Googles neue Foto-App geleakt, ein Blick hinein

25. Mai 2015 Kategorie: Android, Google, geschrieben von:

Wir befinden uns in der Woche, in der die Google I/O startet. Googles Entwicklerkonferenz wird ein Füllhorn an Neuerungen hervorbringen – doch bereits im Vorfeld gibt es aufgrund eines Leaks etwas Nettes zu sehen: Googles neue Foto-App. Google kündigte damals den Split von Google+ und dem Fotodienst an, realisierte das Ganze auch mittlerweile – wenn auch mehr schlecht als recht.

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Die erste Diashow zeigt das initiale Setup der neuen App, deren Verteilung zur Google I/O sicher erwartet werden darf. Bilder können weiterhin automatisch online gesichert werden – in der vorgeschlagenen Größe, die nicht auf den Speicherplatz angerechnet wird – oder eben in der vollen Auflösung, was dann aber auf euren Speicherplatz angerechnet wird.

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Schon seit vielen Jahren lässt Google das Speichern von Fotos ohne Anrechnung auf den Speicherplatz zu, sofern die Kantenlänge von 2048 Pixeln nicht überschritten wird. Ferner erklärt das Einrichten der neuen Foto-App noch einmal, dass Google Technologien anwendet, um Objekte auf den Bildern zu erkennen. Erkennt die Technologie einen Hund auf dem Foto, dann wird das Foto zum schnelleren Auffinden eben mit dem Begriff Hund verschlagwortet – eine Technologie, die Google ja bereits im Web einsetzt. Zudem sortiert Google noch nach Orten oder Dingen – das soll das Auffinden von Fotos beschleunigen.

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Innerhalb der App gibt es dann noch diverse Ansichtsmodi, wenn man sich die Fotos anschaut. Hier gibt es dann Sortierungen nach Tagen oder Monaten. Auch haben Nutzer die Möglichkeit, Bilder mittel Pinch to Zoom zu vergrößern, ferner lassen sich schnell viele Fotos auswählen, wenn es in Sachen Sharing oder Löschen mal schneller gehen soll. Auch die Android-App bietet weiterhin die Anzeige von Googles Bildverbesserungsfunktionen. So werden automatisiert Animationen oder Stories, erstellt – oder der Nutzer sucht sich selber Bilder zum Erstellen aus. In der neuen Foto-App von Google gibt es natürlich auch einen Bildbearbeitungsmodus, hier findet man diverse Filter und Möglichkeiten vor, das Bild zu beschneiden oder zu verbessern.

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Will der Nutzer Fotos oder Videos teilen, so kann er dies natürlich auch tun, hierfür stehen in der neuen App detaillierte Einstellungsmöglichkeiten zur Verfügung. Vor dem Teilen lässt sich beispielsweise die Geo Location entfernen, der, der das Bild bekommt, weiss also nicht, wo dieses aufgenommen wurde – sofern er den Ort nicht am Inhalt erkennt. Da so ein geteilter Link ewig besteht, kann man hinterher – wenn man den Zugriff entziehen will – den Sharing-Link wieder löschen. Hier gibt es eine Übersicht, was alles geteilt wurde.

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Das macht auf mich schon mal einen recht soliden Eindruck in Sachen der Funktionen. Bedenken muss man hierbei, dass sich noch alles ändern kann, bis Google die App wirklich für die Nutzer zur Verfügung stellt. Mal schauen, was Google in Sachen Web-Interface für die Fotos auf die Beine stellt – das war ja bislang für mich eine Katastrophe…

(via androidpolice)

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