Google zeigt mit der Music Timeline den Aufstieg und Fall der Musikgenres

17. Januar 2014 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Wann wurde Hip Hop populär und wann begann der Abstieg von Jazz? Die Google Music Timeline verrät es. Mit dem neuen Tool kann man eine musikalische Zeitreise betrieben und auch die Entwicklung der einzelnen Genres beobachten und diese sogar in ihren Untergenres analysieren. Unter der Timeline erhält man Alben angezeigt, die dem entsprechendem Genre zugeordnet sind. Bei Interesse kann man sich an dieser Stelle durch die Musik der letzten 70 Jahre klicken und eventuell die ein oder andere Perle entdecken, die man noch gar nicht kannte. Und weil es so praktisch ist, kann man die Alben natürlich auch direkt über Google Music kaufen.

Google_Music_Timeline



Quelle: Google+ |
Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

Sascha hat bereits 7056 Artikel geschrieben.

26 Kommentare

AndyK 17. Januar 2014 um 11:11 Uhr

Sehr interessant.
Für alle die sich wundern, warum die Klassik nicht abgebildet ist:

Where is the classical music?
People usually think of classical music in terms of its composition date, not its recording date — should a particular concerto recording be dated when Mozart wrote it in 1791, or when the Boston Symphony Orchestra performed it in 2009? Because of this difference, placing classical music on the timeline the same way as contemporary music looks counterintuitive, so it is omitted from this visualization.

dasteven 17. Januar 2014 um 11:11 Uhr

geht nicht – bei mir bleibt die seite grau

dasteven 17. Januar 2014 um 11:13 Uhr

interessant im IE geht die seite, im firefox und chrome nicht.

nighty 17. Januar 2014 um 11:15 Uhr

geht bei mir weder im IE, noch FF, noch Chrome….

Fells 17. Januar 2014 um 11:20 Uhr

Bei mir funktioniert es mit Firefox trotz unzähliger Addons. Unter Chrome hingegen bleibt es hingegen auch grau (so sieht es in Firefox nur aus, wenn ich NoScript aktiviere).

Dennis 17. Januar 2014 um 11:27 Uhr

Auf dem ipad läuft es mit Safari.

Recoil 17. Januar 2014 um 11:28 Uhr

Bei mir geht es NICHT im Firefox trotz gar keiner Addons, dafür aber im Torbrowser mit US IP, allerdings NoScript deaktiviert. Chrome bleibt so lange grau bis er über Proxy mit US IP geht. Nur für Amerikaner nicht für den dummen Rest???

tim 17. Januar 2014 um 11:29 Uhr

C64 mit GEOS geht auch

Sascha Ostermaier 17. Januar 2014 um 11:34 Uhr

Für die, bei denen es nicht geht, probiert mal diesen Link: http://goo.gl/3enHok

Steve 17. Januar 2014 um 11:37 Uhr

Hallo, das mit der Datenauswertung ist so nicht ganz richtig.
Es lässt sich leider so nicht bestimmen, wie beliebt welches Genre z.b. in den 50er war. Wie auch? Google kann nicht die Leute fragen, was sie vor 60 Jahren gern gehört haben. Es lässt sich eher herauslesen, welches Genre aus den 50er heute besonders beliebt ist. Das ist ein kleiner Unterschied.

Interessant finde ich aber, das für den jetzigen Zeitraum und da ist die erste Interpretation wieder in Ordnung, dass es nicht die Eine Musikrichtung gibt. Im Großen und Ganzen gibt es 4-5 dominierende. Allerdings empfinde ich beim täglichen Radiohören eher das es nur 4-5 Lieder gibt. 😉

Zois 17. Januar 2014 um 12:00 Uhr

Das was Steve schreibt

Sparnic 17. Januar 2014 um 12:44 Uhr

Falls die Seite grau bleibt, Java-Plugin aktivieren.

laderio 17. Januar 2014 um 13:48 Uhr

+1 für Steve 😉

Claas 17. Januar 2014 um 13:54 Uhr

Was Google nicht alles kann… Immer wieder spannend…was wohl bald nach dem „Abhören per Rauchmelder“ für Statistiken kommen 😉

