HP Spectre als flachstes Notebook der Welt und neue Envy-Notebooks vorgestellt

5. April 2016 Kategorie: Hardware, Windows, geschrieben von: Sascha Ostermaier

artikel_hpspectreVerschlug es HP Ende letzten Jahres noch auf die dunkle Seite der Macht, präsentiert der PC-Hersteller nun neue Laptops, die auch für den Business-Alltag geeignet sind. Drei neue Modelle gibt es, mit dem HP Spectre veröffentlicht HP sogar das „flachste Notebook der Welt“ – ohne dabei auf Leistung zu verzichten. Gerade einmal 10,4 mm misst das CNC-gefräßte Aluminiumgehäuse des Notebooks (zum Vergleich: ein 13,3 Zoll MacBook Air misst 1,7 cm), ausgestattet ist es wahlweise mit einem Intel Core i5- oder Core i7-Prozessor. Gleichzeitig ist das HP Spectre mit seinem Gewicht von 1,1 kg sehr leicht und kommt auch noch in einem Design, das viele ansprechen dürfte.

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Klappt man das HP Spectre auf, werden einem nicht nur die stabil wirkenden Scharniere auffallen, die dem Notebook paradoxerweise ein „scharnierlos wirkendes Design“ erlauben, sondern auch das 13,3 Zoll FullHD-IPS-Display. Dass HP kompakte Notebooks mit extrem schmalen Displayrahmen bauen kann, hat das Unternehmen bereits vorher bewiesen, im Fall des HP Spectre ist es auch noch durch Corning Gorilla Glass 4 geschützt.

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HP bietet bis zu 8 GB RAM, bereits erwähnte Core i5- und Core i7-Prozessoren von Intel und bis zu 512 GB Speicher via PCIe-SSD, das ist für eine mobile Lösung durchaus leistungsstark. Wichtig ist bei Geräten, die man auch unterwegs nutzen möchte, natürlich auch immer der Akku. HP setzt hier auf einen mehrteiligen Akku, der im Endeffekt aber die gleiche Leistung wie ein einziger bringt. So sind Laufzeiten von bis zu 9,5 Stunden möglich. Das ist zwar nicht die Spitze der Fahnenstange, gemessen an der Kompaktheit des HP Spectre aber sehr stark.

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Der Sound kommt aus Stereo-Lautpsrechern von Bang & Olufsen, gepaart mit der HP Audio Boost-Technologie soll hier trotz der Abmessungen ein tiefer Klang entstehen. Anschlüsse bietet das HP Spectre drei an der Zahl. Nicht sehr abwechslungsreich, dafür hochkompatibel, denn HP setzt auf drei USB-Type-C-Anschlüsse. Zwei von diesen unterstützen auch Thunderbolt.

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Optisch auf jeden Fall ein Hingucker, macht das HP Spectre auch in Sachen Ausstattung einen sehr guten Eindruck. Ab Juni kann man sich dann selbst davon überzeugen, dann kommt das Gerät voraussichtlich in den Handel. Der Preis für das Schmuckstück? 1499 Euro in der günstigsten Variante. Das liegt durchaus im Rahmen dessen, was man für Geräte dieser Klasse auf den Tisch legen muss.

HP hat auch noch neue Geräte der ENVY-Serie vorgestellt. Dies kommen mit einem flacheren Design und verbesserter Akkulaufzeit (bis 11 Stunden), ebenfalls gibt es beim Envy Hybrid erstmals eine 4K-Display-Option. Drei USB-Anschlüsse gibt es hier ebenfalls, allerdings nur einen Typ-C, die anderen beiden sind Typ-A. Bis zu 8 GB RAM und 2 TB Speicher (HDD, max 256 GB PCIe-SSD) gibt es im Envy Hybrid mit 15,6 Zoll Display (FullHD oder 4K).

Ebenfalls ab Juni erhältlich, wird bei diesem Modell der Einstiegspreis 899 Euro betragen. Dafür schleppt man dann auch ein bisschen mehr herum, wobei 2,04 kg für ein 15,6 Zoll-Modell auch nicht wirklich viel sind.

Weitere Envy-Notebooks kommen ebenfalls mit 15,6 Zoll Display, allerdings nur als FullHD-Option. Im Vergleich zum Vorgänger wurde es auch hier flacher und leichter. 17,95 mm hoch und 1,99 kg leicht sind die Modelle, die sich auch ziemlich stark ausrüsten lassen. Bis zu Core i7 mit UMA-Grafikkarte oder Intel Iris Graphics ist möglich, außerdem kann man bis zu 16 GB RAM in das Gerät packen. Speicher gibt es bis zu 1 TB (256 GB PCIe-SSD).

Interessant ist hier die Angabe zur Akkulaufzeit. Die gibt es nämlich nicht. Dafür teilt HP die Verfügbarkeit von HP Fast Charge mit. Damit ist es möglich, den Akku innerhalb von 90 Minuten auf 90 Prozent aufzuladen. Auf eine allzu lange Laufzeit sollte man sich also nciht verlassen, erwartet bei der Leistungsklasse aber wohl auch niemand wirklich.

Der Einstiegspreis für diese Modelle beträgt 999 Euro, wie bei den anderen Modellen auch, nennt HP keine weiteren preise für höhere Ausstattungen. Die Verfügbarkeit gibt HP ebenfalls mit Juni an.


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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