Google Play Music All Access in Deutschland nutzen und ein erster Video-Blick hinein

16. Mai 2013 Kategorie: Android, Google, Internet, Mobile, geschrieben von:

Gestern wurde Googles neuer Streamingdienst Google Play Music All Access vorgestellt. Ein Streamingdienst wie Spotify, Rdio und Co. 20 Millionen Songs soll man im Angebot haben. Momentan nur in den USA nutzbar, kostet in der Einführungsphase bis Juni 7,99 Dollar, danach 9,99 Dollar. Deutschlandstart? Gibt keinen Termin, aber denkt mal drüber nach: bis Google Music in Deutschland offiziell ankam, hat es auch fast ein Jahr gedauert. Ist Google Play Music All Access in Deutschland nutzbar?

Ja, sogar ohne Probleme, wie bei Google Music damals auch. Eine Kreditkarte und eine Adresse in den USA sollen hilfreich sein. IP-Adresse aus den USA bekommen? Ebenfalls kein Problem. 500 MB Auslands-Traffic kostenlos pro Monat gibt es von TunnelBear, zu haben für iOS, Android, Mac und Windows. Vorgehensweise? TunnelBear aktivieren, Google Music besuchen und All Access aktivieren. Danach die entsprechenden Daten eingeben. Sollt ihr jetzt natürlich nicht machen, ist nur die Information, dass es gehen würde.

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Kurzform: TunnelBear mit US-IP starten. Google Music besuchen. Einstellungen wählen. All Access abonnieren. US-Daten eingeben. Spaß haben. Später eventuell nicht vergessen, das All Access-Abo zu beenden.  Danach ist Google Play Music All Access in Deutschland nutzbar, auch ohne VPN-Software. Hier in Screenshot-Form:

Und dann? Dann hat man Zugriff auf 20 Millionen Songs. Songs und Alben lassen sich nach Genre sortieren, schnell zur Bibliothek oder in eigene Playlisten hinzufügen. Auf dem Smartphone kann man Songs offline speichern, auf dem Rechner anscheinend nicht. Hier auch noch einmal die Information, dass ihr besser warten solltet, Google Play Music All Access in Deutschland zu nutzen. Der Download von Songs bricht immer mit einer Fehlermeldung ab. Wahrscheinlich werden bei einem Download noch einmal die IPs gegengeprüft. Ich habe das hier gemacht, um euch die Funktionen zeigen zu können.

Ansonsten wie im Video erwähnt. Nette Verbesserungen, aber irgendwie benötige ich zu viele Klicks, um zu gewünschten Titeln zu navigieren. Das geht mir persönlich bei Spotify einfacher von der Hand. Die Trennung zwischen lokal vorhandener Musik und Musik in der Cloud ist weiterhin gut gelöst. Wer mit Google Music warm werden will, der sollte anfangen, sauber zu arbeiten und Playlisten zu nutzen, reine Ordner wir auf Festplatten gibt es zur einfachen Visualisierung nicht. Wie auch bei den Mitbewerbern findet man eine Radiofunktion, die Genre-ähnliche Titel abspielt.

Mein knappes Fazit, wie auch schon im Video erwähnt: Google reißt zig Baustellen auf, geht diese aber oft halbherzig an. Der Messenger Hangouts? Meiner Meinung nach nicht zufriedenstellend. Google Drive? Immer noch für viele keine ernsthafte Konkurrenz zu Dropbox. Und auch Google Play Music ist für mich derzeit keine ernsthafte Konkurrenz für Rdio oder Spotify.


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