Stefan 17. Januar 2014 um 14:04 Uhr

Der alternative Link funktioniert bei mir auch nicht. Ein Java-Plugin-Eintrag gibt’s bei Chrome nicht (aber an Java sollte es nicht scheitern, denn Java-Applets kann ich im Chrome auch ausführen)

@Steve: Wieso die Leute fragen? Soweit ich weiß gab es auch in den 1950ern schon Billboard Charts & Co. Ich könnte mir gut vorstellen, dass auf Grundlage derartiger Daten die Beliebtheit ermittelt wurde und nicht mit „Umfragen“. Und „welches Genre aus den 50er heute besonders beliebt“ wäre dann ja auch keine echte Timeline mehr 😉

Max 17. Januar 2014 um 14:34 Uhr

@Sascha:
Der Link führt zum selben Ziel, Bild bleibt grau (Firefox)

@alle anderen:
In der „FAQ“ steht, dass die Daten von z.B. 1950 auf den heutigen Libraries von Google Play Nutzern basieren. D.h. in den 1950ern kann es sein, dass andere Genres beliebter sind, bei den Google Play Nutzern, die Albern aus der damaligen Zeit in ihrer Bibliothek haben, ist Jazz am beliebtesten.

@Stefan 17. Januar 2014 um 14:35 Uhr

Wenn das ganze nicht geht versuch mal den Link in der Google+ Quelle anzuklicken, dann gings bei bei mir. Also erst auf https://plus.google.com/+GooglePlay/posts/Rt3LZCwFzos und dann auf den dort geposteten Link http://goo.gl/3enHok klicken. Direkt ging es bei mir auch nicht.

In den FAQ steht, wie die Daten erhoben wurden.

Sie haben geschaut, welche Lieder/Alben in den Google Music aktuell vorhanden sind und die Timeline Anhand der Veröffentlichungsdaten der entsprechenden Musik aufgebaut. Also nichts mit Billboard Charts aus dern 50ern 😉

Max 17. Januar 2014 um 14:46 Uhr

@über mir:
geht immer noch nicht :/

Stefan 17. Januar 2014 um 14:50 Uhr

Okay, dann ziehe ich meine Aussage damit zumindest zum Teil zurück, denn mit Befragung hat es dann trotzdem nichts zu tun. Dann wird die Beliebtheit dort wohl eher aufgrund der Veröffentlichungen festgemacht. Allerdings auch keine so tolle Methode. Klar, den ganzen Mainstream-Kram bekommt man dort. Doch abseits davon gibt’s Genres, die bei Google Music nur mäßig bis gar nicht vertreten sind. Dennoch eine nette Spielerei.

Danke für den Vorschlag mit dem Umweg über G+. Habe es mit IE, Firefox und Chrome unter Win 7 und Win 8 versucht. Nur der IE 11 auf Win 7 hat’s hinbekommen.

Steve 17. Januar 2014 um 15:37 Uhr

Die Grafik hat bei mir auch nicht immer auf Anhieb funktioniert. Was hilft, ist das Teil immer wieder neu zuladen. Manchmal bis zu 10 mal. Entweder ist der Service überlastet oder noch etwas buggy.

Felix Handrack 17. Januar 2014 um 17:53 Uhr

Seltsame Hervorhebung bestimmter Alben… Linkin Parks Hybrid Theory ist unter Rock und Metal einsortiert. Und Incubus wird als Metal genannt, wo doch kaum jemand die Jungs noch kennt. Ernste Urgesteine wie Metallica, AC/DC oder Slayer fallen ganz raus.
Bei Rock und Indie sind Coldplay und RHCP auch gleichzeitig drin.
Eigentlich hatten die Genres und auch PlayMusic deutlich mehr zu bieten als so ne plumpe Markiererei. Nette Spielerei, aber letztendlich irgendwie für die Katz 😉

Felix 17. Januar 2014 um 18:02 Uhr

Ach da kann man ja drauf rumklicken. Na jetzt wirds ne interessante Spielerei 😉

nadine 1. Dezember 2014 um 21:29 Uhr

@über mir:
der link geht immer noch nicht :/




Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich morgens eine Zusammenstellung.