Google Play Store: Version 7.4 gibt Ausblick auf Änderungen der Familienfreigabe und mehr

11. Januar 2017 Kategorie: Android, Google, geschrieben von: Sascha Ostermaier

Der Google Play Store hat die Tage ein Update auf Version 7.4 erhalten. Das Update bringt zum Beispiel die Möglichkeit, bereits installierte Apps aus den Top-Charts auszublenden. In den letzten Updates gab es generell nicht viel Neues zu entdecken, allerdings tut sich auch unter der Haube immer wieder etwas. Android Police hat auch die aktuelle Version seziert und dabei einige Neuerungen erspäht. Zumindest teilweise handelt es sich offenbar um größere Änderungen, was aus den Bezeichnungen der Elemente hervorgeht. Den Anfang macht „Meine Apps“, dessen Layout von Google als „v2“ bezeichnet wird.

Neue Layouts sind keine Seltenheit, allerdings können sie den Grundstein für neue Funktionen legen, in diesem Fall zum Beispiel für die Sortierung. Apps lassen sich auf diese Weise nach Name, zuletzt genutzt, letztes Update und Größe sortiert anzeigen. Gerade falls man viele Apps nutzt kann so eine Sortierung sehr hilfreich sein. Mit den Sortierungen gehen natürlich auch entsprechende Anzeigen einher, so wird bei einer App dann eben auch angezeigt, wann man diese zuletzt genutzt hat.

30 Tage, 3 Monate oder 6 Monate – diese Auswahl gibt es bei der Anzeige der Bewertungen. Das kann vor allem bei Apps mit häufigen Updates sehr hilfreich sein, so kann man sich beispielsweise nur die aktuellen Bewertungen anzeigen lassen, wenn man erst einmal checken möchte, ob es eventuell Probleme damit gibt. Ebenso ist allerdings möglich, dass diese Funktion nur Entwicklern zur Verfügung steht.

Neuerungen bahnen sich auch für die Familienfreigabe an. Aktuell kann das Familienoberhaupt Käufe anderer so einstellen, dass erst eine Autorisierung durch das Familienoberhaupt erfolgen muss. Nicht sehr elegant gelöst, denn das Familienoberhaupt muss die Daten auf dem Gerät des Käufers autorisieren, es müssen sich also beide am selben Ort befinden.

Künftig wird es eine Anfrage auf das Gerät des Familienoberhauptes geben, die dann direkt bestätigt (oder abgelehnt) werden kann. Auf diese Weise müssen nicht mehr beide Parteien am selben Ort sein. Allerdings kann es so natürlich auch dauern bis eine Anfrage autorisiert wird. Auch eine Option, alle ausstehenden Autorisierungsanfragen auf einmal zu bearbeiten steht zur Verfügung.

Als letzte entdeckte Neuerung taucht etwas auf, das aktuell nicht so richtig in den Play Store passt. „To continue, you need the latest Play Games app“ ist zu lesen. Wann diese Meldung eingeblendet wird und warum, das ist allerdings nicht klar. Möglich, dass Google hier an Neuerungen schraubt, die die Gamer ID über Google Play Games stärker einbinden oder eine ganz neue Option, zum Beispiel für Communities, kommt. So allein sagt der Satz jedenfalls sehr wenig aus.

Den Google Play Store in Version 7.4 könnt Ihr bei APKMirror laden, falls Ihr die Version nicht schon auf offiziellem Weg erhalten habt.



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Über den Autor: Sascha Ostermaier

Technik-Freund und App-Fan. In den späten 70ern des letzten Jahrtausends geboren und somit viele technische Fortschritte live miterlebt. Vater der weltbesten Tochter (wie wohl jeder Vater) und Immer-Noch-Nicht-Ehemann der besten Frau der Welt. Außerdem zu finden bei Twitter (privater Account mit nicht immer sinnbehafteten Inhalten) und Instagram. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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