Greenpeace demonstriert im Hamburger Apple Store

6. Mai 2012 Kategorie: Apple, Internet, iOS, geschrieben von:

Nicht lange ist es her, da überraschte Greenpeace uns mit Zahlen aus dem Hause Apple. Wohlgemerkt keine guten Quartalszahlen, sondern eher negative Zahlen, was unsere Umwelt betrifft. Wer mich kennt, der weiss: ich hab zwar einen Haufen Technik zuhause, schaue aber im privaten Bereich, dass ich die Umwelt so gut es geht schütze.

Soll man bei Apple nach Angaben von Greenpeace angeblich nicht. Greenpeace wirft Apple vor, dass man für die riesigen Rechenzentren für iCloud & Co „schmutzigen Strom“ aus Kohle- und Atomenergie verwendet. Nach Greenpeace-Info versorgt Apple die Rechenzentren für die iCloud zu 83 Prozent aus Kohle- und Atomstrom.

Apple hatte dies vor kurzem bestritten. Laut Apple würde die eigene Anlage weniger Strom verbrauchen, als von Greenpeace berechnet, außerdem würde ein hoher Anteil der Energie aus einem Solar- und Biogas-Kraftwerk stammen.

Die Aussage von Apple, dass der Konzern sein neues Rechenzentrum in Oregon (USA) zu 100 Prozent mit grünem Strom betreiben werde, hält Greenpeace für unglaubwürdig. Denn Apple bezieht Kohlestrom vom größten US-Versorger PacifiCorp und deklariert diesen mithilfe von Grünstrom-Zertifikaten als sauber.

Gegen die dreckige Stromversorgung der iCloud-Rechenzentren von Apple haben Greenpeace-Aktivisten am gestrigen Samstag im Hamburger Flagship-Store protestiert. Unter den Augen der Kunden ließen sie in dem blendend weißen Laden am Jungfernstieg eine Wolke aus schwarzen Luftballons aufsteigen.

Die schwarze Ballonwolke stand dabei für die iCloud-Rechenzentren von Apple. An die Kunden verteilten die Aktivisten von Greenpeace grüne Flyer in Form von Äpfeln. Darin forderten sie dazu auf, im Laden das „schmutzige Geheimnis“ von Apple zu entdecken.

Rund um den Globus demonstrieren Greenpeace-Aktivisten gestern vor Apple-Stores. In einer kürzlich veröffentlichten Greenpeace-Studie schneidet Apple besonders schlecht ab. Das Unternehmen setzt für den Strombedarf seiner iCloud zu 55 Prozent auf Kohle und zu 28 Prozent auf Atomkraft.

Gelungene Aktion – oder was sagt ihr?

(Bildrechte: (c) Bente Stachowske/Greenpeace)


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