Google spendet 15.000 Raspberry Pi

29. Januar 2013 Kategorie: Hardware, Linux, Mobile, geschrieben von: caschy

Man schaut ja bisweilen leicht neidvoll auf Schüler. Noch alles vor sich, aber die ganze Technikwelt liegt vor den Füßen. Wir durften uns “damals” in der Computer-AG die zwei, drei Rechner teilen, die irgendwie gar nichts konnten. Aber ich will hier nicht in “früher-waren-die-Gummstiefel-noch-aus-Holz”-Melancholie verfallen, sondern darüber berichten, was Google in England ermöglicht hat.

7513051848_9a6ef2feb8_o

Dort hat man nämlich 15.000 der kleinen Raspberry Pi für Schüler gespendet, damit diese die Möglichkeit haben, für diese Lösung zu programmieren und so zu lernen. 15.000 Schüler will die Raspberry Pi Foundation mit weiteren Partnern herauspicken, die wohl am besten von einem Raspberry Pi partizipieren würden. Vielleicht wird man so irgendwann die fallenden Studentenzahlen im Bereich der Computerwissenschaften in England wieder bremsen können. Vielleicht sollte man die kleinen Kisten auch mal an deutschen Schulen zugänglich machen. (via)


Vielen Dank für das Lesen dieses Blogs! Wenn ihr uns unterstützen wollt, dann schaut euch auch diese Advertorials an, die wir auf separaten Seiten geschaltet haben: Acer Iconia Tab 8 und HP Cashback Aktion. Danke, jeder Aufruf hilft uns.

Neueste Beiträge im Blog

Gefällt dir der Artikel?
Dann teile ihn mit deinen Freunden.
Nutze dafür einfach unsere Links:
Über den Autor: caschy

Hallo, ich bin Carsten! Dortmunder im Norden, Freund gepflegter Technik, BVB-Maniac und Gründer dieses Blogs. Auch zu finden bei Twitter, Google+, Facebook, XING, Linkedin und YouTube.

Carsten hat bereits 16882 Artikel geschrieben.


25 Kommentare

Jost 29. Januar 2013 um 18:43 Uhr

Endlich mal wieder guten Gewissens stolz auf Google sein…

ich 29. Januar 2013 um 18:50 Uhr

“vervallen”

änder das mal;)

Nicolas 29. Januar 2013 um 19:00 Uhr

Besonders an “Wir durften uns “damals” in der Computer-AG die zwei, drei Rechner teilen, die irgendwie gar nichts konnten.” kann ich mich auch noch sehr gut erinnern.

Erster Satz unseres Informatiklehrers: Vor uns sehen wir eine Datenverarbeitungsmaschine.
————————————————
http://www.der-klinkenputzer.eu

Nicolas 29. Januar 2013 um 19:01 Uhr

Warum taucht mein Kommentar nicht auf ?

Hans 29. Januar 2013 um 19:01 Uhr

Und ich denke davon werden dann 95% als XBMC Media-Center her halten müssen. :)

Jens 29. Januar 2013 um 19:02 Uhr

Früher waren die Gummistiefel noch von Nokia – aber die haben da ja massiv Marktanteile verloren.

Lukas K. 29. Januar 2013 um 19:02 Uhr

Die ganze Technikwelt liegt uns (den Schülern) zu Füßen? Schön wär’s… Die Technik an unserer Schule ist dermaßen miserabel… Immerhin mittlerweile Windows XP, leider immernoch den alten Internet Explorer, Schulfilter (“Die Seite http://www.google.de wurde gesperrt, da sie in folgender Kategorie zugeordnet werden konnte: Suchmaschine.”), langsames Netzwerk. Und programmieren “dürfen” wir mit Delphi 5 (1999)… Also neidisch wäre ich auf “uns” nicht ;-)

Fritz 29. Januar 2013 um 19:07 Uhr

@Lukas: Delphi 5 ist ganz ok, die Grundlagen der Programmierung sind ziemlich zeitlos. Bei Delphi muss man wenigstens noch ein wenig zu Fuss erledigen, da wird nicht alles zusammengeklickt. Ehrlich, denken tut nicht weh.

Bernd 29. Januar 2013 um 19:49 Uhr

Fritz, ich habe genauso in der Schule programmiert. Ok, es ist fast 10 Jahre her, aber um Dinge am PC zu erlernen reicht in meinen Augen auch Windows 95, wenn es darum geht zu zeigen, was ein Browser ist, wie man Dateien verwaltet etc.
Da hat sich ja kaum etwas Grundlegendes geändert.

Heute studiere ich Informatik und muss sagen, dass man Hass auf Delphi damals (“es gibt doch viel coolere Sprachen wie C#, Java oder PHP”) ziemlich unbegründet war. Es geht um die Konzept und da ist Delphi keinesfalls schlecht.

