HangoverApp: Foto-App für Partysüchtige mit Privatsphäre

17. November 2015 Kategorie: iOS, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

hangover appDie HangoverApp ist eine noch relativ junge Foto-App, die wir bisher etwas vernachlässigt haben. Zu Unrecht, denn die Anwendung stellt iOS-Usern einige interessante Features bereit, welche sie von der Konkurrenz abheben. So kommt der Name nicht von ungefähr, denn die HangoverApp richtet sich quasi an Trinker und Partylöwen, welche ihre Peinlichkeiten nach dem Saufabend nicht gleich im Internet kursieren sehen wollen. Mit Freunden kann man Foto- und Video-Alben erstellen und teilen, welche aber nur sichtbar sind, wenn die Beteiligten sich alle an ein- und demselben Ort befinden.

Die Macher der App sprechen von einem „Zirkel des Vertrauens“. So sind die jeweiligen Foto-Alben nämlich nur dann sichtbar, wenn der  ursprüngliche, komplette Zirkel erneut zusammenkommt. Damit dafür nicht Dritte die Bilder online aus der Cloud stibitzen, verzichtet die HangoverApp auf die Online-Speicherung. Die Fotos und Videos synchronisieren sich lokal ohne Internetanbindung via Bluetooth.

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Laut den Machern der Anwendung funktioniere das Procedere am besten mit zwei bzw. drei Beteiligten. Jeder bekommt quasi einen Schlüssel zugewiesen für die gemeinsamen Ordner. Jene öffnen sich nur dann, wenn alle Schlüssel erkannt werden. Screenshots der Fotos lassen sich nicht anfertigen, so dass die Fotos und Videos wirklich nur dem Kreis der Auserwählten zur Verfügung stehen.

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Die Idee hinter der HangoverApp finde ich begrüßenswert – könnte sie doch gerade unter Sharing-vernarrten Jugendlichen das Posten peinlicher Feierexzesse bei Facebook, Instagram und Snapchat verhindern. Zumal es ja auch etwas „Besonderes“ haben kann, wenn man in der Clique gemeinsame Fotos auch nur gemeinsam öffnen kann.


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Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

André hat bereits 1958 Artikel geschrieben.