Hamburgs Innensenator empfiehlt Facebook-Fahndung

2. Dezember 2013 Kategorie: Backup & Security, Internet, Social Network, geschrieben von:

Neben Hessen, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen könnten auch bald andere Bundesländer das soziale Netzwerk Facebook nutzen, um nach Personen zu fahnden. In den genannten drei Bundesländern wird dies bereits vereinzelt getan, auf der Innenministerkonferenz in Osnabrück will Hamburgs Innensenator Michael Neumann diesen Schritt auch anderen Bundesländern nahelegen. Naumann wird in der Neuen Osnabrücker Zeitung zitiert, dass eine Fahndung möglichst viele Menschen erreichen müsse, da würde man um Facebook nicht mehr herumkommen.

LKA Niedersachsen Fahndung

Zu beachten ist aber, dass es hier mitnichten darum geht, irgendwelche Facebook-Fahndungen in Bildform zu machen. Es geht hier um das reine Verbreiten der Fahndungs-Nachricht. Bilder dürfen nicht in das soziale Netzwerk Facebook hochgeladen werden, lediglich der Verweis auf die Fahndungsseite sei so möglich. Auch will man eine Hetzjagd ausschließen: Hinweise auf mögliche Täter sollen nicht gestattet sein. Bleibt die Fahndung nach geklauten Fahrrädern, dem unbekannten Menschen am Bankautomat, der widerrechtlich Geld abhob oder zum Beispiel die Suche nach vermissten Personen, wie es zum Beispiel das LKA Niedersachsen praktiziert. Die haben auch eine schöne Infoseite, wie man genau vorgeht. Ob eine eh öffentliche Fahndung via Facebook verbreitet wird, ist doch nicht schlimm – oder doch? Verratet uns eure Meinung!


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