Google und MIT kooperieren in gemeinsamen Projekt „Scratch Blocks“

20. Mai 2016 Kategorie: Google, Software & Co, geschrieben von: Benjamin Mamerow

google io artikelDie diesjährige Google I/O startete vorgestern, doch bereits im Vorfeld wurde dem jüngeren Publikum auf dem sogenannten Google I/O Youth-Event einiges präsentiert. So  gab es zum Beispiel 3D-Druck-Demonstrationen und Animations-Tutorials zu bestaunen. Allerdings kamen die Teilnehmer auch in den Genuss von „Scratch Blocks“, einem Gemeinschaftsprojekt des Massachusetts Institute of Technology (MIT) und Google, welches Kindern den Einstieg in die Welt der Programmierung deutlich erleichtern soll.

120 der jüngsten Entwickler des Suchmaschinen-Giganten waren zum Event geladen. Die 2007 vom Media Lab des MIT entwickelte „Scratch“-getaufte Programmiersprache ist darauf ausgelegt, Kindern und Jung-Entwicklern die ersten Schritte der Programmierung eher spielerisch näher zu bringen, damit ein Einstieg in die komplexeren Sprachen dann einfacher fällt.

Die Zusammenarbeit mit Google soll nun eine neue Generation von Scratch hervorbringen, „Scratch Blocks„, welche unter anderem Blockly enthält, eine eigene Programmiersprache des Konzerns. Diese basiert nicht, wie viele andere Sprachen, auf komplexen Systemen und genau aufeinander abgestimmten Syntaxen, sondern auf einer Art Legostein-Prinzip, bei dem Programmbausteine zusammengesetzt werden müssen, um ein funktionierendes Programm zu erzeugen.

scratch

Ebenso könne die Kooperation bedeuten, dass man Scratch nun auch auf kleinere Display portieren können wird, damit selbst auf Smartphones, Tablets und Co. weiter geübt werden darf. Die derzeite Version von Scratch Blocks ist ab sofort als Developer Preview verfügbar heisst es bei Mashable. Ich finde es eine klasse Sache, dass man sich nicht nur auf die I/O selbst beschränkt, sondern dass auch gerade die jüngere Generation mehr in die ganzen Prozesse eingebunden wird und man tunlichst darauf bedacht ist, sich keine Mitarbeiter mit „gefährlichem Halbwissen“ heranzuzüchten. Zu guter Letzt kommt es auch uns entgegen, wenn die Entwickler von Morgen bereits früh Zugang zur Programmierung und anderen technischen Prozessen finden.


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Über den Autor: Benjamin Mamerow

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