Googles 5-Jahres-Plan für mehr Sicherheit im Netz

10. Mai 2013 Kategorie: Google, Internet, Mobile, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Seit dem ersten 5-Jahres-Plan 2008 hat sich viel getan. Google, bzw. der Ersteller des Plans unterschätzte den rasanten Anstieg der Smartphone-Nutzung. Im neuen 5-Jahres-Plan wird der Fokus nun genau darauf gelegt. Es geht um sicheres Einloggen in Dienste, die größtmögliche Vermeidung von Phishing-Attacken und die Abschaffung des Passwort-Systems, wie wir es heute kennen.

Google5Jahresplan
Der Haupt-Tenor von Eric Sachs, Produktgruppenmanager für Identität bei Google, liegt bei der Nutzung von Geräten, die den Nutzer eindeutig identifizieren. Diese Geräte müssen einen komplizierten Einlogg-Mechanismus haben, viel komplizierter als das jetzige 2-Faktor-Verfahren. Das mutet man dem Nutzer zu, auf lange Sicht wird es für diesen aber trotzdem einfacher.


Vorerst muss aber der Schritt gegangen werden, die 2-Faktor-Authentifizierung nicht als Option anzubieten, sondern sie für alle Nutzer obligatorisch zu machen. Der nächste Schritt wäre dann, die bisher bekannten Authentifizierungs-Methoden abzuschaffen, das heißt für den Nutzer, er braucht keine Passwörter mehr, sondern teilt Diensten auf anderem Weg mit, wer er ist. Hier werden Smartphones und Apps ins Spiel kommen.

Nach einem einmaligen Setup ist das Gerät praktisch die Eintrittskarte zu allen Diensten. Dieses Setup wird komplizierter sein, als bisher bekannte Methoden, es reicht also nicht aus, wie es heute beispielsweise auf Android-Geräten vollzogen wird, dass man sich mittels E-Mail-Adresse und Passwort einloggt. Vielmehr werden biometrische Daten (Fingerabdruck, Gesichtserkennung) dafür sorgen, dass ein Nutzer eindeutig erkannt wird. Der Login auf Webseiten könnte dann so aussehen, wie auf dem Screenshot oben. Man loggt sich auf dem PC ein und bestätigt dies über das Smartphone.

Es ist schon spannend, wenn man so einen Ausblick bekommt und vor allem, wenn man sieht, wie sich die entsprechenden Leute damit auseinandersetzen. Die komplette Präsentation könnt Ihr hier abrufen, das Ganze in Textform gibt es hier zu sehen. Ich mag es beim Login so einfach wie möglich, 2-Faktor-Authentifizierung habe ich ausprobiert und aus Bequemlichkeit wieder verworfen. So ein einmaliges Setup auf einem Gerät kann ich mir aber durchaus vorstellen, egal wie kompliziert es ist. Wie sieht es bei Euch aus, Bequemlichkeit oder Sicherheit, wer hat die Nase vorn? (via ZDNet)


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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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