Heftig: Facebook wird Clickbait-Artikel weniger oft im Newsfeed anzeigen

25. August 2014 Kategorie: Internet, Social Network, geschrieben von:

Eine erfreuliche Nachricht für Publisher und Facebook-Nutzer gleichzeitig. Wie das soziale Netzwerk mitteilt, werden Änderungen vorgenommen, um sogenannten Clickbait-Artikeln den Wind aus den Segeln zu nehmen. Über solche Clickbait-Artikel seid Ihr sicher auch schon in Eurem Newsfeed gestolpert, welche der Sorte „Punkt 8 rührte mich zu Tränen“. Facebook will solche Artikel nun erkennen und diese weniger häufig in den Feeds der Nutzer anzeigen.

FB_Clickbait

Wie Facebook das anstellt? Es wird eben nicht mehr nur darauf geachtet, wie oft ein solcher Link geklickt wird, sondern auch wie die übrige Interaktion aussieht. Wenige Likes, keine Kommentare, keine Reshares und sogar die Zeit, die ein Nutzer mit dem Artikel verbringt, sollen dafür sorgen, dass Clickbait-Überschriften erkannt werden. Facebook stellte nämlich fest, dass die Nutzer solche Artikel nicht sehen wollen und diese auch nicht weiterempfehlen (ja, Ausnahmen gibt es immer, sonst würden die unsäglichen Artikel ja nicht immer wieder auftauchen).

Eine weitere Änderung dürfte mehr für Seitenbetreiber interessant sein als für die Nutzer, auch wenn diese – vor allem in der mobilen Version – ebenfalls davon profitieren. Es geht um die Darstellung von Posts, die Links enthalten. Dafür hat Facebook das Link-Format für Posts. Ein Link wird mit einem Bild und einem Teaser-Text versehen, so ist besser erkenntlich, was sich hinter dem entsprechenden Link verbirgt.

Postet man ein Foto und nimmt einen Link in den Beschreibungstext, fehlen diese Zusatzinformationen, die Wahrscheinlichkeit, dass auf den Link geklickt wird, sinkt. Wer einen Link im Link-Format teilt, wird künftig eine höhere Sichtbarkeit haben, als wenn der Link als Text oder Status gepostet wird.

Diese Updates werden über die nächsten Monate effektiv werden, sodass vor allem die Clickbaits sehr viel weniger in Erscheinung treten werden. Facebook sagt auch noch, dass diese Storys wertvollen Platz für relevante Inhalte im Newsfeed nehmen, die für den Nutzer vielleicht interessanter wären. Schönes Update, das sicher für einige Seiten heftige Konsequenzen haben wird.


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Über den Autor:

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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