias 28. Dezember 2012 um 21:07 Uhr

Ehrlich gesagt finde ich die Mobilen Apps nicht übel: Für Computerneulinge wie meine Eltern ist das ipad mit der mitgelieferten Mailapp sehr gut geeignet.

T-online hat jetzt auch eine tolle Webmail-Ansicht, die das nachbaut. Wäre fast zu schön, die einfach so zu nutzen – leider lässt sich der Login auf dem normalen Rechner nur umständlich automatisieren …

Eines fehlt mir, wenn ich mir die neuen Smartphone-Apps so angucke: eine einfache und unproblematische Nutzung von activesync. Gibt es irgend ein Programm, was das kann? Der T-online Mailserver kann ja activesync. Outlook ist zwar vorhanden, aber wäre mit Schlachtschiffen auf Spatzen geschossen – völlig am Sinn vorbei. Welches aufgeräumte PIM-Programm kann activesync bedienen?

frostarg 28. Dezember 2012 um 21:11 Uhr

@byce “Your mail provider stores your mail, and your mail never touches Inky’s own servers. Inky runs on your computer so your email never goes through our network or computers.”

hegel 28. Dezember 2012 um 22:43 Uhr

Ich bin auch weg von der Desktop-Anwendung und nutze nun die Mail und Kalender Funktion von Windows8. So brauch ich keinen extra Clienten und dank IMAP bekommt man direkt per Kachel alle eingehenden Mails auf verschiedenen Konten signalisiert :)

Ny Alesund 28. Dezember 2012 um 23:30 Uhr

“Viele von euch sind vermutlich, wie ich, von Desktop-Clients (Thunderbird, Outlook & Co), zum Abruf ihrer Mails, auf die gängigen Weboberflächen von Gmail oder Outlook.com gewechselt.” – NEIN! NEIN! NEIN! – einmal profi immer profi! TheBat! ÜBER ALLES

Ludolf Rudolf 29. Dezember 2012 um 11:40 Uhr

habe mich auch gefragt, wer denn auf weboberflächen mails bearbeitet….eigentlich nur frauen…

Florian 29. Dezember 2012 um 14:30 Uhr

Ich finde die Google (Apps) Mail Weboberfläche super.
Hab dennoch gerade mal Inky ausprobiert aber irgendwie scheint es nicht mit meinem GApps Account zurecht zu kommen.

CRI 30. Dezember 2012 um 22:16 Uhr

Postbox (postbox-inc.com) ist vielleicht für den ein oder anderen ganz interessant …
Ist zwar “nur” ein Thunderbird-Klon, dazu nicht kostenfrei und hat nur eine kleine Auswahl an speziellen Erweiterungen, aber ein Mailclient mit einigen sehr sinnvollen Ergänzungen.

Helge 31. Dezember 2012 um 16:51 Uhr

Leider ist Postbox nicht ganz so super bei der Integration von Gmail wie damals Sparrow (das leider auf ML nicht mehr wirklich läuft). Aber trotzdem das Mailprogramm der Wahl, da deutlich schneller als Mail.app.

Erna 3. Januar 2013 um 19:20 Uhr

“Ludolf Rudolf 29. Dezember 2012 um 11:40 Uhr

habe mich auch gefragt, wer denn auf weboberflächen mails bearbeitet….eigentlich nur frauen…”

Traurig, wenn Männer wie Ludolf nicht Weben von Mail schreiben unterscheiden können. :P

Webmail taugt oft nichts, deren Filter sind kaum professionell und Ordnerverwaltung ist schwer möglich. Davon mal abgesehen, dass Zusammenarbeit (Collab etc.) damit schlecht möglich ist.


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