Grooveshark aus Deutschland nicht erreichbar

18. Januar 2012 Kategorie: Internet, geschrieben von: caschy

Und es tönt mir eine Textzeile aus American Pie von Don McLean im Ohr…The day the music died. Nein, es ist kein Buddy Holly mit dem Flugzeug abgestürzt (das war jetzt mein Bildungsauftrag), sondern Grooveshark ist weg. Zumindest für uns Deutsche. Ende, Aus. Micky Maus. Das Interessante: die Mail-Adresse auf der Seite verweist an Goldman Sachs und die angegebene postalische Adresse an die GEMA.

Außerdem findet man eine Empfehlung – man solle doch bitte simfy nutzen. Tja – was kann ich dazu sagen? Fuck! Mal sehen, wann die mobile Seite von Grooveshark nicht mehr funktioniert, über die ich letztens bloggte. Sie ist, ohne Proxy und Co, noch ein Weg, um Grooveshark in Deutschland zu nutzen.

Über den Autor: caschy
Dortmunder im Norden. Blogger, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Hausmeister dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING und YouTube.

51 Kommentare

top44 (twitter ) 18. Januar 2012 um 09:54 Uhr

ich höre gerade über Grooveshark Mukke…

Phil 18. Januar 2012 um 09:57 Uhr

Ich weiß schon, warum ich vor wenigen Wochen mein Grooveshark-Abo nicht verlängert habe. Jetzt umso mehr als vorher…

Sven 18. Januar 2012 um 09:57 Uhr

Das mobile Interface scheint noch zu funktionieren, aber das wird auch nur eine Frage der zeit sein, bis das weg ist.

Herr Olsen (twitter ) 18. Januar 2012 um 09:57 Uhr

Dammit!
Per Tinyshark auf dem Androiden geht’s aber (noch).

Dennis 18. Januar 2012 um 09:59 Uhr

Ich höre auch gerade noch über das normale Interface. Hab die Seite gestern abend offen gelassen und heute morgen einfach wieder auf Play gedrückt. Noch läufts so …

top44 (twitter ) 18. Januar 2012 um 09:59 Uhr

ich höre über Desktop, funtzt einwandfrei seit heute früh um 6e…

albert 18. Januar 2012 um 10:03 Uhr

Das war der einzige Musikdienst, der mir wirklich gefallen hat. Von der Benutzerfreundlichkeit und dem Design kommt kein anderer Dienst ran….so eine Sch….

simsoo 18. Januar 2012 um 10:08 Uhr

RIP Grooveshark-Germany

rupie 18. Januar 2012 um 10:12 Uhr

Nachdem ich ja jetzt nicht nur für das Fernseh- und Rundfunkgerät Gebühren abdrücken muss, sondern auch für den PC, da der ja angeblich inzwischen die beiden Geräte ersetzt, ist das mal wieder typisch Deutsch. Man lässt nichts zu, bevor man viel Asche eingezogen hat.
Gema ist und bleibt eine verquirrlte Sch…..!

Olf 18. Januar 2012 um 10:15 Uhr

Naja bei mir ging es heute früh nichtmehr und ich dachte schon nun ist alles vorbei. ABER! Stealthy das Add on für Firefox löst das ganze ohne Proxy! Dort in der Config einstellen “Modus um auf Service zuzugreifen welcher nur in den U.S. erlaubt sind” und fertig!

Christian (twitter ) 18. Januar 2012 um 10:16 Uhr

Durch die ganzen Diskussionen bzgl. Legalität, der aktuellen Entwicklungen bei der GEMA in Bezug auf die Rechtevergabe für Streamingdienste usw. war das doch irgendwie zu erwarten.

Schade eigentlich…

top44 (twitter ) 18. Januar 2012 um 10:28 Uhr

@Olf bei mir gehts auch ohne Proxy und Stealthy ;)

Sarge 18. Januar 2012 um 10:36 Uhr

Im Bezug auf Streaming-Dienste sieht es bei uns ja echt düster aus.
In dem Zusammenhang verstehe ich die Politik der GEMA nicht.
Da werden offensichtlich Mondpreise verlangt, denn in anderen Ländern konnten sich die diversen Anbieter ja auch mit den Rechteinhabern einigen.
Anstatt also die Angebote abzublocken und null Gebühren zu erhalten, sollte die GEMA lieber ihre Lizenzgebühren senken und wenigstens einen Teil der Erlöse erhalten.
Je mehr Anbieter hier verfügbar sind, desto besser!

Wobei die Grooveshark-Seite schon etwas dubios aussieht – passt zu den Meldungen der letzten Wochen.

Anduko (twitter ) 18. Januar 2012 um 10:44 Uhr

Mal so ne Frage. Könnte es nicht mit diesem “SOPA” zusammenhängen? Dem Gesetz aus den USA wo alle dagegen sind? Weil Wikipedia USA ist heute down und noch ein paar andere Seiten. Oder machen die wirklich dicht?

Anduko

Vaxul (twitter ) 18. Januar 2012 um 10:50 Uhr

Also ich hatte den Tab gestern noch aufgelassen und als ich den Browser heute gestartet hatte, ging es immer noch.

Mirko 18. Januar 2012 um 11:02 Uhr

Also tut mir leid, wer langsam noch einen wirklich produktiven Sinn in der GEMA sieht, dem ist dann auch nicht mehr groß zu helfen… Wo soll dieser Wahnsinn denn bitte noch enden?! Nicht, dass wir deutschen User schon seit geraumer Zeit uns fröhlich Sperrmeldungen bei YouTube antun dürfen, nein, sie gehen immer weiter und werden immer unverschämter… Auch DAS ist ein Mittel das Internet nach und nach zu zensieren!

