Huawei stellt vor: Akkuwunder Mate 8, MediaPad M2 10.0 und Bling-Versionen der Huawei Watch

5. Januar 2016 Kategorie: Android, Hardware, geschrieben von: Sascha Ostermaier

huawei artikel logoAuch Huawei hat auf der CES in Las Vegas Neuheiten im Gepäck. Fast schon ein klassisches Neuheiten-Portfolio gibt es von Huawei, ein Smartphone, ein Tablet und neue Versionen der Huawei Watch. Huawei bezeichnet das Huawei Mate 8 selbst als Akkuwunder. Wer das Huawei Mate 7 kennt, kann sich vorstellen, dass dies nicht unbedingt übertrieben ist. Satte 4.000 mAh verbaut Akku in dem Gerät, das sollte selbst den größten Hardcore-Nutzer durch den Tag bringen. Allerdings ist nicht nur der Akku erwähnenswert, denn auch die restlichen Spezifikationen können sich sehen lassen.

Huawei_Mate8

An Bord des Huawei Mate 8 befindet sich ein Kirin 950 Octa-Core-Prozessor, der mit vier A72- und vier A53-Kernen ausgestattet ist. Ihm stehen eine Mali T880 GPU und 3 GB RAM zur Seite, Performance-technisch sollte es da wenig zu meckern geben. Das Display misst 6 Zoll in der Diagonalen und löst FullHD (1920 x 1080 Pixel) auf. Bei der Kamera, die in Huawei Smartphones mittlerweile wirklich super ist, setzt Huawei auf 16 Megapixel, die mit einem optischem Bildstabilisator (OIS) versehen sind.

Während die rückseitige Kamera von einem Dual-Tone-LED-Blitz unterstützt wird, gibt es auch auf der Vorderseite einen LED-Blitz, der mit der 8 Megapixel-Kamera aufgenomme Selfies ins rechte Licht rückt.Speicher bietet das Mate 8 32 GB, dieser lässt sich mit microSD-Karten erweitern. Der rückseitige Fingerabdruckscanner ist ebenfalls vorhanden, als Betriebssystem kommt Android 6.0 mit EMUI 4.1 zum Einsatz. Space Gray (ups?) und Moonlight Silver werden die verfügbaren Farben sein, wenn das Mate 8 Ende Januar für 599 Euro in die Läden kommt.

Huawei_MediaPadM2

Mit dem MediaPad M2 10.0 stellt Huawei ein neues Tablet vor, das sich vor allem an Soundliebhaber richtet. Hier hat sich Huawei mit Harman Kardon zusammengetan und 4 Lautsprecher in die Ecken des gerade einmal 7,35 mm dünnen Tablets verfrachtet. Zwei der Lautsprecher sind für die Höhen verantwortlich, während zwei für die Basswiedergabe gedacht sind. So entsteht ein 180 Grad-Sound, der durch den Clari-Fi-Algorithmus noch einmal verbessert wird.

Das 10,1 Zoll messende Display löst FullHD (1920 x 1080 Pixel) auf, es kommt zudem mit Huaweis ClariVuT-Technologie, die drei verschiedene Einstellungen für die optimale Farbwiedergabe in verschiedenen Situationen erlaubt. Unter der Haube schlummert ein Kirin 930 SoC, der von einer Mali T628 MP4 GPU begleitet wird. Der Akku liefert eine Kapazität von 6.660 mAh und bietet genug Power für 12 Stunden Videostreaming.

Das MediaPad M2 10.0 wird in zwei Varianten auf den Markt kommen. Als erstes die High-End-Variante mit LTE, 64 GB Speicher, 3 GB RAM, Stylus und Ledercase für 499 Euro Ende Februar. Später wird es dann noch eine Standard-Variante ohne LTE, mit 32 GB Speicher und 2 GB RAM geben, die mit 349 Euro zu Buche schlägt. In beiden Fällen lässt sich der Speicher mittels microSD-Karten erweitern, verfügbar werden die Tablets in den Farben Gold und Silber sein.

huaweiwatch_jewel_elegant

Außerdem gibt es zwei neue Damen-Modelle der Huawei Watch. Die Huawei Watch Jewel ist mit 68 1,5 mm Swarovski-Zirconia-Steinen besetzt, die Einfassung ist in der Farbe Roségold gehalten. Etwas weniger Bling-Bling gibt es mit der ebenfalls in der Farbe Roségold erhältlichen Huawei Watch Elegant. Hier wird auf ein gerändeltes Muster anstatt auf Steine gesetzt. Beide Modelle können mit verschiedenen Lederarmbändern erworben werden, zur Verfügung stehen Pearl White und Sapphire Blue. Einen Preis nennt Huawei nicht, ab März sollen die neuen Modelle verfügbar sein.

