Huawei MateBook Elite und Business vorgestellt: schlanke 2-in-1-Laptops mit Skylake M-Prozessoren

21. Februar 2016 Kategorie: Hardware, Windows, geschrieben von: Sascha Ostermaier

huawei artikel logoHuawei hat soeben auf der Pressekonferenz im Rahmen des morgen beginnenden Mobile World Congress einmal kein Smartphone im Fokus gehabt. Das gab es bereits zur CES, Huawei präsentierte im Januar das Mate 8, unseren Test dazu lest Ihr an dieser Stelle. Heute gibt es ein 2-in1-Business-Gerät, Huawei stellt es unter das Motto „The New Style of Business“. Das Gerät kommt auch mit einem MatePen genannten Stylus, der für eine erleichterte Bedienung im Tablet-Modus sorgt. Das ultradünne Gerät will auch mit seinem guten Bildschirm-zu-Rahmen-Verhältnis punkten, 83,5 Prozent der Oberfläche werden vom Display ausgefüllt.

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Eine Besonderheit ist auch der seitlich angebrachte Fingerabdruckscanner, mit dem das Gerät schnell entsperrt werden kann. Der Tablet-Teil des MateBook ist in einem 6,9 mm dünnen Unibody untergebracht, Aluminium ist hier die Materialwahl von Huawei. Durch Tastatur-Cases in verschiedenen Farben, lässt sich das MateBook auch als normaler Laptop nutzen. Die Hüllen bieten gleichzeitig Schutz, die Tastatur selbst ist wasserabweisend.

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In Deutschland wird es zwei Varianten des MateBook geben, einmal die Elite-Version und einmal die Business-Version. Beide Varianten kommen mit einem 12 Zoll Display, welches 2160 x 1440 Pixel auflöst. In der Elite-Version befinden sich ein Intel Skylake M3-Prozessor, 4 GB RAM und eine 128 GB SSD. Die Business-Variante kommt mit einem Intel Skylake M5-Prozessor, 8 GB RAM und einer 256 GB SSD. Für die Elite-Version wird es ein schwarzes Tastatur-Cover geben, für die Business-Version werden Tastatur-Cover in Schwarz und Braun zur Verfugung stehen.

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Zusätzlich kann der Nutzer den MatePen kaufen, einen Stylus, der 2048 Druckstufen unterstützt. An ihm befindet sich auch eine Radiergummitaste, die Inhalte auf dem Display wieder verschwinden lässt. Dank seiner niedrigen Verzögerung lassen sich mit MateBook und MatePen auch anspruchsvollere Zeichenaufgaben erledigen. Während Präsentationen kann der MatePen zudem als Laserpointer eingesetzt werden (sollte auch zur Unterhaltung für Katzen möglich sein). Geladen wird der Stift über microUSB, der Akku des Stylus hält laut Huawei 100 Stunden durch.

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Eine mobile Workstation gibt es ebenfalls als Zubehör zum MateBook sie bietet einen Ethernet-Port, mehrere USB-Anschlüsse sowie Anschlüsse für VGA und HDMI. So kann man das Windows 10-Gerät nicht nur unterwegs nutzen, sondern auch bequem zum „Desktop-Rechner“ umfunktionieren, gerade im Business-Umfeld ein gefragtes Feature.

Das MateBook kommt ohne Lüfter daher, hier wird interessant zu sehen sein, wie sich die neuen Skylake-Prozessoren im Vergleich zu den Core M-Prozessoren im lüfterlosen Design schlagen. Das MateBook ist zudem mit einer 5 Megapixel-Kamera ausgestattet und verfügt über zwei Lautsprecher. Bluetooth 4.1 und WLAN AC sind die drahtlosen Verbindungsmethoden des Geräts, eine Kabelverbindung kann außerdem via USB Type C erfolgen.

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Ein 33,7 Wh-Akku soll für 10 Stunden normale Office-Arbeiten ausreichen. Huawei verwendet zudem eine intelligente Energiesteuerung. Befindet sich das MateBook im Tablet-Modus, wird die Akkulaufzeit durch Leistungsdrosselung optimiert. Im Laptop-Modus wird hingegen die volle Leistung abgerufen.

Einen Preis haben wir noch nciht erfahren, es wird gemunkelt, dass dieser inklusive Tastatur bei rund 900 Euro liegen soll. Wir werden diesen nachtragen, sobald verfügbar.

Die Preise liegen nun auch vor. Die beiden in Deutschland erhältlichen Varianten werden demnach bei 799 Euro (MateBook Elite), beziehungsweise 1149 Euro (MateBook Business) liegen. Für die Tastatur-Cover muss der Nutzer 149 Euro auf den Tisch legen, den MatePen gibt es für 69 Euro. Falls Ihr dann noch 99 Euro übrig habt, könnt Ihr Euch auch gleich noch das MateDock holen, das aus dem MateBook ein Desktop-System macht.


Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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