IFA 2014: Lenovo ThinkPad Helix vorgestellt

5. September 2014 Kategorie: Hardware, Windows, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Lenovo hat das ThinkPad Helix vorgestellt, ein Business-Ultrabook, das in 5 verschiedenen Modi genutzt werden kann. Zur Verfügung stehen der Tablet-, Stand-, Zelt-, Laptop- oder Dock-Modus. ThinkPads Fans werden die Tastatur zu schätzen wissen, alternativ kann die Eingabe, zum Beispiel für die schnelle Anfertigung von Skizzen, über einen optional erhältlichen Stylus erfolgen. Der Tablet-Teil lässt sich von der Tastatur abnehmen und auch um 180 Grad gedreht wieder aufstecken, so werden die verschiedenen Modi realisiert. Natürlich kann das Tablet auch ohne Tastatur genutzt werden.

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Im Vergleich zum Vorgänger wurden beim ThinkPad Helix 12 Prozent leichter und 15 Prozent dünner. Das Display misst 11,6 Zoll und bietet FullHD-Auflösung und ist natürlich mit einem Touchscreen ausgestattet. Das neue ThinkPad Helix ist mit den ebenfalls neuen Intel Core M und Intel Core M vPro Prozessoren erhältlich und bietet dadurch bis zu 30 Prozent mehr Leistung als der Vorgänger.

Außerdem kann das ThinkPad Helix mit bis zu 8 GB Arbeitsspeicher und einer SSD bis 512 GB ausgestattet werden. Eine Verbindung ins Internet kann das ThinkPad Helix wahlweise über WLAN a/c oder über das 3G/4G-Modul herstellen. Für Videotelefonate steht eine 2 Megapixel-Kamera zur Verfügung, für Schnappschüsse ist eine 5 Megapixel-Kamera auf der Rückseite verbaut.

ThinkPad_02

Das ThinkPad Helix kommt mit zwei verschiedenen Tastatur-Varianten. Während das Ultrabook Keyboard eine Akkulaufzeit von bis zu acht Stunden bietet, steht das ThinkPad Helix mit Ultrabook Pro Keyboard bis zu zwölf Stunden bereit. Zusätzlich kann das ThinkPad mit Sicherheitsfunktionen, wie einer biometrischen Fingerabdruck- sowie einer Smart-Card-Leseeinheit ausgestattet werden. Firmendaten können auf dem Gerät mit einer 3-Faktor-Authentifizierung abgesichert werden. Das ThinkPad Helix kommt mit Windows 8.1.


Über den Autor: Sascha Ostermaier

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17 Kommentare

Rallimann 5. September 2014 um 21:33 Uhr

Kostenpunkt?

vonnordmann 5. September 2014 um 21:45 Uhr

12% leichter und 15% dünner? Muss ich erst Specs googlen und rechnen?

Sean K. Woods 5. September 2014 um 22:24 Uhr

Convictable sind für mich keine Ultrabooks! Ultrabooks sind allerhöchstens die Vorgänger. Wenn der Trend weg vom klassischen Laptop (ohne Tabletfunktion) geht dann ist das einfach so…

Mike 5. September 2014 um 22:26 Uhr

Die Idee find ich nett, auch wenn die Vergangenheit gezeigt hat, dass solche Befestigungsmethoden ziemlich labil sind. Wäre nicht das Windowslogo unterm Display, würd ich’s mir überlegen, so ruiniert’s für mich die Optik.

tuxxnet 5. September 2014 um 22:32 Uhr

Das wird nicht billig 🙁

John 5. September 2014 um 22:38 Uhr

999$ Basispreis, 200 mehr mit dem Pro Keyboard. Soll noch mal jemand sagen, das Surface Pro 3 wäre zu teuer… 😀

filesharer123 6. September 2014 um 01:24 Uhr

12 und 15 Prozent von WAS !?!??! auf was bezieht sich das ?! Auf das Thinkpad von 1999 oder doch 1890 ? Gott lass Hirn regnen.

Andreas 6. September 2014 um 09:00 Uhr

Es bietet aber keine Funktion es in eine Docking Station zu stecken oder? Denn dann wäre es echt perfekt.

M.H. 6. September 2014 um 10:29 Uhr

Hier sind alle HInweise zu Gewicht und Preis zu finden: http://www.tecchannel.de/pc_mo.....el_core_m/

800 gr Gewicht
9,6 mm Bauhöhe
ab 800€

M.H. 6. September 2014 um 10:33 Uhr

ups, sorry, der Preis wird erst noch bekanntgegeben, der bezog sich auf das Flex 2 Pro…

Horst 6. September 2014 um 12:06 Uhr

@Andreas
In der Computerbase Bilderstrecke ist jedenfalls eine Docking-Station zu sehen.
http://www.computerbase.de/bildstrecke/59835/10/

    Andreas 6. September 2014 um 12:19 Uhr

    @Horst danke für die Info. Sehe ich das aber richtig dass die Docking Station nur einen Bildschirm-Anschluss hat? Wird der Laptop dort auch hochkant eingesteckt?

Horst 6. September 2014 um 12:36 Uhr

Sieht für mich wie die Docking-Station vom Thinkpad 10 aus.
Also ja, nur 1x HDMI.
Ob es hochkant geht, weiß ich nicht. Würde es begrüßen, bezweifle es aber. Hab jetzt auch keine Lust nach Bildern zu suchen.

Horst 6. September 2014 um 12:53 Uhr

Vielleicht wäre das: http://goo.gl/6Kj5JS auch eine Möglichkeit.
Die Treiber scheinen aber durchwachsen zu sein.

Peter Sidler 8. September 2014 um 07:19 Uhr

@Horst: EIn Display Port Anschluss ist auch noch vorhanden an der Docking.

Ulf 21. Oktober 2014 um 12:47 Uhr

Ich fiebere dem Gerät entgegen – hat jemand schon einen Shop gefunden, bei dem es das Gerät zu kaufen gibt? Ab Oktober sollte das Teil ja zu kaufen sein…


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