Google schließt sich Reform Government Surveillance Coalition an, für mehr Privatsphäre im Netz

28. März 2015 Kategorie: Google, Internet, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Die großen Internet-Firmen haben einen Zusammenschluss gebildet, der sich gegen staatliche Überwachungsmaßnahmen stark macht. Die Reform Government Surveillance Coalition hat mit Google nun ein neues Mitglied. Google verkündete den Beitritt in einem Blogpost. Seit den Enthüllungen von Edward Snowden setzen sich die Firmen dafür ein, dass staatliche Behörden nicht einfach so Zugriff auf Daten der Nutzer erhalten. Das passiert natürlich auch im eigenen Interesse, schließlich sollen Nutzer bei den Diensten so viele Daten wie möglich lassen.

Google Office

Die an der Reform Government Surveillance Coalition beteiligten Unternehmen fordern Änderungen der Gesetze, sodass nationale Sicherheit und Privatsphäre miteinander vereinbaren lassen können. Dabei sind viele große Firmen, wie zum Beispiel Apple, AOL, Evernote, Dropbox, Facebook, Microsoft und Yahoo Bestandteil der Bewegung. Die Gruppe fordert nicht nur mehr Transparenz (wenn es um die Veröffentlichung der Anfragen von Behörden geht), sondern vor allem strengere Regeln, was die Überwachung an sich angeht.

Wir werden bald sehen, wie erfolgreich der Vorstoß der Unternehmen tatsächlich ist. Section 215 des USA Patriot Pact läuft am 1. Juni aus, es liegt nun an den Entscheidern, diesen zu verlängern oder eben nicht. Die Unternehmen wünschen sich natürlich keine Verlängerung, sondern eine Reform. Googles Brief an den Senat findet Ihr an dieser Stelle, dort könnt Ihr auch gleich „mitunterschreiben“.

(via CNet)



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

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