Wo ich natürlich trotzdem sagen muss, dass es traurig ist, dass nicht einmal das Geld für bessere PCs in den Schule vorhanden ist. Ein brauchbarer Windows 7 PC kostet nun wahrlich nicht mehr die Welt heutzutage.

Mike 29. Januar 2013 um 19:59 Uhr

“die wohl am besten von einem Raspberry Pi partizipieren würden”

partizipieren bedeutet so viel wie teilhaben oder mitmachen.
das macht an dieser stelle keinen sinn.

Oskar Perger 29. Januar 2013 um 20:03 Uhr

Suuuuuuper Sache…

niklasR 29. Januar 2013 um 20:08 Uhr

Schulen hier sollten CS erstmal ordentlich anbieten – die meisten konzentrieren sich immernoch auf ICT, was leider (auf GCSE oder sogar A-Level (Mittelstufe/Abi jeweils)) mit unserer Informatik recht wenig zu tun hat. Beim A-Level kommen ein paar Access-DBs dazu, aber was “programmieren” ist, wird da überhaupt nicht vermittelt!
Aber unsere liebe Regierung will das ja auch. Angeblich.

sag ich nich 29. Januar 2013 um 20:57 Uhr

Ich bin 30 und hole grade auf einem Kolleg mein ABI nach. Und ich muß sagen die Schule ist TOP! In jedem Raum ein PC mit Internet Anschluß, 2 Computer Räume a 30 PC´s, viele Räume habe sogenannte Smartboards (also keine Tafel, Kreide usw. mehr) die Technik in der Schule hat sich echt extrem geändert (nur leider gehen viele Lehrer nicht mit der Zeit sonst könnte man die Technik noch viel besser einsetzen)

Flo 29. Januar 2013 um 21:00 Uhr

Das müsste man tatsächlich mal für deutsche Schulen anleiern – das wäre mir glatt ein paar € Spende wert.

Philipp Koschinski 29. Januar 2013 um 21:15 Uhr

Unsere Schule hat all die Technik, aber weil die Lehrer sich weigern, sich umzustellen, wird Windows XP als System verwendet (Ich habe zusammen mit einem unserer neuen Informatik Lehrer eine Umstellung auf Ubuntu vorbereitet), und einige Lehrer haben sogar vor dir Smartboards Leinwände gehängt, weil sie sich weigern, irgendwie etwas da zu zu lernen.

IT-Sicherheit ist auch nicht bekannt, monatlich haben wir neue Sicherheitslücken, aufgrund derer ich letzte Woche sogar Schreibzugriff auf Noten und Arbeiten erlangt habe…

Im Unterricht werden iPads (nicht) verwendet, weil diese gekauft wurden, um sie mit USB-Zubehör zu verwenden.

Die Technik in Schulen wäre zu vielem in der Lage, wenn denn die Menschen sich an die modernen Methoden anpassen würden.
Aber die Lehrer, die diese Methoden in den Unterricht integriert haben, konnten die Motivation und das Verständnis steigern, vor allem z.B. durch die Kombination aus Smartboard, Video und Experiment im Physikunterricht.

(Ich bin Schüler und gehe in die 12. Klasse an einem Gymnasium bei Kiel, aufgrund fehlendem Informatik Unterrichts habe ich mit einem Kumpel eine eigene AG gegründet, in der wir Stoff aus der Uni den anderen Schülern vermitteln.)

Gearthinker (@Gearthinker) 29. Januar 2013 um 22:10 Uhr

Ich wäre schon froh wenns überhaupt mal Informatik an meiner Schule gäbe…
Stattdessen wird in solche “digitalen Tafeln” investiert. Totaler Mist die Dinger.
Die taugen nur zum Filme gucken.

Georg 29. Januar 2013 um 22:17 Uhr

@Philipp: Bei uns ebenso, Schul-PCs mit Vista vorinstalliert und entsprechend potent, jedoch ist bei uns ein altes XP drauf, mit einem AV-Scanner für den seit langem keine Updates mehr nachgekauft wurden…
iPads haben wir inzwischen auch, weil sie ja auch so viel einfacher und moderner seien. Im Endeffekt harmonieren diese Geräte (wie auch weitere Geräte von Apple die unsere Schule sich angekauft hat) nicht mit unserem restlichen, auf Novell-Software basierenden, Netzwerk. Allein schon der Aufwand der nötig ist um die Dinger mit unseren Beamern zu verbinden… Von meiner vorherigen Schule will ich gar nicht erst anfangen (das System wurde regelmäßig “gehackt”, d.h. entweder Standard-Accounts für den Support genutzt oder das der Admins erraten).

Ein Raspberry Pi an deutschen Schulen? Damit könnte niemand was anfangen. In vielen Schulen mangelt es sogar an den IT-Lehrern selbst!
Zum Glück haben wir einen sehr guten Info-Lehrer, welcher zuvor in der Wirtschaft angestellt war und genug Expertise hat um uns wirklich etwas zu vermitteln. Leider ist dies am Gymnasium 10 km weiter nicht der Fall. Erstmal brauchen wir gute Lehrer, dann eine funktionierende Infrastruktur (erst gute PCs, dann irgendwann mal zum Netzwerk kompatible Tablets), dann kann man auch an sowas wie Raspberrys denken.

