Googles Senior Vice President Alan Eustace bricht Felix Baumgartners Weltrekord-Absprung

25. Oktober 2014 Kategorie: Google, geschrieben von:

Erinnert Ihr Euch noch an Felix Baumgartner? Der Typ, der in dieser Red-Bull-Dauerwerbesendung vor fast exakt zwei Jahren den freien Fall aus der Stratosphäre vollzogen hat? Baumgartner brach 2012 im bis dahin höchsten Absprung eines Fallschirmsprungs den Weltrekord mit 38.969,4 Meter im freien Fall. Nun, zumindest bis gestern. Da hat nämlich ein Googler diesen Rekord erneut gebrochen und kaum einer hats mitgekriegt.

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Zugegeben, der Rekordsprung von Baumgartner war damals einer der wohl größten Marketing-Stunts für Zuckerwasser. Da war es nicht verwunderlich, dass Red Bull zig Millionen in das Rekord-Projekt geschmissen hat, damit nicht nur alles rund läuft, sondern auch von zig Millionen Menschen live verfolgt wird. Frei nach dem Motto „Red Bull verleiht Flügel“ konnte jeder im Fernsehen oder im Internet-Live-Stream mitverfolgen, wie Baumgartner am 14. Oktober 2012 seinen Werbeanzug sicher wieder auf die Erde zur Landung brachte.

Doch seit Freitag, 24. Oktober 2014, ist der Rekordhalter ein anderer: Alan Eustace, 57 Jahre, Senior Vice President von Google.

Eustace bestieg am Freitag in Roswell, New Mexico einen mit 35.000 Kubikfuß Helium befüllten Ballon und machte sich auf den Weg in 41,42 Kilometer Höhe zum Absprung. Nach etwas über zwei Stunden erreichte Eunice die Spitzenposition von 135.890 Fuß Höhe und kurze Zeit darauf sprang er.

Insgesamt dauerte der Fall rund 15 Minuten bei einer Spitzengeschwindigkeit von 822 Meilen pro Stunde (1.322,88 Kilometer pro Stunde). Augenzeugen berichteten sogar von einem kleinen Knall, der bis zum Boden zu hören war, als Eunace die Schallmauer durchbrach. Er selbst hörte diesen jedoch nicht.

Hätte die New York Times nicht mit als erstes über den Rekord-Sprung von Eustace berichtet, hätte vermutlich keiner so schnell davon Wind bekommen. Um einen Marketing-Gag handelt es sich jedenfalls nicht. Eustace hätte von Google Unterstützung für das Projekt haben können, lehnte diese jedoch ab, damit es eben nicht wie ein PR-Stunt aussieht. Dabei hätte das so gut zu Googles Project Loon gepasst.


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Quelle: New York Times |

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