Google Transparency Report gibt Auskunft über NSL-Anfragen

10. Juni 2013 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von:

Alle großen Firmen hatten schnell ihre Dementi parat, als das PRISM-Programm bekannt wurde. Der Whistleblower war in diesem Fall Edward Snowden, der auch weitere Details zu PRISM bekannt gab und zeigte, dass die Dementi der Firmen gar nicht so falsch waren.

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Google hat nun begonnen, im Zuge des Transparency Reports, zumindest grob die Anfragen zu zeigen, die man seit 2009 erhalten hat. Die sogenannten National Security Letters erlauben dem FBI Anfragen ohne richterlichen Beschluss und sind die größte Sorge bezüglich der Privatsphäre. Google ging diesen Schritt, um das Vertauen der Nutzer nicht zu verlieren. Der Transparency Report zeigt, dass diese Anfragen nicht etwa im großen Stil durchgeführt werden, sondern eher die Ausnahme sind.

Die genauen Zahlen kann man sich direkt bei Google anschauen. Dort sieht man auch, wie vielen der Anfragen nachgekommen wurde. Es ist also nicht so, dass jeder beliebige Bürger ausspioniert wurde, nur weil eine Behörde meint, dies machen zu müssen. In Deutschland wurden übrigens 2012 gerade einmal gut 3000 Anfragen an Google gestellt, die lediglich in 40% der Fälle auch zu einer Auskunft geführt haben.


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Quelle: EFF |

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