Google Play Store 6.2 wertet Gmail-Reisedaten für App-Empfehlungen aus

10. Februar 2016 Kategorie: Android, Mobile, Software & Co, geschrieben von: André Westphal

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Google behält das Update auf den Play Store in der Version 6.2 zwar aktuell noch für sich, doch online kursiert bereits das APK. Vordergründig gibt es dabei in der App nur eine wesentliche Veränderung, die jedoch durchaus erheblich ist: Für App-Empfehlungen kann der Play Store nun auch Gmail-Nachrichten auswerten. Keine Angst, der Play Store durchforstet dabei allerdings nicht gierig alle Nachrichten, sondern soll nur anhand gefundener Fahrstrecken und Reisepläne seine App-Empfehlungen anpassen. Das passiert zudem nur, wenn man dem Play Store auch die entsprechende Berechtigung erteilt.

Die Folgen sind naheliegend: Bucht ihr einen Flug bei der Lufthansa, könnte der Play Store euch die entsprechende App der Fluggesellschaft nahe legen. Möglich ist auch, dass bei einer Reise nach beispielsweise Italien eine in Frage kommende Übersetzungs- / Wörterbuch-App empfohlen wird. Im Grunde klingt die Idee gut und könnte zu sinnvollen App-Vorschlägen führen, die tatsächlich im Alltag ihren Sinn haben. Klar, kann man dies aber auch als Eingriff in die Privatsphäre verstehen – deswegen ist es eben möglich dem Feature aus dem Weg zu gehen.

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Die weiteren Strings des Google Play Store 6.2 bereiten immer noch das Family Sharing vor, geben aber nur bereits bekannte Informationen preis. Sie weisen z. B. aus, dass Mitglieder der jeweiligen Sharing-Gruppe nach dem Kauf des Contents eine Nachricht darüber erhalten, welches Familienmitglied den Inhalt erworben hat und ihn nun teilt.

Ihr findet das APK für den Google Play Store in der Version 6.2 übrigens hier, solltet ihr selbst experimentieren wollen. Natürlich könnt ihr auch einfach abwarten, bis Google das Update offiziell selbst ausrollt.


Über den Autor: André Westphal

Hauptberuflich hilfsbereiter Technik-, Games- und Serien-Geek. Nebenbei Doc in Medienpädagogik und Möchtegern-Schriftsteller. Hofft heimlich eines Tages als Ghostbuster sein Geld zu verdienen oder zumindest das erste Proton Pack der Welt zu testen. Mit geheimniskrämerischem Konto auch bei Facebook zu finden. PayPal-Kaffeespende an den Autor.

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