HTC One: fast unreparierbar

29. März 2013 Kategorie: Android, Mobile, geschrieben von: caschy

Die Bastler bei IFIXIT nehmen seit vielen Jahren Gerätschaften auseinander und versuchen diese in Sachen Reparatur in eine Skala von 1-10 zu drücken. Der Wert 10 entspricht dabei der einfachen Reparatur, Werte darunter bedeuten einen erhöhten Aufwand, wenn nicht gar fast irreparablen Zustand. Das Microsoft Surface bekam aufgrund von Verklebtheit und Co damals lediglich einen Punkt, der neue iMac 3 Punkte. Nun hat man sich das fantastische HTC One vorgenommen, welches ich neulich noch unter die Lupe genommen habe.

HTC-ONE-M7-Noir-Blanc

Einen satten Punkt bekam das HTC One im Rating. Bemängelte Punkt? Schwer zu öffnendes Gehäuse, um an den Akku zu kommen – hier ist mit Beschädigungen des Gehäuses zu rechnen, ebenfalls wurde dies beim Display bemängelt. Dieses ließ sich kaum entfernen, da man die Kabel unter dem Display nicht erreichen könnte, um diese zu lösen. Auch ein häufiger Kritikpunkt: Verklebungen. Logo – IFIXIT will ja auch Werkzeuge verkaufen.

HTC One Einzel

Kurzaussagen? Schwer bis unmöglich zu reparieren. Einzelteile lassen sich ebenfalls nur sehr schwer ersetzen. Aber: die sehr solide Konstruktion des HTC One soll die Haltbarkeit verbessern.

Hier zeigt sich wieder einmal, dass Vorwürfe gegen diverse Firmen wie Apple, die Geräte mit fest verbauten Akkus und Co ausliefern, in meinen Augen völliger Mumpitz sind. Mittlerweile sind fast alle Geräteklassen immer kleiner, immer mobiler. Das spricht für sie, für die technische Evolution und wir nutzen so etwas doch gerne.

Manche Lösungen lassen sich nur realisieren, wenn man sie halt verklebt und so baut, wie sie nun einmal sind. Das zieht sich nicht nur durch die Smartphones, sondern auch durch die Welt der Laptops, TV-Geräte und mehr. Das muss man nicht zwingend gutheißen. Es mag sich schwachsinnig anhören, aber für manche Hersteller ist ein 1:1-Austausch günstiger, als die Reparatur.

Die Mobilität, die Symbiose aus Mobilität und Design hat aber nicht nur Vorteile: Verlierer sind die Konsumenten, die nach Ablauf der Garantiezeit vielleicht ein Gerät in der Hand haben, dessen Reparatur teurer ist, als die Neuanschaffung. Selber löten und Hand anlegen? Mittlerweile für die meisten Menschen nicht mehr machbar.

Was Abhilfe schafft? Man kann sich vorab natürlich schlau machen, inwiefern so ein Gerät reparierbar ist. Lässt sich der Akku tauschen – hier ist zum Beispiel das Samsung Galaxy S4 vorbildlich? Gibt es Erfahrungsberichte, wie teuer ein Tausch des Displays bei einem Bruch wäre? Vielleicht sollten die Hersteller Protection Pläne anbieten. Versicherung für das Handy. Die gibt es zwar schon von Dritt-Anbietern, würden meiner Meinung nach unter dem Label des Produzenten definitiv besser verkauft werden. Eine Art Schutzbrief, mit dem ich mir zwei weitere Jahre kostenlose Reparatur oder Austausch erkaufe. Behauptung: das würden sich viele gönnen.

HTC One Teardown


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Über den Autor: caschy

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