Google Safe Browsing sichert mehr als 3 Mrd. Geräte ab

13. September 2017 Kategorie: Google, Internet, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

Google schickte sein Feature Safe Browsing ab 2007 an den Start. Es handelte sich dabei um eine der ersten Initiativen des Unternehmens gegen Malware. So ploppte eine Warnung auf, bevor ihr eine Website aufrufen konntet, die Schadsoftware enthalten könnte. Jene Warnungen existieren in abgewandelter Form bis heute – mittlerweile nicht nur an Desktop-PCs, sondern auch an mobilen Endgeräten. Laut Google schütze Safe Browsing mittlerweile rund 3 Mrd. Endgeräte.

Die Listen für Safe Browsing werden dabei nicht nur von Chrome, sondern auch von Vivaldi, Firefox, Safari und Opera als Basis genutzt, um vor unsicheren Websites zu warnen. Im Mai 2016 erreichte Google dabei den Meilenstein von rund 2 Mrd. geschützten Geräten. Mittlerweile ist man beim Stand von 3 Mrd. angekommen. Safe Browsing dient übrigens auch als eine Basis für Google Play Protect und wird auch in Gmail eingesetzt, um gefährliche Nachrichten abzuhalten. Auch Web-Entwickler und Apps greifen teilweise auf die kuratierten Listen von Safe Browsing zurück – etwa Snapchat. So dient das Feature dort dazu die Sicherheit von URLs zu überprüfen, bevor sie an den Nutzer weitergereicht werden.

Mittlerweile habe sich Safe Browsing über die Jahre natürlich stark entwickelt: Etwa habe man die Datenströme optimiert, was gerade für mobile Nutzer mit beschränktem Volumen überaus wichtig sei. Zudem setze man maschinelles Lernen ein, um neue Bedrohungen noch schneller zu erkennen und vor ihnen warnen zu können. Google wolle deswegen Safe Browsing auch in den nächsten Jahren weiterentwickeln und hofft noch weitere Meilensteine zu erreichen.

Als normaler Nutzer bemerkt man vom Safe Browsing natürlich selten etwas – was ja auch gut so ist, schließlich soll man im Hintergrund geschützt werden. Lediglich wer in dunkleren Winkeln des Internets unterwegs ist, erspäht vielleicht öfter mal einen Warnhinweis.


Über den Autor: André Westphal

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