Tobi W 30. Januar 2013 um 00:31 Uhr

Super Aktion! Für Google freilich relativ günstig.

SavanTorian 30. Januar 2013 um 02:11 Uhr

was sich heutzutage den schülerInnen an möglichkeiten zur bildung ergibt, ist wahnsinn, egal, ob lehren oder weiterführende schulen…. dennoch verblöden immer mehr, haben keine lust, das angebot wahrzunehmen? warum? schade eigentlich…

konfuzius 30. Januar 2013 um 02:33 Uhr

Wenn man schon hier die Orthographie unter die Lupe nimmt, dann aber allumfassend.

-> Man kann nicht “von” etwas partizipieren, sondern man partizipiert “an” etwas.

Aber ich glaube da hatte der Verfasser einen ganz anderen Verb im Sinne – “profitieren” nämlich, gel?!

barracuda317 30. Januar 2013 um 07:59 Uhr

Ich denke, bei vielen Schulen ist genug Geld vorhanden, um die IT-Infrastruktur entsprechend auszubauen. Wie jedoch bereits geschrieben wurde, fehlt es teilweise an Personen die davon Ahnung haben, es den Kollegen vermitteln und sie dafür begeistern können. Trotz Beamer in jedem Raum, Smartboards, und Laptopstation habe ich im aktiven Unterricht wenig davon mitbekommen.

Es gibt aber auch andere Schulen, in denen sich ein Raspberry Pi hervorragend integrieren liese. Ich war an einem Technik-Gymnasium, an dem ein engagierter Lehrer viele neue Projekte in den Unterricht integriert hat. Das geht von einer Windkraftanlage, zu Baseball-Sensor-Handschuhen, bis hin zur Geschwindigkeitssteuerung einer Carrera-Rennbahn. Sicherlich kann man da ein Raspberry Pi gut integrieren.

Wenns interessiert: http://www.youtube.com/user/BGESWTechChannel

Henry D 30. Januar 2013 um 08:39 Uhr

@Lukas K: Ouh, klingt nach genau meiner Schule. Aber Delphi lief ja dann irgendwann auch nimmer. Sind auf eine open-source-Umgebung umgestiegen.

@Fritz: Setzen 6: Thema verfehlt. Lukas gehts doch nicht um die Programmiersprache, sondern um veraltete Technik. Uralt Pcs, bei denen jeder Scheiß, stunden dauert. Eine sehr alte, umständliche Programmierumgebung, etc.

@Cachy: Wär auch nicht neidisch auf uns. Nur hier und da hat man Vorteile, weil z.B. Photoshop erschwinglich wird, etc. Aber sonst. Ich mein, kein normaler Schüler kann den Technik-Wahnsinn mitmachen und sich ein iPad 3 oder so nen Kram kaufen. Außer man hat reiche Eltern, oder arbeitet kräftig nebenher. Aber ich denk dennoch, ist man berufstätig, hat man echt bessere Möglichkeiten.

Ulf 30. Januar 2013 um 09:24 Uhr

Gar nicht schlecht, was Google hier macht. Für Deutschland sicherlich auch wünschenswert.

Was Lukas’ Kommentar betrifft: häufig mangelt es an deutschen Schulen an ausreichend ausgebildetem Personal. Ich betreue eine Schule in meinem Landkreis in technischer Hinsicht, da geht dann auf einmal auch einiges. Kürzlich haben wir dann auch mal auf Windows 7 und Office 2010 umstellen können. die Lizenzen stellte uns der zuständige Landkreis zur Verfügung. Eine Lehrerin dort unterrichtet Visual C++, ich selbst habe dort Linux und HTML/CSS/JavaScript vermittelt. Die Schulen in meiner Stadt bekommen ihren Internetzugang von der hiesigen Hochschule, außerdem existieren Server für die Schulen, jeder Schüler hat sein eigenes Benutzerkonto und seine eigene E-Mail-Adresse. Wenn ich da mal an meine eigene Schulzeit am Gymnasium Ende der 90er zurückdenke … kein Vergleich. Es tut sich was, aber leider nicht in dem Tempo, in dem es erforderlich wäre. Häufig krankt es am mangelnden Budget, die Schulen bekommen die notwendigen finanziellen Mittel einfach nicht. Aber wie gesagt, es wird besser …


Deine Meinung ist uns wichtig...

Kommentar verfassen

Du willst nichts verpassen?
Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den Hauptfeed abonnieren. Alternativ könnt ihr euch via E-Mail über alle neuen Beiträge hier im Blog informieren lassen. Einfach eure E-Mail-Adresse hier eingeben, dann bekommt ihr 1x täglich eine Zusammenstellung.