ICQ lebt: Linux-Version des Instant Messengers erscheint

8. April 2016 Kategorie: Internet, Social Network, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

new_icq_logoWas habe ich ICQ vor ca. 15 Jahren geliebt: Es verging kein Tag, an dem ich den Messenger nicht an meinem PC mit Windows 2000 am Laufen hatte, um nebenbei mit meinen Freunden zu chatten. Das klassische „Uh-Oh“ als Hinweis auf eine neue Nachricht habe ich bis heute in den Ohren. Doch irgendwann kam die Konkurrenz von Skype, soziale Netzwerke wie Facebook (oder damals StudiVZ) und schließlich Smartphones mit ihrem WhatsApp. Trotzdem gibt es ICQ immer noch, mittlerweile in russischen Händen. Jetzt veröffentlicht man eine finale Version für Linux.

ICQ für Linux ist der Instant Messenger, wie die verbleibenden Nutzer ihn kennen. So gibt es Möglichkeiten, entweder zu zweit im Dialog oder in Gruppen zu chatten, Dateien mit bis zu 4 GByte Größe zu teilen, Sprachnachrichten zu versenden, Videochats zu starten und mit allerlei Emoticons und Stickern zu hantieren. Kompatibel soll ICQ für Linux zu allen beliebten Distributionen sein. Es gibt sowohl eine x32- als auch eine x64-Version des Instant Messengers. Zudem steht bei GitHub der Code zur Verfügung.

icq logo

ICQ gibt es weiterhin auch als Anwendung für Windows-PCs sowie Apple Macs und auch für mobile Endgeräte mit Apple iOS, Android, Windows Phone, Samsung Bada, Symbian, Java und BlackBerry. Ich hatte aus Nostalgiegründen sogar auf meinem Samsung Galaxy S3 einmal ICQ installiert, doch die karge Aktivität in meiner uralten Kontaktliste führte dann fix wieder zur Deinstallation. Gibt es unter auch noch ICQ-Nutzer? Würdet ihr dem Messenger nun in der finalen Linux-Version eine Chance geben?


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

André hat bereits 1946 Artikel geschrieben.