Hintertür für Behörden? Skype dementiert

27. Juli 2012 Kategorie: Software & Co, geschrieben von: Gastautor

In der letzten Woche hat die Washington Post darüber berichtet, dass Skype sich technisch so ausgerichtet hätte, dass ermittelnde Behörden einfacher Zugang zu User- und Chat-Daten erhalten könnten. Es würde das Abhören erleichtert, um eventuelle Straftäter abhören zu können.

Totaler Quatsch, sagt jetzt Mark Gillett, Chief Development and Operations Officer, in einem Blog-Beitrag. Dort äußert er sich zur neuen Architektur von Skype und dementiert, dass sie dazu genutzt wird, um die eigenen Nutzer zu überwachen.

Stattdessen ging es darum, die Experience für die Skype-User zu verbessern. Das klingt natürlich nach Firmen-Sprech, aber Gillett betont ausdrücklich, dass die Umstellung auf Mega-Supernodes nicht eine Hintertür öffnen soll, sondern dafür sorgt, dass Skype zuverlässiger und flotter läuft.

In Reihen der Skype-Mannschaft gibt es eigens ein Team, welches sich um Anfragen von Behörden kümmert. Dort gibt man aber ebenfalls nicht ohne Weiteres Daten raus, sondern reagiert nur, falls beispielsweise ein Gerichtsbeschluss vorliegt, der eine Überwachung rechtfertigt.

Klares Dementi also, zumal ebenfalls erklärt wird, dass von Skype nichts gespeichert wird außer die Text-Chats und die auch nur für einen Zeitraum von 30 Tagen.

Quelle: Skype



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