Indiegogo: neues vom Technik-Crowdfunding

15. November 2013 Kategorie: Hardware, Internet, geschrieben von:

Es gibt ja nicht nur Kickstarter, sondern auch andere Crwodfunding-Portale. Indiegogo gibt es seit 2008 und mittlerweile gibt es wieder einige interessante Objekte aus der Welt der Technik zu unterstützen – sofern Interesse besteht. Mein persönliches Highlight momentan? Panono. Doch ich hab noch zwei andere Projekte am Start, die ich gleich vorstelle. Habt ihr schon einmal über Crowdfunding Dinge unterstützt und gekauft? Falls ja, was war es und wie sind eure Erfahrungen?

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Panono: Panoramic Ball Camera

Das Berliner Team um die Gründer Björn Bollensdorff, Jonas Pfeil und Qian Qin hat mit Panono einen neuartigen Kameraball geschaffen, mit dem sich 360-Grad-Panoramaaufnahmen knipsen lassen, indem man ihn einfach in die Luft wirft. Für die innovative Kamera hat sich das Team ein ehrgeiziges Fundingziel gesetzt: In den verbleibenden 51 Tagen wollen die Berliner 900.000 US-Dollar auf Indiegogo sammeln. Über 200.000 US-Dollar sind dort bereits zusammen gekommen. Für 499 US-Dollar können sich Frühbucher jetzt die Panono sichern, die früheste Lieferung erfolgt voraussichtlich im September 2014.

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JOGABO App: The Future Of Soccer

Die App für alle Hobby-Kicker ist da: Mit Jogabo finden Freizeitfußballer zu einander und erhalten Vorschläge, wo sie am besten spielen können. Außerdem soll die Android- und iOS-App das persönliche Fußballverhalten tracken – wie viele Spiele wurden bisher absolviert, wie weit wurde gelaufen, wie viele Vorlagen wurden gegeben und vor allem, wie viele Tore wurden geschossen. Auf Indiegogo sucht das Jogabo-Team aus San Francisco jetzt Unterstützer. Für einen Beitrag von 25 US-Dollar erhalten Neugierige einen ersten Einblick und können die Betaversion der App testen. Für die weitere Entwicklung von Jogabo benötigt das Team 50.000 US-Dollar, über 27.000 US-Dollar wurden bereits eingesammelt. Die Kampagne läuft noch weitere 17 Tage.

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Dizzlike Profile

Der Dislike-Button für Facebook – ein von vielen seit langem herbeigesehntes Feature. Ein Entwickler-Team aus Nürnberg hat sich an die Umsetzung gemacht: Mit „Dizzlike Profile“ ist es jetzt möglich, bei Inhalten auf Facebook und auch außerhalb der Plattform zu zeigen, dass sie einem nicht gefallen. Aus den gesammelten Abneigungsbekundungen wird dann ein eigenes Profil erstellt – das Dizzlike Profile. Für die Weiterentwicklung der Facebook-App sucht das Team jetzt Unterstützung auf Indiegogo. Insgesamt werden nur etwas mehr als 1.000 US-Dollar benötigt, knapp die Hälfte ist bereits zusammengekommen, für den Rest hat das Team noch weitere 11 Tage Zeit.

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