Google und Times zeigen die Veränderung der Welt

9. Mai 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: caschy

Google und die Times haben sich zusammengetan, damit wir eine kleine Reise durch die Zeit machen können. Uns wird dabei die Veränderung der Welt anhand von Satellitenbildern gezeigt. Diese stammen aus den Archiven der NASA, der Times und dem U.S. Geological Survey. Aus Millionen von Bildern hat man dabei bewegte Bilder und Videos erstellt, welche man im Timelapse-Project zusammengefasst hat.

Brazilian Amazon Deforestation

So kann man sich zum Beispiel das Wachsen von Dubai ansehen oder auch das Schmelzen von Gletschern. Die verwendeten Bilder stammen dabei aus dem Zeitraum 70er-Jahre bis heute. Sehr spektakuläre Blicke auf unseren Planeten, allerdings auch traurig zu sehen, was da so passiert. Die zu sehenden Bilder und Texte sollten eigentlich für alle ein Weckruf sein, mit unserer Welt etwas verantwortungsvoller umzugehen. Wer die Szenarien als animiertes GIF sehen will, der wird hier fündig. (via Google Blog)

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Über den Autor: caschy

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Carsten hat bereits 15517 Artikel geschrieben.


14 Kommentare

Sven Kortmann 9. Mai 2013 um 14:57 Uhr

Beeindruckende Bilder, keine Frage. Aber nur weil Gletscher schmelzen ist das kein Grund zur Trauer.
Die waren schon mal um ein vielfaches größer und werden sicher auch noch um einiges kleiner bevor sie wieder größer werden.
Die Erde ist keine Tote Kugel wo immer alles gleich bleibt, sie wandelt sich, das hat sie schon immer getan. Das verhindern zu wollen ist der eigentliche Fehler im System.
Wir müssen nur lernen damit umzugehen!

Aber Timelapsevideos/se

caschy 9. Mai 2013 um 14:58 Uhr

Check die Amazonas-Gebiete. Eher ungeil.

Sven Kortmann 9. Mai 2013 um 14:59 Uhr

quenzen sind eine tolle Möglichkeit Veränderungen darzustellen die für uns normal nicht so bewusst zu sehen sind :-)

Sorry, zu früh abgeschickt :P

masi 9. Mai 2013 um 15:14 Uhr

es ist leicht von hier aus zu verurteilen was im amazonas passiert. die menschen dort plündern den wald allerdings nicht weil sie ihn hassen, sondern weil sie überleben wollen. und der grund weshalb die dort immer noch wie vor 200 jahren leben hat nicht unerheblich damit zu tun wie wir leben. damit einige wenige gut leben können müssen viele andere schlechter leben. das ist doch das system, das wir uns ausgesucht haben.

Michael 9. Mai 2013 um 16:35 Uhr

Leider ist auch die schöne neue Welt mit Computer, Smartphone & Internet maßgeblich schuld am Raubbau an unser aller Erde. Aber immerhin haben wir durch diese Vernetzung eine erheblich bessere Chance als vor 100 Jahren, endlich zu erkennen und aufzuklären, wie wir vielleicht den Untergang zumindest verzögern können. Vielleicht schaffen wir es auch, den Untergang abzuwenden, aber dann müssen alle mitmachen. Insbesondere die, die an der Umweltzerstörung verdienen.
Ich könnte immer k….., wenn ich von jungen Müttern und sogar von meinem eigenen Sohn (19) nur Unverständnis ernte, wenn es um Themen wie Umweltschutz geht. Deren Zukunft liegt in ihren eigenen Händen, und wenn nicht eine Mutter, wer sonst will das Beste für seine eigenen Kinder?

sniperde 9. Mai 2013 um 16:50 Uhr

Wow, ziemlich imposant und interessant.
Es ist wirklich traurig, wie sich manche Regionen entwickelt haben, und das schlimme daran ist, dass man unter Umständen auch eine Mitschuld daran hat.
Die arme Erde.

34662 9. Mai 2013 um 17:00 Uhr

Ich hoffe zuversichtlich, daß die Zukunft fröhlichere Möglichkeiten bietet als Computer und Internet.

FlyingT 9. Mai 2013 um 17:40 Uhr

@Michael

Naja in jungen Jahren die Welt zerrocken und im alter einen von “denk doch mal einer an die Kinder” erzählen glaubt einen halt niemand.

Ben 9. Mai 2013 um 20:16 Uhr

Traurig aber so werden die Menschen evtl. mal wieder zum Nachdenken angeregt…

Tchooe 9. Mai 2013 um 22:53 Uhr

„Die zu sehenden Bilder und Texte sollten eigentlich für alle ein Weckruf sein, mit unserer Welt etwas verantwortungsvoller umzugehen.“

Und wie macht man das? Ganz praktisch?

@masi:
Haben wir uns das ausgesucht?
Die Verursacher des Raubbaus am Wald sind übrigens nicht die, die ums Überleben kämpfen. Die Verursacher sind die, die sich damit eine goldene Nase nach der anderen verdienen.

@Ben:
Nachdenken reicht nicht.

masi 10. Mai 2013 um 10:07 Uhr

@Tchooe

das ist doch haarspalterei. es gibt immer ein paar die die situation der armen ausnutzen um sie dazu zu bringen dinge zu tun die sie eigentlich nicht tun wollen und sich so selbst eine “goldene nase verdiehnen”. parasiten im system gab es schon immer und wird es immer geben – das ist in gewissem maß sogar wichtig für eine soziale gesellschaft. der fehler liegt doch schon darin, dass es diese extrem armen gibt, die man missbrauchen kann. oder willst du mir ernsthaft erzählen, dass die einigen wenigen bösen “verursacher” den gesamten regenwald in persona abgeholzt haben?

Tchooe 10. Mai 2013 um 14:05 Uhr

@masi:
Es ist für mich ein großer Unterschied, ob jemand etwas tut, um zu überleben, oder ob er es tut (bzw. andere, von ihm wirtschaftlich abhängige, dazu zwingt), um sich den 23. Rolls Royce zu kaufen, damit er ihn neben die 17 Ferraris in der tennishallengroßen Garage seines 175-Zimmer-Wochenendhäuschens zu stellen.

Und nein, Parasiten braucht keine Gesellschaft, erst recht keine soziale Gesellschaft.

Du sagst, dass der Fehler darin liegt, dass es diese extrem Armen gibt. Hast du mal überlegt, warum es sie gibt?

Weil einige wenige (bezogen auf die gesamte Weltbevölkerung sind es nur einige wenige) den Hals nicht voll kriegen können. Und diese wenigen Raffzähne gibt es nicht nur in Südamerika, sondern in jedem Land auf der Welt. Ja, auch bei uns.

Dirk 11. Mai 2013 um 12:35 Uhr

Schaut euch mal den Zeitreihendienst des Bundesamt für Landestopografie der schweizerischen Eidgenossenschaft an: http://www.swisstopo.admin.ch/internet/swisstopo/de/home/175/timetravel.html

Zwar „nur“ mit Karten und in der Schweiz, dafür bis 1938 (im Sommer bis 1838), und doch nicht minder beindruckend.


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