Mein USA-Blog 18. Januar 2012 um 11:08 Uhr

Hi, guter Artikel zum Thema “Streaming-Dienste” Ich bin grad nicht grad begeistert, das Grooveshark aus Deutschland nicht erreichbar ist. Denn mit Streaming-Diensten schaut es ja nicht sehr gut bei uns aus.

stef 18. Januar 2012 um 11:28 Uhr

das ist doch fake. checkt mal die im Text verlinkte “support” -e-mailadresse

Technikfaultier (twitter ) 18. Januar 2012 um 12:51 Uhr

HTML5 Seite ich kommeeeee…. Oder wirklich Proxy…aber so oft nutze ich Grooveshark nun auch nicht. Aber egal, stoppen können sie uns nicht ;o)

tux. (twitter ) 18. Januar 2012 um 13:12 Uhr

simfy? LOL. Wurstig.
Perfect Privacy bekommt nun noch mehr zu tun als bisher. ;-)

eizzi (twitter ) 18. Januar 2012 um 15:12 Uhr

Hier noch eine schöne Alternative:
http://www.musicuo.com/?lg=en

Mein Gewissen 18. Januar 2012 um 15:33 Uhr

Grundsätzlich sind der Schutz der Urheberrechte richtig und wichtig!!! Aber die GEMA haut uns auch schon bei Spotify rein; viele youtube-links gehen auch nicht – deutschland ist echt ne musikwüste. umso geiler, dass aktuell ein neuer Musikdienst aus Germany an den Start gegangen ist. Das ist die Zukunft! Und da kann die GEMA auch nix machen. schaut’s euch an http://musicplayr.com

wissensdurstiger 18. Januar 2012 um 15:58 Uhr

Wie schauts muss man bei stealthy noch irgendwelche Port im Router forwarden?

Matze (twitter ) 18. Januar 2012 um 18:01 Uhr

Ein sehr guter Tag für das Musik-Streaming in Deutschland! Bekommen die legalen Anbieter endliche ihre verdiente Chance.

LieblingsHufie 18. Januar 2012 um 18:36 Uhr

napster 4ever!

Ich weiss schon warum ich mich beizeiten Gegen Simfy und auch gegen alles andre entschieden habe. Zwar kann ich mit dem neuen Vertrag nicht mehr downloaden aber das egal – allein die Vielzahl an geilen Hörbüchern macht das allemal wieder wett!

Marco 18. Januar 2012 um 18:56 Uhr

Ich vermisse den Verfasser dieses Artikels http://stadt-bremerhaven.de/we.....a-sperren/

Der müsste doch in die Hände klatschen. Btw macht es den verlinkten Artikel in Caschys Blog nur noch absurder, wenn man diesen liest.

Na ja, Hauptsache, dass viele klicken und die Werbegelder fließen, gell.

Thommy 18. Januar 2012 um 18:56 Uhr

Die GEMA hat hier richtig gehandelt. Diese Portale verdienen Geld mit anderer Leute eigentum, ohne die nötigen GEbühren abzuführen. Ic finde es bedauerlich, dass die Leute hier alles umsonst haben wollen.

Tim 18. Januar 2012 um 19:03 Uhr

Ich glaube mit der Meinung steh ich hier allein, aber wer Grooveshark benutzt kann sich auch gleich alles direkt illegal aus dem Netz ziehen. Dann hat man alles lokal, in perfekter Quali und mit dem Libelingsmusikplayer auf jedem Gerät.
Auch wenn ich die GEMA wie alle hier nicht mag, illegal ist Grooveshark doch zu 100%.
Weil ihr die GEMA nicht leiden könnt zahlt ihr einfach nichts mehr. Tut mir Leid Leute, aber das ist auch nicht der richtige Weg.
Angebote wie Simfy sind doch klasse und nun wirklich nicht teuer.
Ich bin der festen Überzeugung, dass die meisten Leute die auf die GEMA schimpfen, dies nur tun um eine Begründung zum illegalen Download/Stream zu haben.
LG,
Tim

Dietmar 18. Januar 2012 um 19:03 Uhr

@LieblingsHufie
Ich kann Deinen Napster-Enthusiasmus verstehen. Napster hat nach meinem Gefühl und Erfahrungswerten nach wie vor den größten Katalog unter den deutschen Angeboten. Deezer hat am Anfang mit Lizenzrechten geschwächelt, aber mittlerweile auch einige anfangs noch gesperrte Alben für uns Deutsche freigeschaltet. Rdio hat immer noch Probleme mit einigen sehr gängigen Künstlern, die in D gesperrt sind. Das soll sich aber ebenfalls ändern.

Was mich an Napster mittlerweile massiv stört, ist der antiquierte Web-Zugriff mit dem Layout von gestern. Der Zugriff auf Alben genehmigt sich immer etliche Puffer-Gedenkpausen. Die iPhone-App ist allerdings über jeden Zweifel erhaben – meiner Meinung nach.
Ich gehe davon aus, dass an der App und am Web-Auftritt nichts mehr gemacht wird, nachdem Napster in US von Rhapsody übernommen wurde und nur noch ein Marken-Relikt in UK und bei uns ist. Wenn Rhapsody sich nicht bald entschließt, in den deutschen Markt zu gehen, wird Napster unattraktiv für mich.



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