Google Tabellen: Update bringt Pivot-Tabellen, bessere Autovervollständigung und mehr

10. Dezember 2017 Kategorie: Google, Software & Co, geschrieben von:

Google arbeitet fleißig an seiner G-Suite, um die Zusammenarbeit und die Produktivität der Nutzer weiter zu verbessern. In diesem Zusammenhang hat man die hauseigene Tabellenkalkulation Google Tabellen nach längerer Pause mal wieder mit einem Update bedacht, welches ein paar neue Features im Gepäck hat. Diese könnten Arbeitsalltag mit dem Tool enorm beschleunigen, denn unter anderem ist eine Pivot-Funktion, eine überarbeitete Autovervollständigung und vieles mehr dabei.

Fangen wir mit der Autovervollständigung an, die in Zukunft nicht mehr nur Formeln, sondern auch direkt die zu verwendenden Daten vorschlagen wird. Wenn man sich also in der Zelle unter einer Reihe von Werten befindet, schlägt das Tool automatisch die komplette Formel inklusive der Daten für die Summe oder den Durchschnitt vor. Die Wahrscheinlichkeit ist schließlich ziemlich hoch, dass man eines von beiden benötigt.

Neben dieser intelligenten Funktion, wird es ab sofort auch möglich sein, Pivot-Tabellen automatisch erstellen zu lassen. Die sogenannte Erkunden-Funktion, die am rechten, unteren Rand zu finden ist, bietet dabei die Möglichkeit, Abfragen mit natürlicher Sprache zu formulieren und daraus Pivot-Tabellen erstellen zu lassen. Für diesen Prozess bemüht Google natürlich die hauseigene künstliche Intelligenz. Das folgende GIF demonstriert diesen Anwendungsfall:

Zu den weiteren Änderungen gehört ein neues Wasserfall-Diagram, welches zur besseren Visualisierung von Daten benutzt werden kann. Außerdem hat man den Import von anderen Dateien in Google Tabellen verbessert. So kann man nun auch Dateien importieren, die keine durch ein Komma getrennte Werte enthalten, Daten daraus werden dennoch automatisch in Spalten aufgeteilt.

Laut Google wird man die Aktualisierung in den nächsten Wochen verteilen. Es ist anzunehmen, dass die Nutzer nach und nach mit den neuen Funktionen konfrontiert werden. Ich bin gespannt, wie sich die Erkunden-Funktion in der Praxis schlägt und vor allem, wie die künstliche Intelligenz mit der deutschen Sprache umgeht.


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