IFA 2015: Dyson mit Health-Produkten

6. September 2015 Kategorie: Hardware, Smart Home, geschrieben von:

Bildschirmfoto 2015-09-05 um 16.29.12Auf der IFA gab es nicht nur Notebooks, Rechner, Smartphones und Co zu sehen, auch Dyson war mit vor Ort und hatte etwas im Gepäck, was sich nur bedingt unter der Kategorie Smart Home verpacken ließ, Smart Health wäre eher das Wort dafür. So gab es beispielsweise den bereits vorgestellten AM10 zu sehen, einen Luftbefeuchter. Wer empfindlich ist, weil er als Kind vielleicht nicht genügend im Dreck gespielt hat (Achtung, flappsig gemeinte Humoreinlage), der kennt vielleicht die Probleme. Man hockt 90 Prozent der Zeit in geschlossenen Räumen mit zu geringer Luftfeuchtigkeit und hat vielleicht Probleme mit ausgetrockneten Schleimhäuten.

Ich selber habe keine Probleme, aber Menschen, die das Problem nachvollziehen können sind mir bekannt. Hier gibt es dann diverse Luftbefeuchter, die dann aber die Luft ungleichmäßig verteilen. Der Dyson AM10 will das anders machen und bringt die befeuchtete Luft gleichmäßig in die vier Wände. Zudem hat man sich noch die Hygiene auf die Fahnen geschrieben und beschießt die feuchte Luft mit UV-C-Licht, um Bakterien abzutöten.

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Wie das funktionieren soll? Nach der hygienischen Aufbereitung zerteilt eine piezoelektrische Keramikscheibe im Standfuß des Geräts die Wassertropfen in mikroskopisch kleine Partikel. Sie vibriert dazu bis zu 1,7 Millionen Mal pro Sekunde. Der AM10 misst auch die Luftfeuchtigkeit, zudem die Temperatur.Im Auto-Modus ermittelt das Gerät selbstständig die optimale relative Luftfeuchtigkeit für den Raum; diese kann aber auch manuell eingestellt werden.

Die Technologie will sich bezahlen lassen, 499 Euro kostet der AM10 bei Dyson oder Amazon, Interessierte sollten daran denken, dass eine Wasserfüllung für ca. 18 Stunden reicht, des Weiteren sollte man – je nach Wasserhärte – das Gerät in regelmäßigen Intervallen mal reinigen. Randnotiz: wer dachte, dass es lediglich ein schickt designtes Stück Hardware ist, welches man mal eben geklöppelt hat: auf Nachfrage verriet Dyson, dass man für die Entwicklung 50 (!!!) Millionen Euro investiert hat. 643 Prototypen wurden dabei gebaut.

Auch am Stand: Dyson v6 Mattress. Ebenfalls für Leute, die leicht anfällig sind. Aus technischer und Freak-Sicht ein schon kurios anmutendes Gerät (beim Anblick hatte ich gleich den Ghostbusters-Titelsong im Ohr), ist der v6 Mattress ein kabelloser  Sauger, der euch die Milben aus der Matratze ziehen soll. Denkt nicht einmal daran, euch Videos zum Thema anzuschauen, geschweige denn darüber nachzudenken, wenn ihr heute Abend ins Bett geht.

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Die Unterzahl von Tierchen in eurer Kiste ist 10.000+. Der Dyson v6 Mattress ist eine Weiterentwicklung der v6-Staubsauger, die sich schon seit einiger Zeit auf dem Markt befinden. Dyson verspricht hier eine viermal höhere Entfernung von Stauballergenen und Milben, wie es andre gängige Reiniger tun. Der integrierte Filter soll zudem Bakterien und Allergene aus der Luft filtern. 110.000 Umdrehungen schafft der Motor, der Akku hält bis zu 20 Minuten. Auch dieses Gerät muss bezahlt werden, 299 Euro werden fällig.

Ganz ehrlich: jedes Mal, wenn ich Geräte aus dem Health-Bereich sehe, bin ich dankbar. Dankbar, dass ich bislang ohne Hilfsmittel auskomme.


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