HTC soll auf dem MWC drei Wearables zeigen, aber nicht jedem

20. Februar 2014 Kategorie: Hardware, Mobile, Wearables, geschrieben von:

Der strauchelnde Smartphone-Hersteller HTC soll laut Bloomberg auf dem Mobile World Congress gleich drei Wearables zeigen. Nicht der Öffentlichkeit, sondern Mobilfunkbetreibern. Das ist insofern interessant, da HTC für dieses Jahr angekündigt hat, andere Wege zu gehen. Man will mit günstigeren Geräten in der Mittelklasse Marktanteile zurückerobern. Da passen massentaugliche Wearables gut ins Bild. Zwei Smartwatches und ein Armband mit Musikplayer sollen es werden, die HTC in der Hinterhand hat.

HTC_logo

Die eine Smartwatch soll auf Qualcomms TOQ basieren und natürlich auch das Mirasol Display an Bord haben. Feine Sache, ein immer perfekt ablesbares buntes Display ohne den großen Stromfresser der AMOLED-Dislplays, wie sie in der Samsung Galaxy Gear verbaut sind.

Eine weitere Smartwatch soll eine Google Now-Smartwatch werden. Während Google Now in Deutschland nach wie vor eher mäßig nutzbar ist, sieht das in den USA anders aus. Dort könnte eine reine Google Now-Uhr tatsächlich Vorteile bringen. Ein kleines Informationszentrum am Handgelenk, das einem sofort sagt, was als nächstes auf dem Plan steht.

Das dritte Wearable könnte sich auch für den internationalen Markt eignen. Dabei handelt es sich um eine Armband, das quasi nichts weiter als ein MP3-Player ist. Dass es nicht einfach ein simpler MP3-Player sein wird, liegt auf der hand, aber genauere Infos gibt es zu diesem Produkt nicht.

Leider muss man sich noch länger gedulden, um die Wearables tatsächlich kaufen zu können. Momentan soll HTC einen Release zum Weihnachtsgeschäft anpeilen. Zu diesem Zeitpunkt wird dann auch eine mögliche Galaxy Gear 2 Smartwatch bereits in den Läden liegen und auch andere Hersteller dürften dann bereits einige Wearables auf dem Markt haben. Wird sich zeigen, ob HTC nicht zu spät in den Markt dringt. Sind die Produkte allerdings gut, könnten sie auch erfolgreich sein. noch gibt es keinen Big Player, der das Killer-Wearable unter die Leute gebracht hat.


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Quelle: Bloomberg |

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