Was sagt Ihr zu Huaweis neuen Produkten? Ich bin mir ziemlich sicher, dass das Mate 8 seine Freunde finden wird. Schon das Mate 7 galt so ein bisschen als Geheimtipp, das Mate 8 dürfte dies locker übertrumpfen. beim Tablet bin ich mir selbst nicht so ganz sicher und bei den neuen Uhren bin ich froh, keine Frau zu sein. 😀



Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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9 Kommentare

Hahawk (@SCHMANKii) 5. Januar 2016 um 20:00 Uhr

Das Mate 8 finde ich tatsächlich ziemlich interessant.
Da ich mein Nexus 5 eh in Rente schicken wollte würde sich das anbieten, allerdings weiß ich nicht, ob ich von Stock-Android auf Huaweis EMUI umsteigen kann… Der Fingerabdrucksensor und der große Akku sind schon was feines, aber es kommen auch noch andere Geräte. Bin wirklich zwiegespalten 😀

dudi80 5. Januar 2016 um 20:22 Uhr

Finde das Mate 8 auch sehr interessant, jedoch schneidet die Kamera im Test bei Anandtech sehr schlecht ab. Da scheint noch ein Softwareupdate nötig zu sein.

Andy 5. Januar 2016 um 20:41 Uhr

@Hahawk
Vom Nexus 5 auf’s Mate 8? Habe ebenfalls noch ein N5, dass in Zukunft ersetzt werden will. Finde das Mate 8 durchaus interessant, aber von nem 5-Zöller, auf ein Phablet umsteigen ist schon ziemlich extrem.
Ist das Nexus 6P nichts für dich, wenn du mit den großen Phones kein Problem hast? Habe auch Angst, nicht mehr den Luxus von Stock Android zu genießen.

René 5. Januar 2016 um 20:57 Uhr

Wenn man dem Anandtech-Test des Mate 8 Glauben schenken kann, und das kann man ob der Expertise und der Akribie, dann hat Huawei gegenüber dem Mate 7 in fast allen Bereichen eine merkliche Verbesserung vollbracht.
http://www.anandtech.com/show/.....e-8-review

Allerdings ist trotzdem noch einiges zu tun. Die Kamera-Software ist aktuell Murks, die Kamera kann nicht richtig scharf stellen. Das muss Huawei zur ersten Auslieferung beheben. Leider scheint auch ein billiger Bildsignalprozessor verwendet worden zu sein, der die Bild-/Videofähigkeiten mindert. Weiterhin wird im SoC die GPU nicht mit der im QSD 820 und im Exynos 8890 mithalten können, andererseits sind die neuen A72-CPU-Kerne sehr schnell und effizient.

Hahawk (@SCHMANKii) 5. Januar 2016 um 21:05 Uhr

@Andy
Das Nexus 6P wäre so gesehen die ‚einfachste‘ Lösung, da ich eben auch ‚Angst habe nicht mehr den Luxus von Stock Android zu genießen‘, wie Du so schön sagst 😀
Allerdings habe ich mir geschworen kein Gerät mit SD810 zu kaufen, außerdem hat mich der Preis von 700€ für die 64GB Variante ziemlich abgeschreckt. Blöd ist nur, dass scheinbar keine günstigeren Geräte mehr kommen, selbst das Mate 8 kostet mit 64GB (allerdings dann auch mit 4GB RAM) auch 700€…
Der Umstieg ist natürlich gewagt (bin mir selbst nicht so 100%ig sicher), allerdings würde ichs auf jeden Fall probieren. Bekannte von mir hatten keine Probleme damit und auch sonst liest man viel von zufriedenen Usern, die selbst davor nicht gedacht hätten, dass sie so glücklich mit der Größe werden würden.

Daniel Gleich 5. Januar 2016 um 21:16 Uhr

Ich hab auch noch das Nexus 5, mir gefällt das Mate 8 auch super, aber ich hatte schon das LG G4 und ein Moto X Style in der Hand, ich komm leider nicht mit der größe klar, hiffe ja echt das Huawei noch irgendwann nen vergleichbares, kleineres auf den markt bringt.

Bambino13 5. Januar 2016 um 23:07 Uhr

@Hahawk: Ich würde da einfach auf Honor die Untermarke von Huawei warten. Da bekommt man gleiche Technik zum günstigeren Preis.

Andy 5. Januar 2016 um 23:20 Uhr

Ich habe regelmäßig mit dem P8 von meinem Vater zu tun. Das Huawei solide Geräte baut, ist ja nicht neues. EMUI hingegen ist echt mühsam. Es gibt soviele verschachtelte Funktionen in den Einstellungen. Man muss teilweise suchen, in welchem Menüpunkt sich Option XY befindet. Für mich gibt es dabei keine Logik, es scheint so als hätte man die Menüpunkte willkürlich zusammen gewürfelt. Da sind die Einstellungen bei Stock wesentlich klarer, bzw. durchdachter.

Hoffe mein N5 hält noch etwas durch. Mal sehen was 2016 so bringt. Schade, dass das N5X kein Kracher geworden ist.

Dirk 6. Januar 2016 um 17:58 Uhr

Bin vor ein paar Wochen vom N5 auf ein Honor 7 umgestiegen. Ist ja im Prinzip auch Huawei. Größe und Preisleistung sind super. Beim Nexus hatte man zuletzt nur noch das Gefühl, dass sie Software beim Kunden reift…


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