Google+, Twitter und Facebook: So bringt man seine Nachrichten automatisch in soziale Netzwerke

10. November 2013 Kategorie: Internet, Social Network, WordPress, geschrieben von:

Eine Frage, die mich ganz häufig von gerade startenden Bloggern erreicht: „Wie teilst du deine Blog-Beiträge in soziale Netzwerke?“. Ich nutze Twitter, Facebook und Google+ als zusätzlichen Distributionskanal für meine Beiträge und andere sollten dies auch. Ich kann nicht erwarten, dass Menschen zu mir kommen, weil sie etwas suchen.

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Wenn ich eine News oder Geschichte habe, dann bringe ich sie zu den Menschen. Das kann bei einem Beitrag in der Woche natürlich von Hand erledigt werden, es geht aber auch automatisiert. Warum ich finde, dass Beiträge geteilt werden sollten – egal welchen Inhaltes? Weil es für fast jedes Thema jemanden gibt, der sich mit dir austauschen will. Gerade Google+ ist ein hervorragender Ort, um sich mit Gleichgesinnten zu treffen.

Nicht nur Technik – für fast jedes Thema gibt es mehr oder weniger große Communitys – und bei Twitter und Facebook ist es nicht unähnlich. Eigentlich hätte ich bei diesem Thema auf zwei bereits existente Beiträge verweisen können, doch einer der bisher von mir genutzten Dienste macht derzeit mal wieder Probleme. Da wird dann kurzerhand tagelang nicht zu Google+ ausgeliefert und man darf wieder alles von Hand machen. Da schaut man halt nach Alternativen. Es gibt viele Methoden, Inhalte aus einem Blog in ein soziales Netzwerk zu befördern, ich beschreibe hier einmal meine Lösung.

Facebook und Twitter: Hier ist der WordPress-nutzende Blogger schnell dabei. Nutzt er das Plugin Jetpack, so hat er nicht nur Statistiken, Kontaktformulare, sondern auch den Punkt „Publizieren“. In diesem Teil des Plugins lassen sich Sharing-Ziele festlegen. Hier hat man nicht nur Twitter und Facebook, sondern auch LinkedIn und Path.

jetpack

Die Handhabe ist einfach: man klickt den Punkt im Plugin an und gibt dem Publizieren-Part von Jetpack Zugriff auf die jeweiligen Dienste. Ist dies geschehen, so findet man im WordPress-Backend neben jedem Beitrag die Möglichkeit, direkt zu teilen. Einmalig aktiviert, wird automatisch alles an Beiträgen geteilt:

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Sobald der Beitrag veröffentlicht wird, geht auch direkt der Tweet oder der Facebook-Post raus. Kommen wir aber nun zu Google+, dem sozialen Netzwerk, welches nicht mittels eigener Schnittstelle befeuert werden kann. Bislang nutzte ich Hootsuite, was aber seit Tagen nicht mehr funktioniert. Blogger-Kollege (guter Typ und von mir liebevoll mit dem Spitznamen „Socke voll Popcorn“ versehen) Lars von AllAboutSamsung gab dann heute den entscheidenden Tipp, dass mittlerweile auch Buffer mit Google+ umgehen kann. Bei Buffer kann man nicht nur selber Beiträge einstellen und verteilen, sondern auch Dritt-Beiträge teilen.

Bildschirmfoto 2013-11-10 um 11.46.33Bei Buffer ist man schnell eingeloggt, entweder per Mail oder einem der Accounts bei einem der diversen Netzwerke. WordPress-Nutzer sollten nun das WordPress-Plugin WP to Buffer installieren. Es verlangt nach der Aktivierung einen Token. Hört sich mächtig kompliziert an, ist es aber nicht.

Bildschirmfoto 2013-11-10 um 11.50.21Man muss lediglich einen Token erzeugen, der von einer Buffer-App zur Verfügung gestellt wird. Klickt man auf „Registering an Application“, dann gelangt man zu einer Seite, die so aussieht:

Bildschirmfoto 2013-11-10 um 11.51.09Nach einem Klick auf „Create Application“ kommt der benötigte Token in Form einer Zahlen- und Buchstabenkombi per Mail zu euch. Diesen kann man nun eintragen und in WP to Buffer speichern. Doch das Plugin hat noch weitere Einstellungsmöglichkeiten:

Bildschirmfoto 2013-11-10 um 11.53.48Nicht nur Beiträge lassen sich veröffentlichen, sondern auch Updates in Beiträgen. Ich selber belasse es bei diesem Blog mit der Bereitstellung der Beiträge, klicke den Haken mit meiner Google+-Seite an und wähle, dass vor dem eigentlichen Text noch „Neuer Beitrag:“ erscheint. Hierfür ersetzt man einfach den Text „New Post:“.

Nun sind aber noch Einstellungen bei Buffer vorzunehmen, denn man will ja sicher die Beiträge zeitnah veröffentlichen. Hier besucht man den Punkt „Schedule“ und trägt die gewünschten Zeiten ein.

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Der Zeitraum „AM“ beschreibt die Uhrzeiten Mitternacht bis mittags um 12, alles andere danach ist PM. 01 AM ist also 1 Uhr nachts, während 1 PM 1 Uhr nachmittags ist (Eselsbrücke: AM Morgen). Der frequente Blogger setzt hier seine Stoßzeiten ein und speichert dann ab. Übrigens: wer hier genau schaut, der wird auch sehen, dass Facebook, Twitter und andere Nachrichtendienste unterstützt werden. Hier ist die Frage, wie wichtig euch der Beitrag ist. Jetpack pusht sofort zu Facebook und Twitter, während Buffer eben eine Zeit erwartet und im Backend die zu streuenden Beiträge anzeigt:

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So – das war es erst einmal. Mit diesen beiden Werkzeugen verbreiten wir die Blogpostings bei Google+, Facebook und Twitter. Sicherlich gibt es weitere Alternativen, dies sind die von uns realisierten. Ich hoffe, dieser Beitrag hilft dem einen oder anderen von euch. Abschließend noch einmal die Sache, wie ich das Sharing handhabe: für dieses Blog gibt es eine Google+-Seite, eine Facebook-Seite und einen Twitter-Account. Da gibt es dann halt kommentarlos den Beitrag. Bei Twitter teile ich über mein privates Profil auch jeden Beitrag – logisch, ich betreibe dieses Blog. Bei Facebook und Google+ teile ich nur selten Beiträge über mein privates Profil, meist nur, wenn ich es technisch wichtig finde.


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Über den Autor:

Hallo, ich bin Carsten! Baujahr 1977, Dortmunder im Norden, BVB-Getaufter und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, Instagram und YouTube. Persönliches Blog. PayPal-Kaffeespende. Mail: carsten@caschys.blog

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