HP will nicht mehr nach Microsofts und Intels Regeln spielen

10. Oktober 2013 Kategorie: Android, Google, Hardware, Linux, Windows, geschrieben von:

Der PC-Markt schrumpft von Jahr zu Jahr mehr, die Hardware-Hersteller müssen neue Wege gehen, um nicht irgendwo in der Versenkung zu verschwinden. HP sieht seine Chancen darin, nicht mehr ausschließlich auf Microsoft und Intel zu setzen. Diese Kombination hat in den letzten Jahrzehnten funktioniert, mittlerweile gibt es aber neue Betriebssysteme und auch alternative Chip-Produzenten.

hp Chromebook

Prozessoren auf ARM-Basis und Systeme wie Android, Chrome OS oder Ubuntu gewinnen immer mehr an Bedeutung. Nicht nur im klassischen PC-Markt, sondern vor allem in Bezug auf Tablets. Diese werden zunehmend verkauft, auf den wenigsten läuft Windows. In Märkten wie China sieht man die größten Chancen, Meg Whitman sieht Microsoft und Intel sogar als direkte Konkurrenten:

„HP’s traditional highly-profitable markets face significant disruption. In personal systems…Wintel-based devices are being aggressively displaced by ARM-based PCs and mobile devices running competing operating systems…current, long-term HP partners, like Intel and Microsoft, are increasingly becoming outright competitors.“

Man wird sich zwar nicht aus dem traditionellen PC-Geschäft zurückziehen, sich aber auch nicht auf ein System festlegen. Im Fokus stehen bei HP Microsoft, Android, Chrome und Ubuntu. Das sieht man auch an dem erst gestern vorgestellten Chromebook 11. In Indien konnte man sich hingegen einen Deal mit Geräten auf Ubuntu-Basis sichern.


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Quelle: CNet |

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