Google verzögert Unterstützung für Alternative zu Apples 3D Touch

12. Mai 2016 Kategorie: Android, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

artikel_androidApple hat mit seinem 3D Touch eine Technik eingeführt, die ab dem iPhone 6s und 6s Plus zur Verfügung steht. Im Grunde erfassen die Touchscreens nun die Stärke des ausgeübten Drucks. Dadurch lassen sich in kompatiblen Apps unterschiedliche Funktionen, je nachdem wie sehr man auf den Bildschirm tappt, auslösen. Eine feine Sache, die sich sicherlich auch viele Android-Nutzer wünschen. Nachdem zunächst zeitnah Huawei eine Alternative namens Force Touch für eine Premium-Variante des Mate S in Aussicht stellte, wurde es jedoch ruhig. Offenbar hat Google nun die Software-Unterstützung für eine 3D-Touch-Alternative nach hinten verschoben.

Aus dem Infomaterial zur zweiten Preview von Android N ging zunächst hervor, dass Force Touch auch unter Android Einzug halten solle. Laut Re/Code hätten nun allerdings mehrere Quellen bestätigt, dass Force Touch zur Veröffentlichung nicht in Android N eingebunden sein werde. Vermutlich werde Google die Druckempfindlichkeit erst durch spätere Updates als Feature für Android N nachliefern. Aus welchem Grund Google jenes so handhabe, sei offen. Google selbst enthält sich zur Thematik öffentlich eines Kommentares.

Neben dem Huawei Mate S in der Premium-Version verfügt unter anderem das ZTE Axon Mini bereits über einen Bildschirm, der hardwareseitig Force Touch unterstützt. Ohne native Unterstützung über das Android-Betriebssystem gibt es aber kaum Anwendungen, welche die Technik aktuell einspannen. Erst wenn Google also quasi direkt den Startschuss gibt, ist eine breitere Unterstützung zu erwarten.


Anzeige: Der neue Karriereservice von Caschys Blog in Kooperation mit Instaffo. Lass dich von Unternehmen finden. Jetzt kostenfrei anmelden!

Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

André hat bereits 2256 Artikel geschrieben.